Nr 75 - Oktober 2009

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    18-Mar-2016

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Nr 75 - Oktober 2009

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  • Le trem

    plin de saut en airboa

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  • Alpinisme Alpinismus Fjellsport

    Dres Schild est membre du SAS depuis 1971 et du comit de la Fon-dation Alpine du SAS. Il organise rgulirement des sorties en haute montagne, pour le SAS ou comme guide priv. Marcel Mller

  • 3Leder Editorial ditorialContenu Inhalt Innhold

    Aprs la pause estivale nous lhiver !Chers amis SAS,

    Quelle surprise lt 2009 vous a-t-il rserves? des voyages travers le monde ou des baignades lacustres? dinterminables balades cyclistes ou des escapades entre familles et amis? En ce qui me concerne et aprs une sai-

    son SAS trs charge, la pause estivale fut la bienvenue. Ma seule rencontre avec lhiver sest concrtise sous la forme dun bonhomme de neige fleuri (voir photo ci-des-sous) au corso Seefeld en Autriche (lieu du droulement des courses de fond des Universiades dil y a quatre ans).

    Mais, cest bien connu, le SAS ne connat pas de pause estivale! La plupart des sections telle celle de mon lieu dtudes, Zurich connaissent de nombreuses activits estivales, ou du moins les planifient. Les participants se firent toutefois rares cet t (ma mauvaise conscience est peine tempre par lexception que constitue ma sec-tion zurichoise, qui a respect son programme estival). Certains participants se sont sentis un peu perdus. Que dire en effet de notre prsident central, Alexander Troller, qui sest retrouv seul au sommet du Salve pour une randonne cycliste laquelle il ne stait pas inscrit, et qui avait t annule son insu. Saluons cet engagement exemplaire, et souhaitons-lui une compagnie plus fournie lt prochain!

    Dbut octobre, jai retrouv mes amis SAS Einsiedeln aprs une pause de trois mois. Le plaisir des retrouvailles tait partag par tous et ponctu de nombreuses anec-dotes des expriences de lt. Nos regards sont dsor-mais tourns vers les cimes: jai senti quel point nous nous rjouissons tous la perspective de lhiver. Nos batteries sont charges bloc et nous sommes prts pour laction, avec un hiver qui fera oublier les dfections esti-vales! Roli Eggsphler

    no 75 automne 2009

    Page de titre

    Timors sabstenir: aprs la conf-rence des prsidents et rennchefs, tous les participants ont dval le tremplin de saut dEinsiedeln en airboard. Comme les autres, le pr-sident central Alexander Troller a fris les 100km/h. Roli Eggsphler

    Comit central

    Tous ont pass le test de bravoure 4Il fallait d-passer les apprhensions initiales pour se lancer pic: test de courage russi pour tous.

    Sport dt

    Les meilleurs footballeurs viennent de Lausanne 11Mme si les buts marqus par les dames comptent doublent au football version SAS, Lausanne sest finalement impos.

    Alpin

    Pas de problme de fartage sur lherbe 16Les membres de lquipe univer-sitaire alpine se sont retrouvs en ski sur herbe. Pas de problme de fartage, lhuile est la mme pour tous.

    Alpinisme

    Randonne sur le Tdi 19Le SAS, ou une grande tradition lie lalpinisme.

    Sections

    Visite des NFLA pour le SAS Fribourg 26Silvan Bzinger a organis pour sa section Fribourg une excursion sur le chantier du tun-nel des NFLA Sedrun.

  • 4Volle Konzentra-tion beim Start, dann kommt es gut. Sonst nicht!

    Roli Eggsphler

    Schnee hatte es an der Prsidenten-/Rennchef-Sit-

    zung im Unterschied zum Vorjahr keinen. 2008 war

    das Rahmenprogramm in der Badeanstalt (!), heuer

    auf der Schanze in Einsiedeln: Mit Airboards* und

    viel Adrenalin in den Adern rasten die SAS-lerinnen

    und SAS-ler den Aufsprunghgel runter.

    Mit dem Airboard* auf der Skisprungschanze

    Je steiler desto geiler!

    Zur Ausrstung gehren neben dem Airboard* auch Knieschoner, ein Hockeyhelm mit Gesichtsgitter so-wie Handschuhe. Zu erkennen, wel-che Person sich jeweils die Schanze runterstrzt, ist ein Ding der Un-mglichkeit und so folgen wir im nachfolgenden Bericht einfach den Erlebnissen von Stefanie Muster (bzw. Stphane Exemple fr die Ro-mands...)

    *Das Abenteuer beginnt auf der kleinen Schanze doch oben am Tisch ist sie dann aber auf einmal recht hoch. Der Airboard-Instruktor zeigt, wie die Ablufe am Start rich-tig gemacht werden. Und dann?, fragt Stefanie Muster dann luft es einfach, meint der Instruktor. Aha. Was etwa so viel heisst, dass man es statt lange rumzudis-kutieren einfach probieren soll. Gesagt, getan.

    *Doch der erste Versuch missrt grndlich. Stefanie macht ein paar Schritte zu wenig und setzt ihr Air-board im zu flachen Bereich auf, der berdies nicht gewssert ist. Ich blieb kleben, wie wenn Leim auf der Matte wre, analysiert

    Stefanie. Und Stphane meint vor seinem ersten Versuch: Alors je dois courir plus vite et plus loin. Bei ihm funktioniert es wie im Lehr-buch, ausser dass er im Steilen im-mer mehr nach links driftet. Sein lautes Merde!!! hallt fast bis zum Kloster rber.

    *Wieder oben am Tisch analysiert Stphane etwas differenzierter und stellt fest, dass er die Fsse brei-ter halten msse. Ich glaube, das

    bringt mehr Stabilitt, berlegt sich Stefanie. Doch das hat trotz des nahen Klosters nichts mit Glau-ben zu tun, sondern ist tatschlich so.

    *Nun hat sich Stphane mit der gan-zen Sache so richtig angefreundet und kriegt Lust, die Grenzen aus-zuloten. Sein Anlaufspeed nhert sich jenem eines Bobanschiebers, und fr den Jump aufs Board kriegt er Hchstnoten! Die Beine hlt er

    Nach einem schwungvollen Start werden auf der Grossschanze Spitzentempi von ber 100 km/h erreicht.

    Zentralvorstand Comite central Sentralstyre

    * Airboard

    Das Airboard ist ein aufblasbarer Luftkissen-Schlitten. An der Oberseite befinden sich zwei Griffe, an denen sich der Sportler, auf dem Bauch liegend und Kopf voraus, mit den Hnden festhlt. An der Unterseite befindet sich eine verstrkte Gummischicht mit Lngsrillen. Gelenkt wird durch Verla-gerung des Krper-gewichtes. Gebte Sportler knnen auf prparierten Skipisten Geschwin-digkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. Der Geschwindig-keitsweltrekord liegt bei 141,79 km/h (Les Arcs, 2005).

  • 5nur noch wenn unbedingt ntig auf die Matten. Nun fhlt er sich be-reit fr den Wechsel auf die grosse Schanze. Dort verluft das Proze-dere genau gleich, ausser dass die Fahrt lnger und schneller ist. Das Radargert registriert Stphanes Steigerung entzckt und wartet mit einer dreistelligen Zahl auf. Plus de cent kilomtres heure: cest in-croyable.

    *Whrenddessen bt Stefanie noch etwas auf der kleinen Schanze wei-ter. Inzwischen ist die Abbrems-wiese nach den Matten schon sehr trocken was in etwa so viel heisst, dass das Airboard pltzlich stehen-bleibt und der Krper weiterrutscht. Weh tuts nicht, aber es sieht lustig aus. Genauso wie die berschl-ge, die dort unten nun reihenweise vorkommen Da ist die Fahrt ja eigentlich vorbei, und man ist nicht mehr so konzentriert, stellt Ste-fanie fest und bringt das Problem auf den Punkt. Nun wechselt auch sie auf die grosse Schanze. Wieder unten angekommen wlzt sie sich glckstrunken im Rasen und meint in ihrem Adrenalinflash nur: Je steiler desto geiler! Roli Eggsphler

    Ungewohntes Outfit: Ivan Wagner (rechts) muss sich helfen lassen. Egg

    Caroline Falciola und ihr frs Airboarden suboptimales Schuhwerk (Pfeil). Egg

    Chips

    Ivan Wagner ohne Gelb!Schneehase-Redaktor Ivan Wagner und sein legendrer gelber Skian-zug (siehe SAS-Magazin Nr. 62 und 65) sind seit Jahren ein Paar. Doch in Einsiedeln gab es kein Pardon: Der gelbe Skianzug traute sich nicht mal aus seiner Tasche, als er sah, wie Ivan Wagner mit dem feuerfesten Hochsicherheitsequipement einge-kleidet wurde. Aber das war gut denn es htte das sichere Ende des Gelben bedeutet. Egg

    Hbsch aber suboptimalCaroline Falciola hatte sich fr die Sitzung hbsch gekleidet, frs Air-boarden waren die Schuhe (Pfeil) aber suboptimal zum Glck fand sich eine (Turn-)Schuhspenderin. Egg

    Die Fribourger Suchaktion und das (neue) GPS

    Emily Clment (links) und Gregory Braillard (2.v.l.) wussten, dass sich Einsiedeln im Grossraum Zrich be-findet. Mehr nicht. Tief in der Ost-schweiz merkten sie, dass etwas nicht stimmt. Nun suchten sie statt Einsiedeln vorerst einen Media-Markt. Mit dem neu erstandenen GPS-Gert fanden sie dann doch noch ins Klosterdorf die beiden trafen nach fnfstndiger (!) Fahrt ein, als das Mittagessen eben abge-rumt war. Egg

    Einsiedeln se trouve entre Lausanne et Romanshorn

    Lors de lAssemble des dlgus, le prsident central informait les romands quEinsiedeln se trouve quelque part entre Lausanne et Romanshorn, mais plutt droite sur la carte. Cette description pr-sidentielle ntait probablement pas assez prcise pour nos amis fri-bourgeois Emily Clment et Grgory Braillard, qui nont pas pass loin du lac de Constance et sont arrivs Einsiedeln juste aprs le djeu-ner! Egg / AT

    Papi Alexander Troller

    Der amtierende SAS-Zentralpr-sident Alexander Troller (SAS Genve) machte es seinem Zr-cher Vorgnger Marc Russen-berger (SAS Zrich) gleich und wurde whrend seiner Amtszeit Papi: Alexanders Ehefrau Astrid brachte nach Louis (10), Lucie (8) und Victor (3) am 2. Septem-ber 2009 Tchterchen Clelia zur Welt. Egg

    Zentralprsidium

    Aussi les deux Fribourgois ( gauche) ont trouvs le chemin Einsiedeln. Egg

    Sentralstyre Comite central Zentralvorstand

  • 6Zentralvorstand Comite central Sentralstyre

    So zumindest ist es der Wunsch von OK-Chef Christophe Barthe und dem Genfer Zentralvorstand unter Alex-ander Troller. Der Nachfolge-ZV aus Bern ist bislang noch unbekannt er ist aber bereits seit lngerem for-miert und wird am Season Opening in Saas Fee vorgestellt, so Alexan-der Troller.

    Viele Absagen in den SektionenZum Auftakt der Sitzung informier-ten die Prsidenten ber das Som-merprogramm ihrer Sektion die Bilanz war jedoch ziemlich ernch-ternd! Insgesamt wurden nmlich mehr Anlsse annuliert als durch-gefhrt. Von mangelndem Teilneh-merinteresse verschont blieb einzig die Sektion Zrich, die smtliche Sommeranlsse (siehe Seiten 26-30 dieser Ausgabe) plangemss durchfhren konnte. Und dies ob-wohl man den prestigetrchtigen

    Krhe-Match (siehe Seite 12) wegen eigentlich unbespielbarem Terrain locker htte absagen knnen.

    Alpine im Aufbau, Nordische vor heikler PhaseSAS-Alpinchef Pierre-Alain Ceralli und Teammanager Harald Menge erluterten den Aufbau der Alpi-nen Studentenmannschaft nach dem Generationenwechsel und skizzierten die neuen Kaderstruk-turen. Die Nordischen sind weiter

    im Hoch, sehen sich aber mit ei-ner schleichenden beralterung konfrontiert die Topleute haben ihr Studium lngst beendet, eine neue Generation kommt jedoch nicht nach. Coach Alexander Wal-pen ortet das Problem in einem vernderten Studienverhalten: Die langlufelnden Maturi und Maturae studieren heute oft in Amerika oder in Skandinavien und gehen dem SAS-Studentenkader somit vorerst verloren. Roli Eggsphler

    Prsidenten-/Rennchef-Sitzung in Einsiedeln, 3. Oktober 2009

    Genfer Zentralvorstand setzt zum Schlussspurt anAn der Prsidenten-/Rennchef-Sitzung in Einsiedeln

    lancierte der Genfer ZV seine dritte und letzte Saison.

    Den Auftakt bildet das Season Opening Ende Novem-

    ber in Saas Fee. Das Flaggschiff U-Games (6./7.

    und 11.-14. Mrz 2010) ist auf Kurs und soll anschlie-

    ssend von der Berner Crew weitergesegelt werden.

    Kurz und kompakt: Die Prsidenten-/Rennchef-Sitzung in Einsiedeln. Roli Eggsphler

    Alexander Troller (links) fhrte zgig durch die Sitzung, Chri-stophe Barthe informierte ber die U-Games.

  • 7Sentralstyre Zentralvorstand Comite central

    Tel est du moins le vu du pr-sident du Comit dorganisation, Christophe Barthe, et du Comit central genevois dAlexander Troller. Lquipe de leurs successeurs ber-nois est dj connue et au travail. Elle sera prsente lors du season opening Saas Fee, explique le pr-sident central.

    Faible participation estivaleLes prsidents de section ont dres-s un bilan relativement mitig de leurs activits estivales, plusieurs dentre elles ayant d tre annu-les, faute de participants. Zurich constitue cet gard une exception notoire, toutes les activits au pro-gramme stant droules comme prvu (voir page 26-30 de cette dition), et cela alors mme que le

    prestigieux et historique match de la Krhe (voir page 12) aurait facile-ment pu tre annul en raison dun terrain impraticable.

    Des alpins en phase ascendante, Les nordiques en priode critiqueLe chef alpin Pierre-Alain Ceralli et le responsable dquipe Harald Menge ont expos llan du mouve-ment alpin et prsent les nouveaux membres des diffrents cadres. Nos athltes nordiques sont au sommet

    de leur art, mais arrivent peu peu au terme de leur carrire sportive les meilleurs ont achev leurs tudes depuis plusieurs annes sans quune nouvelle gnration ne pointe lhorizon. Lentraneur Alexander Walpen met en avant la modification des conditions-cadre des tudes: Les fondeurs titulaires dune maturit partent souvent tu-dier aux Etats-Unis ou en Scandina-vie et chappent ainsi aux quipes du SAS. Egg / AT

    CC Genvois

    Dernire SaisonLe Comit central genevois a entam sa dernire

    saison lors de la confrence des prsidents et Renn-

    chef Einsiedeln le 3 octobre 2009. La saison dbu-

    tera proprement parler lors de lopening de Saas

    Fee fin novembre. Le navire amiral U-Games (6-7

    et 11-14 mars 2010) a trouv sa vitesse de croisire

    et le futur comit bernois devrait en reprendre les

    commandes.

    Sandro ( droite) et Christophe Boner, dsormais membres de lquipe univer-sitaire alpine du SAS, ont tous deux rapport des mdailles des Universiades de Harbin en fvrier. Roli Eggsphler

    Der SAS in Saas FeeZum letzten Mal findet das SAS Season-Opening unter der gide des Genfer Zentralvorstandes in Saas-Fee statt. Die ersten SAS-ler werden am Donnerstag 26. No-vember 2009 in Saas-Fee eintref-fen, um den Freitag zum freien Skifahren zu nutzen. Der offiziel-le Auftakt ist am Freitag 27. No-vember 2009 im Hotel FerienArt mit der Pizza-Party um 19:30 Uhr. Am Samstag (28.11.) steht der erste Wettkampf der Saison auf dem Programm: Um 10:45 be-ginnt der Riesenslalom, der zum SAS-Cup zhlt. Um 19:00 macht der Apro den Auftakt zum offi-ziellen Abend im Hotel FerienArt, anschliessend folgen die Preis-verteilung und das Nachtessen. Ebenso kann SAS-Material er-worben werden. PD/Red

    Der SAS an den U-GamesDie U-Games finden an den Wo-chenenden vom 6./7. und 11.-14 Mrz 2010 statt. Die nordischen Disziplinen werden mit Rcksicht auf den Engadin Skimarathon (14.3.) vorgezogen, bei den Alpin-rennen sind die FIS-/Hochschul-rennen von den SAS-Cup-Wett-kmpfen separiert. Der grosse SAS-Abend ist am Samstag 13. Mrz im Festzelt in Veysonnaz. PD

    Das Nordische Programm in volne

    Sa 6.3. 10:00 Massenstart 10km Frauen / 15 km Mnner (Freie Technik); So 7.3. Sprint (Freie Technik), 10:00 Prolog 1km Frauen/Mnner, 11:00 Finallufe Frauen/Mnner.

    Das Alpine Programme in Veysonnaz

    Do 11.3. Super-G / Superkombination (FIS + Uni), Slalom der Superkombination; Fr. 12.3. Slalom (FIS + Uni); Sa 13.3. Riesen-slalom (FIS + Uni); Soire SAS U-Games; So 14.3. Riesenslalom (SAS-Cup) / Wend-ling (Swiss-Ski / Kids).

    Season-Opening U-Games

  • 8Diese Ehrungen waren die Kr der Delegiertenversammlung nach der Pflicht, sprich den diversen vorgegebenen, statutarischen Trak-tanden.

    Grosser EnthusiastDas neue Ehrenmitglied Olivier Brunisholz wurde von Laudator Pierre Dysli als grosser Enthusiast

    gewrdigt, der sich mit viel Elan fr den SAS und seine Ziele einsetzt: Seinen Enthusiasmus bertrgt Olivier sowohl innerhalb des Clubs wie auch nach aussen, fhrte Pierre Dysli aus und nannte einige Beispiele aus dem jahrelangen bru-nisholzschen Schaffen. Die Liste ist von beeindruckender Lnge und wrde locker eine Sonderausgabe des SAS-Magazins fllen. Und Oli-vier Brunisholz liess in Bern keine Zweifel aufkommen, dass er sich als Ehrenmitglied genauso ins Zeug legen wird wie als gewhnlicher Alter Herr zurcklehnen ist nicht die Art des Olivier Brunisholz!

    6 Silberhasen fr NordischeDie SM-Medaillen der Mnner- und Frauenstaffel stehen fr die Hausse, in der sich die SAS-Langluferinnen und -langlufer seit einigen Jahren

    befinden. Und so schlug die Sekti-on Bern vor, diese Top-Athleten zu Silberhasen zu machen: Toni Dinkel, Andrea Florinett, Bettina (konnte an der DV in Bern nicht dabei sein) und Mauro Gruber, Muriele Hberli und Rahel Imoberdorf fiel diese spezi-elle Ehre zu. Toni Dinkel freute sich ganz besonders denn als er 1991 in Sapporo als Staffelschlusslufer die Universiade-Medaille fr die Schweiz heimbrachte, war er der einzige der ber sich hinausgewach-senen Schweizer Studentenstaffel, der nicht mit einem Hasen geehrt wurde. Toni war als SSV-Kaderlufer nach Japan gereist und zu jenem Zeitpunkt noch nicht in Kontakt mit dem SAS. Nun schloss sich dieser Kreis fr den Berner Oberlnder 18 Jahre spter im fr einen Spitzen-

    Delegiertenversammlung in Bern, 6. Juni 2009

    Olivier Brunisholz ist neues SAS-EhrenmitgliedDie Delegiertenversammlung in Bern verlief wie am

    Schnrchen, diesmal kam kein Sand ins Getriebe.

    Hhepunkt waren die Ehrungen: Olivier Brunisholz

    wurde zum SAS-Ehrenmitglied gewhlt, die Mitglie-

    der der beiden Langlauf-Medaillenstaffeln mit Sil-

    berhasen und Universiade-Bronzemedaillengewinner

    Christoph Boner mit dem Schneehasen geehrt.

    Das neue SAS-Ehrenmitglied Olivier Brunisholz (links) erhlt aus den Hnden von Zentralprsident Alexander Troller eine Wappen-scheibe. Egg

    Zentralvorstand Comite central Sentralstyre

    Fortsetzung auf Seite 10

  • 9Nicolas Weinmann (SAS LA) gewann den SAS-Cup mit den meisten Punkten und erhielt den Prix des mousquetaires.

    Freuen sich ber die Gemse-Dips (von links): Caroline Falciola (SAS GE) und Schneehase-Schriftleiter Ivan Wagner.

    Die Delegierten der Sektionen folgten gespannt den Ausfh-rungen des ZVs. Roli Eggsphler

    Die nordischen Silberhasen haben starke Oberarme (von links): Andrea Flo-rinett (SAS ZH), Rahel Imoberdorf (SAS BE), Mauro Gruber (SAS ZH), Muriele Hberli und Toni Dinkel (beide SAS BE). Sie tragen den alpinen Schnee-hasen Christoph Boner (SAS BE).

    Frauenrunde (von links) Annina Stupler (SAS GE), Aline Btikofer (Prsidentin SAS BE) und Mriel Hberli (SAS BE).

    Christoph Schmid (links), Prsident der SAS-Stiftung, im Gesprch mit Tom Kessler, Prsident der Sektion Zrich.

    Pierre Dysli (SAS GE) hielt die Laudatio fr das neue SAS-Ehrenmitglied Olivier Brunisholz (SAS FR).

    Zentralprsident Alexander Troller unter-hlt sich mit Universiade-Silbermedail-lengewinnerin Eliane Volken (SAS ZH).

    Sentralstyre Comite central Zentralvorstand

  • 10

    Der Berner Neufeld-Rasen mit seiner speziellen Eckfahne. Egg

    Chips

    Sponsorgerechte Eckfahne

    Was fllt dir bei untenstehendem Bild auf? Vielleicht wie der Ball im Tornetz zappelt?? (...dann bist du sicher ein Fussballfan!) Oder viel-leicht die Eckfahne??? (...dann hast du einen guten Sinn fr Marketing!) vor Spielbeginn tauschten die Or-ganisatoren des DV-Fussballtuniers die Original-Eckfahne (gelber Pfeil) gegen die sponsorengerechte Over-sized-Version (roter Pfeil) aus. Egg

    Zwei SAS-ler machen einen Riesenstau

    Der Aargauer Jrg Jorge Roth (SAS Bern) nahm auch dieses Jahr an sei-nem Heimrennen rund um den Hall-wilersee teil. Im Ziel war er etwas geschaffter als in frheren Jahren. Aber beim Hallwilerseelauf wartet ja noch der Schlussanstieg vom Ziel (am See unten) zurck ins Dorf. Diese ca. 40 Hhenmeter haben es fr bersuerte Waden definitiv in sich, und sie fhren ber einen sch-malen Serpentinenfussweg durch die Schlucht des Dorfbachs! Dummerweise traf Jrg dabei auf einen anderen SAS-ler. Die beiden freuten sich ber das Wiedersehen und plauderten sich ins Dorf hoch. Was sie nicht merkten: Sie waren ziemlich langsam. Hinter den zwei SAS-lern bildete sich eine riesige Menschenschlange. Bei der obers-ten Serpentine blickte Jrg zufllig in die Schlucht runter und meinte trocken: Ich glaube, wir sind gerade ein bisschen die Hollnder auf der Passstrasse... Egg

    Karsten Rohweder wie ein guter Wein!

    Der frhere SAS-Nordischchef Kars-ten Rohweder verbringt seit Jahren immer wieder Ferientage in Scuol und rennt regelmssig auf den Piz Lischana (3105 m..M.) ande-re schwitzen in ihren Ferien lieber im hbschen Termalbad, nicht so Karsten. Anfangs brauchte er zwar fast, aber nicht ganz einen halben Tag, bis er auf der Bergspitze oben war. Mit den Jahren steigerte er sich suksessive und lief die Strecke im-mer deutlicher unter zwei Stunden. Einmal hatte er den einheimischen Spitzenlanglufer Andrea Florinett (SAS Zrich), als Pacemaker da-bei da stoppte die Uhr bei 105 Minuten, und Andrea war ber Kars-tens Leistung sehr beeindruckt. Nun scheint Karsten in der Form seines Lebens zu sein: Im Oktober 2009 schaffte er solo (!) die beeindru-ckende Zeit von 1:39:39 Karstens Laufvermgen verhlt sich wie ein guter Wein, der im Alter immer bes-ser wird. Red

    langlufer beeindruckend hohen Alter von 41 Jahren.

    Christoph Boners Timing war anders als bei Toni DinkelNach dem Universiade-Medaillen-gewinn entschied Toni Dinkel, sich als Kandidat fr den SAS Bern zu melden. 1992 wurde er als Mitglied in den Club aufgenommen in Be-zug auf die ihm sicherlich genauso (wie seinen drei Staffelkollegen) zustehende Ehrung war das aber ein Jahr zu spt. Bei Christoph Bo-ner war das Timing ein bisschen anders: Er stand als SAS-Kandidat auf dem Universiade-Podest und wurde wenige Wochen nach der Rckkehr aus China an der Frh-lingsversammlung der Sektion Bern als SAS-Mitglied aufgenommen. An der Delegiertenversammlung in Bern gab es eine kurze Diskussi-on darber, ob man einen SAS-ler fr Erfolge ehren knne, die er als Noch-nicht-Mitglied erzielt hatte. Dabei ging es lediglich um formal-terminliche Fragen, auf der inhalt-lichen Ebene war der Fall absolut

    klar, und Christoph Boner bekam unter grossem Applaus die Ehrung als Schneehase doch den (phy-sischen) Schneehasen erhielt er nicht berreicht.

    Die Panne mit den TrophenBei den sechs Silberhasen-Gewin-nern war es genau so: Sie bekamen von den Delegierten viel Applaus, und vom Zentralvorstand ins Ohr getuschelt, dass die Trophen

    nachgeliefert wrden. Doch die Nor-dischen warteten anfangs Oktober immer noch auf ihre Silberhasen.Christoph Boner hat seinen Schnee-hasen in den Wochen nach der De-legiertenversammlung per Post zu-gestellt erhalten. Ich habe ihn zu Hause neben den Universiademe-daillen und einem Gratulationspos-ter aufgestellt, und ich bin sehr stolz darauf, erklrte Christoph Boner auf Anfrage. Roli Eggsphler

    Fortsetzung von Seite 8

    Christoph Boner wird von Zentralprsident Alexander Troller als Schneehase geehrt. Egg

    Zentralvorstand Comite central Sentralstyre

  • 11

    Die Outdoor-Sportler fordern bei den Meteorologen

    schon lange mehr Selbstbewusstsein fr die scheu-

    en Aufhellungen. Das gelingt aber nicht von heute

    auf morgen. Ausser wenn das Tiefdruckgebiet gerade

    ein psychisches Tief hat und exakt am entscheiden-

    den Ort nicht regnen mag. Nur weil genau das am DV-

    Samstag in Bern der Fall war, konnte das Sektions-

    fussballturnier berhaupt durchgefhrt werden.

    DV-Fussballturnier in Bern, 6. Juni 2009

    Wenn das Tief ein Tief hat!

    Sommersport Sport d't Sommersport

    Whrend der Basler Sektionsprsident Ian Russi (grosses Bild) eine Spielpause geniesst, setzt der Genfer Stphane Dorsaz (mitte, mit Bart) zu einem unwidersteh-lichen Sololauf an, den er mit einem Schuss knapp neben das Tor abschliesst.

    Annina Strupler demonstriert, wie frau einen Gegenspieler in Schach hlt. Roli Eggsphler

    Im Unterschied zum Weltfussball, wo die Mnner das Sagen haben, stehen im SAS die Frauen im Zen-trum. Denn seit rund 15 Jahren, also lange bevor Sepp Blatter den Fessball mit diversen Regelan-passungen zu revolutionieren be-gann, zhlen im SAS alle von Frauen

    erzielte Tore doppelt. Clever ist also, eine fussballerisch versierte Frau im Team zu haben noch cleverer, sie im Sturm aufzustellen!

    Annina Strupler souvernAuffallend viele Blicke waren auf Annina Strupler gerichtet: Die Gen-

    fer SAS-lerin mit Berner Oberlnder Wurzeln liess ihre Gegenspieler ins Leere laufen, schirmte den Ball gekonnt ab und schoss Tore. Zum Sieg am von ihr organisierten Tur-nier reichte es aber nicht ganz. Am Schluss feierte der SAS Lausanne den Turniersieg. Roli Eggsphler

  • 12

    Die Berner wollten die Zrcher Sie-gesserie endlich mal stoppen und liessen sich von ein paar Pftzen nicht abhalten, den Gastgebern ei-ne usserst kmpferische Partie zu liefern. Etwas bermotiviert prallten bereits in der zehnten Spielminute die zwei Berner Verteidiger Lukas Brtschi und Daniel Chardon mit den Kpfen so unglcklich zusam-men, dass beide mit blutenden Wunden vom Platz direkt in die Not-aufnahme mussten. Die personell schon unterbesetzt angetretene Auswrtsmannschaft konnte sich glcklicherweise mit zwei Zrche-rinnen verstrken, und der Match trotzdem ohne Unterbruch weiter-gefhrt werden.

    Die Berner ViertelstundeDas Berner Team liess sich vom Aus-fall nicht gross beirren und sorgte schon in der Startviertelstunde fr zwei Treffer. Dabei muss der Zrcher Goalie Mario Wittenwiler das erste Tor wohl auf seine Kappe nehmen. Statt sich auf das Spielgeschehen zu konzentrieren, versuchte er sich vor dem sintflutartigen Regen mit einem Schirm zu schtzen und ver-passte dabei den Moment, aus sei-nem Kasten zu eilen und dem allei-ne anrennenden Berner Strmer den Winkel zu verkleinern. Kurz vor der Pause kullerte der Ball nach einem Querpass in die Pftze vor dem Ber-ner Tor und Alessandro Rigamonti nutzte freistehend die Chance zum Anschlusstreffer fr den SAS Zrich.

    Fortsetzung einer SiegesserieNach der Pause spielte die Zrcher Mannschaft gross auf und setzte die Berner massiv unter Druck. Den Gs-ten gelang es kaum mehr, den Ball aus der eigenen Platzhlfte zu spie-len. Zum Glck der Berner erwischte der Zrcher Starstrmer Aron Blaesi nicht gerade den besten Tag und verschenkte eine Torchance nach der anderen. Nachdem die Berner wieder etwas besser ins Spiel gefun-den hatten und ihrerseits ein paar sehr gute Chancen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fielen, drehten die Zrcher den Match doch noch. Innerhalb von wenigen Minu-ten gelangen den Gastgebern drei Tore. Obschon die Berner kurz vor Schluss noch den Anschlusstreffer realisierten, sicherten sich die Zr-cher zum fnften Mal in Folge den Krhensieg.

    Abendessen in der Pizzeria...Nachdem sich die Spieler vor der Schafsklte und dem Regen wieder in Sicherheit gebracht und in der Dusche aufgewrmt hatten, ging es weiter zum Abendessen in der Piz-zeria neben dem ASVZ-Hochschul-sportzentrum.

    ...mit den verletzten BernernHier stiessen dann auch die Ver-letzten mit den frisch zusammen-geflickten Platzwunden wieder da-zu. Bis in einem Jahr werden diese Schrammen wieder verheilt sein, und der SAS Zrich darf sich im Frhling 2010 auf eine spannende Revanche in Bern gefasst machen. Nicht zuletzt die beachtlichen Leis-tungen der Berner Jeune-SAS-ler sind ein Versprechen dafr, dass die Zrcher Siegesserie womglich bald gestoppt wird. Aline Btikofer

    Fussballspiel um die Krhe in Zrich-Fluntern, 19. Juni 2009

    Zrich gewinnt Wasserschlacht mit 4:3 TorenDie FIFA stand der UEFA in nichts nach: Das Fuss-

    ballspiel um die Krhe wurde dieses Jahr vor dem

    FIFA-Hauptsitz in Zrich ausgetragen und war eine

    hnliche Wasserschlacht wie der Match zwischen der

    Schweiz und der Trkei an der UEFA EURO 2008 .

    Matchtelegramm

    ASVZ-Stadion Fluntern@FIFA, Zuschauerzahl: 1*; Tore: 0:1 (12) Lukas Dellenbach, 0:2 (16) Dominik Zurbuchen, 1:2 (42) Alessandro Rigamonti, 2:2 (58.) Mario Wittenwiler, 3:2 (62) Roli Eggsphler, 4:2 (65) Christoph Nater, 4:3 (86.) Lukas Dellenbach.

    SAS Zrich: Torwart: Mario Wittenwiler (45: Alessandro Rigamonti); Feld-spieler: Aron Blsi, Simona Candrian (10: Christian Kess-ler), Roli Eggsphler, Tom Fisler, Daniela Meuli, Christoph Nater, Alessandro Rigamonti (45: Mario Wittenwiler), Eliane Volken (10: Barbara Kaiser), Tom Zumbrunn.

    SAS Bern: Torwart: Fabian Btikofer; Feldspieler: Lukas Brtschi (10: Eliane Volken, SAS ZH), Christoph Burck-hardt, Daniel Char-don (10: Simona Candrian, SAS ZH), Stefan Gasser, Lukas Dellenbach, Nadine Notter, Angela Zur-buchen, Dominik Zurbuchen, Collego Zurigo.

    * Bemerkung: Ab der 10. Minute hatte es keine Zuschauer mehr, da sich die einzige Zuschaue-rin um die beiden verletzten Berner kmmerte.

    So feierten die Zrcher in der Garderobe (von links): Christoph Nater, Tom Fisler, Christian Kessler, Alessandro Rigamonti, Mario Wittenwiler und Tom Zumbrunn.

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  • 13

    Nach dem Fussballturnier anlss-lich der DV in Bern flehten mich drei Vorstandsmitglieder meiner SAS-Sektion an, ich mge die Fussball-stiefel doch bitte-bitte-bitte auch fr den Krhe-Match schnren. Nun, nachdem sich die drei kurz zuvor ber die diversen Verletzten unterhalten hatten, war mir schnell klar, dass die Anfrage wohl mehr mit der dnnen Personaldecke als mit meiner fussballerischen Bega-bung zu tun haben msste. In den Tagen danach erreichte mich eine hnlich gelagerte Anfrage eines Ju-gendkollegen, der seit einigen Jah-ren im FC des Nachbardorfs spielt: Sie htten im Moment viele Verletz-te, ob ich nicht sein Team in den nchsten Wochen wenigstens in den Trainings verstrken knnte. Gut, nachdem sich der Muskelkater nach dem SAS-DV-Fussballturnier in ertrglichen Grenzen hielt, sagte ich da wie dort zu. Noch nicht ganz wissend, auf was ich mich (dort) einliess.

    *Als ich beim ersten Training die Gar-derobe betrat, fhlte ich mich wie ein Nordischkombinierer, der gegen die Speziallanglufer antritt: Ich

    (184cm, 82kg) war der Strich in der Landschaft. Ein komisches Gefhl, das mich an meine Jahre als Fuss-balljunior (183cm, 72kg) erinnerte: Damals teilten wir die Trainingsgar-derobe mit dem Veteranenteam, und wir bekamen fast Platzangst. Vielleicht war das mit ein Grund

    dafr, dass es mich nach meiner B-Juniorenzeit in die Weite der Natur und auf die Langlaufskis zog. Nun stand ich also ein Vierteljahrhundert spter wieder auf demselben Rasen wie damals.

    *Ja, und es war im Fall ganz lustig. Obwohl ich im SAS nun seit 13 Jah-ren den Stempel Alter Herr trage, fhlte ich mich auf dem Platz wie ein junges Reh, das mit trottigen, technisch aber unglaublich versier-ten Bren spielen darf. Fairerwei-se muss ich aber sagen, dass der Vergleich mit dem Reh auch bezg-lich meines Ballgefhls durchaus zutrifft. Ausser vielleicht, dass ein Reh vierfssig ist (ich hingegen nur beidfssig). Und so freute ich mich wie ein kleiner Junge auf den Kr-he-Match, wo ich unter krperlich gleich gebauten, also horizontal nicht herausgeforderten, und fuss-ballerisch hnlich begabten Sports-kollegen dem Ball nachjagen durfte, und es auf dem Platz auch wirklich Platz hat.

    *Doch zurck zu diesem ersten Trai-ning bei den FC-Veteranen: Beim Heimradeln (ich war brigens wie schon bei den B-Junioren der einzi-ge, der mit dem Velo kam) kam mir wieder in den Sinn, dass wir damals fr diese Kategorie stets eine in un-seren Augen passendere Schreib-weise verwendeten: Jene mit F und Doppel-T. Als junge Lmmel konnten wir das ungestraft tun die politische Korrektheit war noch nicht erfunden oder zumindest nicht in die Niederungen der Juniorenab-teilung vorgedrungen... Rolandinho

    Sportlicher Exkurs von Rolandinho

    Fussballspielen bei den FetteranenPolitisch korrekt msste man von horizontal her-

    ausgeforderten Menschen sprechen, auch wenn die

    alternative Schreibweise der Realitt nher kommt!

    Eindrcke von Rolandinho von seinem sportlichen

    Exkurs zu den Veteranen des FCs im Nachbardorf.

    Bis auf die Kno-chen durchnsst: Die Teams des SAS Bern (in blau-en Trikots) und des SAS Zrich (in weiss) nach dem Spiel vor dem FIFA-Hauptsitz. Aline Btikofer

    Rolandinho fordert sich zum Spass mit einem Ball unter dem Trikot horizontal heraus. CHE

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    Ich fhlte mich wie ein junges Reh, das mit Bren spielen darf.

  • 14

    Barbara Kaiser, die letztjhrige Sie-gerin und damit diesjhrige Orga-nisatorin, hat in diesem Jahr zum 38. SAS Stableford Golfturnier ein-geladen wiederum auf die wun-derschne Anlage des Golfclubs Vuissens (Details zu Vuissens siehe Randspalte). Obwohl die Wetterprognosen Regen und Wind ankndeten und zumin-

    dest in Genve auch Strme tobten, war im Mikroklima von Vuissens nichts davon zu spren: Angeneh-me Temperaturen, Sonnenschein, ja sogar totale Windstille waren die Ingredienzen dieses spten Som-mertages zusammen mit einem guten Zustand des Platzes ideale Voraussetzung fr eine gute Runde. Trotzdem sind die Teilnehmenden

    nicht ausnahmslos gut ber die Runde gekommen, wie an der Preis-verteilung zu erfahren war.

    Champagner, Wein und Golfblle Give & Take hiess das Motto: je-der offeriert einen Preis und nimmt einen (anderen) mit nach Hause. Eine sympathische Idee, die fr den SAS typisch vor allem mit Champag-ner, Wein und Golfbllen umgesetzt wurde. In der Kategorie Jeune-SAS hat Rafael Zuber die Wertung fr sich entschieden. Bei den Damen hat Bar-bara Kaiser sowohl brutto als auch

    netto die Wertung gewonnen, auch wenn Sie ihre Handicap-Vorgabe nicht ganz erfllen konnte. Claudia Steinebrunner steht bei den Cousi-nes an der Klassementsspitze.

    Mirko Grunder Brutto-SiegerBei den Herren gewann Mirko Grunder die Bruttowertung mit 27 Punkten bzw. mit vier Punkten Vorsprung klar. Netto hat er seine Handicap-Vorgabe mit 36 Punkten erzielt und sein ausgezeichnetes Handicap von 7.5 besttigt. In der Nettowertung erzielte Hans Grter mit 45 Punkten das relativ zum sei-nem aktuellen Handicap beste Er-gebnis und machte sich damit zum Organisator des nchsten Jahres.

    Barbara Kaiser mit viel CharmeBarbara Kaiser hat das Turnier aus-gezeichnet und mit sehr viel Charme organisiert ganz herzlichen Dank im Namen aller SAS-Golferinnen und -Golfer! Schade nur, dass sehr wenige am Turnier teilnahmen... Als Organisator im nchsten Jahr ap-pelliere und hoffe ich auf ein grosses Teilnehmerfeld am 18. September 2010 in Vuissens. Vuissens ist ge-samtschweizerisch zentral gelegen und garantiert den SAS-lern und SAS-lerinnen aller Sektionen eine angenehme Anreise. Hans Grter

    38. SAS Golfturnier in Vuissens, 19. September 2009

    Ein perfekter Tag: schn und windstill!Das SAS Golfturnier hat traditionsgemss am Sams-

    tag vor dem eidgenssischen Bettag bei ausgezeich-

    neten Bedingungen in Vuissens stattgefunden ein

    schner Kontrast zum Windturnier von 2008! Die

    Teilnehmenden haben einen erlebnisreichen Tag und

    das Clubleben genossen.

    Wo ist Vuissens?

    Vuissens liegt auf 741 m..M., 11 km sdstlich von Yverdon-les-Bains. Mit 164 Einwohnern (Ende 2007) gehrt die von waadtln-der Kantonsgebiet umgebene Exklave zu den kleinsten Gemeinden des Kan-tons Fribourg. Red

    Die Preistrger (von links): Mirko Grunder, Claudia Steinbrunner, Hans Grter und Rafael Zuber. Barbara Kaiser

    Give and Take hiess das Motto: Jeder of-feriert einen Preis und nimmt einen (anderen) mit nach Hause.

    Bruttowertung

    SAS-lerinnen: 1. Barbara Kaiser, 17 Punkte. SAS-Cousines: 1. Claudia Steinebrunner, 5. Jeune-SAS: 1. Rafael Zuber, 13. SAS-ler: 1. Mirko Grunder, 27; 2. Robert Kessler, 23; 3. Jon Pinsch, 21; 4. Tom Kessler, 17; 5. Hans Grter, 17; 6. Andreas Fuhrer, 17.

    Nettowertung

    SAS-lerinnen: 1. Bar-bara Kaiser, 27. SAS-Cousines: 1. Claudia Steinebrunner, 26. Jeune-SAS: 1. Rafael Zuber, 28. SAS-ler: 1. Hans Grter, 45; 2. Hanspeter Ross-ner, 39; 3. Jon Pin- sch und Mirko Grunder, je 36; 5. Thomas Steine-brunner, 35; 6. Ro-bert Kessler, 33.

    Weitere WertungenIn den zustzlichen Wertungen nearest ot the pin gewer-tet am Loch 2 (Par 3; Zwischen 109 und 163 m) gewann Robert Kessler mit 2.27 Meter und lon-gest drive konnte Mirko Grunder bei den Herren und Barbara Kaiser bei den Damen fr sich entscheiden.

    HinweisDie vollstndige Rangliste ist auf der SAS Homepage (Ru-brik Anlsse > Golf).

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    Jahrgang:

    sas_magazin_dezember_07.qxp 10.12.07 16:10 Seite 1

  • 16

    Einige der erfolgreichen Universi-ade-Teilnehmer haben sich in Ur-nsch das erste Mal nach Harbin wieder getroffen und konnten sich in einem anderen sportlichen Um-feld von neuem Messen. Diesmal jedoch nicht bei minus 30 Grad wie in China, sondern bei + 25 Grad! In diesem Kontext spielt das Wachs

    keine grosse Rolle, denn dass l fr die Grasski ist fr alle gleich!

    Einfhrung durch Grasski-SpezialistenDie Studenten-Skiathletinnen und -athleten wurden in Gruppen auf-geteilt und durch Mitglieder der Schweizer Grasski-Nationalmann-

    schaft in die spezielle Technik ein-gefhrt. Schnell merkten die Athle-ten, dass Grasskifahren eigentlich das reine Carven ist, denn es gibt nur geschnittene Schwnge und keine Rutschphase. Wer versucht zu rutschen, der landet unweigerlich im Gras!

    Mut zum Risiko ntigDer Spass konnte beginnen. Es war sehr interessant zu sehen wer Mut zum Risiko hat, denn bremsen kann man auf dem Grasski nur, wenn man gegen den Hang oder auf einer Flche ausfhrt!Bereits nach einigen Abfahrten be-gaben sich die Cracks in die Stan-gen. Riesenslalom war angesagt. Bis zum Apro mit anschliessen-dem Mittagessen, das durch den SAS offeriert wurde, lernten unsere Athleten wie man in den Toren die richtigen Radien findet und fhrt.

    Blaue und grne FleckenDer Nachmittag stand unter dem Motto Vollgas. Unter dem kri-tischen und zum Teil ngstlichen ob berechtigt oder unberechtigt sei hier dahingestellt... Blick des Schweizer Grasski-Nationaltrainers

    Saisonstart, 23. Mai 2009

    Das l ist fr alle gleich!

    Bei hochsommerlichem Wetter trafen sich die

    Mitglieder des SAS-Alpinkader, einige Univer-

    siade-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer

    sowie diverse Trainer zum Start-

    event der Saison 2009/2010:

    Grasskifahren im ap-

    penzellischen Ur-

    nsch.

    Universiade-Medaillengewinnerin Mire-na Kng unterwegs in heimischen Wie-sen, aber auf ungewohnter Unterlage.

    Alpin Alpin Alpint

    Tom Zumbrunn zeigt, wie dyna-misch Grasskifah-ren ist: Rutsch-phasen wie im Winter auf Schnee gibt es nicht, es geht nur voll-gas vorwrts. Roland Hofmann

  • 17

    Alpint Alpin Alpin

    Clemes Caderas zeigten die SAS-Athletinnen und Athleten Lufe, die grossen Respekt verdienen! Denn Grn als Sportunterlage kannten sie bislang lediglich vom Fussballspie-len...

    Blaue und grne FleckenEinige entwickelten brigens einen schier unglaublichen Ehrgeiz, be-

    zahlten dies dann aber auch mit grnen- (auf dem Kombi) und blau-en Flecken (auf dem Allerwertes-ten). Nach dem Skiwaschen und dem gensslichen Erzhlen einiger Horror-Stories des Nachmittags ging ein spassiger und interessan-ter Tag mit einem letzten Umtrunk zu Ende. Harald P. Menge

    Einige entwickelten einen unglaublichen Ehrgeiz, bezahlten dies aber auch mit grnen (auf dem Kombi) und blauen Flecken (auf dem Allerwertesten...)

    Skiliftfahren ohne Frieren: Dominik Zurbuchen (links) und Lukas Dellenbach freuen sich ber das Grasski-Abenteuer.

    Fr meinen Sommerjob htte ich mir nichts Schneres vorstellen knnen, als ein paar Tage mit einem aufgestellten Jugend-Team auf dem Schnee zu verbringen. Dank Olivier Brunisholz hatte ich diese Gelegen-heit zusammen mit seinem Sohn Henri Brunisholz und dessen Kol-legen Gibran Manasseh das SAS-Sommercamp in Saas-Fee zu leiten und die Kinder zu trainieren.

    Frhe TagwacheTagwache war jeweils um 7:00 egal, ob in der Nacht zuvor bei

    einigen Zimmer die Lichter noch etwas lnger an waren als bis zum

    offiziellen Nachtruhebeginn um 22:00. Nach einem reichhaltigen Frhstck im Hotel Astoria fuhren wir mit dem Alpin Express und der Metro Alpin auf 3500 m..M. hoch. Dort konnten wir von den etwas wei-chen, aber trotzdem guten Schnee-verhltnissen des Allalingletschers profitieren. Neben freiem Skifahren und Technik-Skitraining konnten wir viele Tore fahren die Kinder machten im Riesenslalom markante Fortschritte. Und die Freude auf den Ski war allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern anzusehen!

    Abwechslung am NachmittagDamit die Energie wieder hergestellt werden konnte, gab es zum Mittag-essen jeweils super Pasta mit ver-schiedenen Saucen. Die Jungs und Mdels hatten nach dem anstren-genden Skitraining jeweils schnell wieder gengend Energie. Somit war das jeweilige Nachmittagspro-gramm nicht in Gefahr. Dazu ge-hrten Wanderungen, Vitaparcours, Seilpark, Jogging, Slakline und Schwimmen. Trotz den diversen Ak-tivitten whrend des Tages war die Energie der jungen Athleten noch bis spt am Abend vorhanden.

    Die ganze Truppe hatte super mitge-macht und vollen Einsatz gegeben. Das hat mir sehr Spass gemacht und hlt mir diese Woche in guter Erinnerung. Christoph Boner

    SAS-Sommercamp in Saas-Fee, 11.-16. Juli 2009

    Freude auf den Ski und viel Spass am NachmittagDas Studentenkader startete auf den Grasskis in

    die neue Saison, die Kinder auf Schnee: Bei Super-

    Bedingungen mit einer Woche Skitraining auf dem

    Gletscher oberhalb von Saas-Fee.

    Die Lagerteilneh-merinnen und Teilnehmer mit der Leiter-Crew-kunft in Saas-Fee. Gibran Manasseh

    Von Christoph Boner

  • 18

    Christoph est un nouveau membre du SAS Berne, membre de lquipe suisse universitaire, tudiant en sport et, surtout, mdaill de des-cente aux dernires Universiades.Lambiance du Camp a t, une fois plus, chaleureuse et sympathique. Lesprit SAS y a plan et la relve sannonce assure. A lunanimit, les jeunes ont souhait revenir lan prochain! Je relverai aussi que les assistants de Christoph, savoir Henri Brunis-holz et Gibran Manasseh ont ga-lement contribu la russite du Camp.

    Un grand merci !Pour terminer, il y a lieu de remer-cier le Comit Central et la Fonda-tion SAS, qui ont permis damlio-rer lordinaire de ce Camp et den rduire les cots en finanant les frais dencadrement, savoir, les entraneurs.

    Vive le SAS! SAS un jour, SAS tou-jours Olivier Brunisholz

    La cuve 2009 du Camp dt a t trs bonne ! En

    effet, 18 jeunes de 9 15 ans, dont 8 filles, ont profi-

    t des conseils utiles et efficaces de Christoph Boner

    (son article en allemand est sur la page prcdente).

    Le Camp dt Jeunes-SAS 2009 Saas-Fee, un succs!

    Le dessin dun participant du camp dt. Jean-Baptiste Michel (9)

    Les activits sportives de loptique dune participantefait un slalom en rollers, de la corde et un match de foot Le rsultat du match: deux blesss!Le mardi, on a refait des piquets et Gib nous a films (dailleurs, le soir on a vu la vido) et on a d faire un dpart rat. Ctait marrant! Aprs la pause, on est all faire un match de foot et du tennis. Et aprs, de la corde et des exercices de Chris-toph.Le jour suivant, aprs stre r-veills et voulant aller joyeusement au ski, cest un dpart rat: les t-lcabines taient fermes! Bref, comme on ne voulait pas sennuyer, on est parti faire un accro branche Ctait super! Il y avait une norme

    Le premier jour, 17:30, on com-mence par un petit jogging pour se mettre dans lambiance.Le lendemain, aprs avoir mont dans deux tlcabines et un m-tro, on a fait un petit chauffement la Gib. Ensuite, on a mis les skis et on a fait des pistes en libre pour dfinir les deux groupes. Ensuite, aprs tre descendu dans le mtro et les deux tlcabines, et aprs la pause, on a fait un parcours Vita. On ne devait pas arrter de courir (bien sr, tout le monde na pas couru tout le long) et on est rentr lhtel.Le jour suivant, on a fait des pi-quets. Ensuite, aprs la pause, on a

    tyrolienne qui passait au-dessus des falaises! Aprs, on est rentr. On a fait la pause de midi et on est reparti. On a fait une petite marche et, ensuite, on est all la pis-cine. Le soir, quand on est rentr, et aprs manger, on a eu plusieurs choix. Donc, il y en a qui sont alls au bowling et dautres ont jou aux cartes. Ctait trs cool ! Le lendemain matin, ctait notre dernire journe de ski Et notre dernire journe Saas-Fee. On est all en haut, on a fait notre chauf-fement et ensuite on a fait un sla-lom. Aprs cette matine de ski, on est rentr et on est retourn chacun chez nous. Natacha Michel (12)

    Alpin Alpin Alpint

  • 19

    Aprs plusieurs annes dabsence, jai retrouv avec une grande joie lquipe du SAS-Alpinisme, mene par Dres Schild ! Un vrai plaisir, car cette anne, nous avons eu beau-coup de chance, la mto et la neige taient au rendez-vous.

    Randonne dans la rgion dObergoms (27 fv. - 1er mars 2009)DOberwald (1377m), o nous avons pass la nuit, nous avons entrepris la monte du Brudelhorn (2790 mtres). Une monte superbe, travers la fort, puis dans de ma-gnifiques champs de neige. Heu-reusement que Dres prend soin de son quipe, en sarrtant toutes les heures, pour nous permettre de nous ravitailler. Sinon, certains dentre nous auraient t perdus en route, dont moi !! Cela naurait pas t trs grave, le soleil tait de la partie.

    La descente fut superbe! de belles traces dans la poudreuse, des pentes idales: heureusement quil y avait de la place pour que chacun puisse savourer du beau ski. Dres nous avait rserv une preuve sportive, en terminant la course en ski de fort: une sorte de brzina, bien typique du SAS. Chacun essayait de faire sa trace et en oubliait les recomman-dations de Dres, qui avait fort faire matriser son groupe, bien indisciplin, il faut le dire. Cest normal, comment rsister une si belle neige, dans un cadre si beau? Seuls les skieurs quips de ski free-ride, comme Markus, pou-vaient faire les malins. Le lendemain, nous sommes re-partis au Blashorn (2790 m), avec un soleil un peu plus mitig. Mmes quelques gouttes de pluie sont venues nous chatouiller, mais rien de grave: nous avons pu conti-nuer lascension, jusquau col, soit 150 m du sommet. L, le temps sest gt un peu et il a t jug plus prudent dinterrompre la course. Par contre, la descente tait un vrai rgal: une belle neige, pas trs pou-dreuse il est vrai, mais facile skier. Vous pouvez imaginer que dans ces conditions, le SAS reste fidle sa tradition: ce sera celui ou celle qui pourra faire sa trace sur ces belles pentes faisant fi nouveau des re-commandations de Dres. Mais cela fait partie de notre style, et Dres le sait bien!

    Ont particip: Christoph Jetzler, Jrg Schwei-zer, Ueli Moor, Marc Achermann, Markus Jungo, Caroline Zumsteg, Hanspeter Dnzer, Felix Brunner, Michel Degen, Ossi Koechli, Ma-gnus Andresen Bergaplass, Antoine Lombard, Marie-Luce Dlez et Dres Schild (guide).

    SAS Alpinisme, saison 2009

    Des randonnes de qualitLe SAS Alpinisme tait au dpart le noyau du club,

    runissant dabord des alpinistes fervents de haute

    montagne. Puis le ski de comptition a pris le des-

    sus, mais la tradition de se retrouver dans les grands

    espaces demeure au sein du SAS. Alors, que cet ar-

    ticle vous fasse en vie et venez nous rejoindre cette

    anne!

    De Marie-Luce Dlez*

    Christoph Jetzer, depuis des annes le chef alpinisme du SAS. Marie-Luce Dlez

    La monte au Brudelhorn. Michel Degen

    Fjellsport Alpinismus Alpinisme

    * Lauteure

    Marie-Luce Dlez a t rdactrice du SAS-News de 1999 2001. Elle est la premire femme avoir t accepte au SAS, comme membre associe, lors du 75me anni-versaire du club, en 2000 Zermatt. Elle est actuellement professeure dco-nomie la HES-SO Valais et habite aux Marcottes, au-des-sus de Martigny.

  • 20

    Wildstrubel, 3253 m (4-5 avril 2009)Cest en deux groupes, cette fois, que nous nous sommes retrouvs la cabane de Lmmeren. Le premier, compos de Michel, de Hanspeter et de moi-mme sommes partis de Loche-les-Bains. Aprs une mon-te en tlphrique la Gemmi, nous avons attaqu le Steghorn.

    Une belle monte, dans des condi-tions idales! Il faisait presque trop chaud! Michel a mme fait du zle en perdant un ski, ce qui lui a valu de refaire quelques mtres de dni-vel en plus !Le soir, nous avons retrouv la cabane le groupe qui tait parti de Kandersteg. Un peu jaloux de notre ascension du jour, car la mon-

    te depuis Kandersteg (presque quatre heures) nest pas trs drle. Le matin, aprs avoir dormi quelque peu (on connat les nuits en cabane), nous sommes partis la lampe frontale vers le sommet du Wildstrubel. Les plus forts, mens par Mario Rubin (guide), ont pris un rythme bien soutenu, alors que les plus lents, sous la houlette de Dres, prenaient leur temps. En fait pas trop, puisque nous navions quune demi-heure de diffrence en arrivant au som-met.La descente fut magnifique, sans danger, dans des conditions idales. Chacun pouvait y aller de son rythme et faire sa trace Le rve Et Dres pouvait respirer! Une petite halte la cabane, pour r-cuprer du matriel et dpart pour le Roten Totz. Une monte facile, mais il faisait tellement chaud, que cela en tait presque tropical. Mais aprs, quel bonheur! des ki-lomtres de descente sur Kanders-teg, dans une neige juste fondue, en slalomant entre les rochers, les coules de neige et les chalets dalpage. Un troupeau de chamois observait sans bouger cette quipe du SAS, un peu fatigue, mais com-ble.

    Avant la monte sur la cabane (de gauche) Tamara Lauber, Marie-Luce Dlez, Ueli Moor, Herbert Trachsler, Hans-jrg Lutz (chef de corde), Dres Schild (guide, chef de course), Martin Hug, Jrg Kuoni, Marcel Mller, Thomas Hug (chef de cor-de), Ueli Stssi. Ueli Stssi (par autodclencheur)

    Sur le Wildstrubel (arrire-plan, de gauche): Hansjrg Lutz, Marc Achermann, Silvan Bzinger, Sergei Rachinsky, Marcel Mller, Dres Schild * (guide), Thomas Hug, Ueli Moor, Magnus Bergaplass, Hanspeter Dnzer, (premier plan) Jrg Steinegger, Marie-Luce Dlez, Herbert Trachsler, Vreni Steinegger, Michel Degen, Andreas Dnzer, Mario Rubin (guide). Marcel Mller

    Alpinisme Alpinismus Fjellsport

    * Dres Schild (voir photo sur page 2)

    Dres Schild est membre du SAS depuis 1971 et du comit de la Fonda-tion Alpine du SAS. Il organise rguli-rement des sorties en haute montagne, pour le SAS ou comme guide priv.Il travaille actuelle-ment lOffice fd-ral de lagriculture.

  • 21

    Le Tdi, la premire montagne du Club alpinDes gentlemen anglais fondent lAlpine Club en 1857 et gravis-sent un sommet des Alpes aprs lautre. Lge dor de lalpi-nisme a commenc. Il faut se lancer dans la course pour contrer les Britanniques. Le 19 avril 1863, Rudolf Theodor Simler, profes-seur de chimie et de minralogie lUniversit de Berne, invite 35 spcialistes suisses de la mon-tagne et des glaciers au buffet de la gare dOlten pour fonder le Club alpin suisse. Il devient prsident central, et la rgion du Tdi et des Clarides est choisie comme premier terrain dexplo-ration. La section Tdi amnage un hbergement simple avec des lits de foin sur litinraire daccs par le glacier de Biferten: cest la cabane Grnhorn, la premire ca-bane du CAS. MLD

    La randonne dt au Tdi, 3614 m (45 juillet 2009)Dres nous avait concot une sor-tie de rve: le Tdi, o a t fond le Club Alpin Suisse (voir encart). Nous nous sommes retrouvs le sa-medi matin, Trun, prs de Disentis, pour monter la cabane Punteglias (2311 m). Pour gagner du temps, nous faisons quelques kilomtres en taxi. Mais ne nous traitez pas de paresseux, et lisez cet article jusqu la fin. Aprs quelques averses et le passage de nvs, nous sommes accueillis par les deux gardiens: dif-ficile de leur donner un ge, mais ils ne semblent pas tout jeunes. Une ca-bane un peu hors du temps, simple, avec encore les toilettes lextrieur, mais tellement sympathique.Aprs un moment de dtente, le temps de manger des spcialits glaronnaises ou de boire une bire, Dres nous invite le rejoindre de-hors pour une formation marche sur glacier et fixation de la corde. Nous allons former trois cordes, alors rien nest laiss au hasard. Je dois dire que je joue un peu aux rcalcitrantes, je serais mieux au chaud dans la cabane. Aprs un bon souper, nous montons nous coucher vers 20-21 heures, car le lendemain, il faut se lever 3:00

    du matin. Ce que nous faisons sans rechigner, et aprs une bonne nuit, paisible, sans tre drangs par des ronflements (ce qui est si rare, comme le relve Ueli Moor), nous commenons notre marche vers le sommet. Litinraire choisi par Dres est trs vari, essentiellement sur du gla-cier, peu crevass. Il y a encore beaucoup de neige cette anne et les passages difficiles se font sans problme. Lorsque nous aperce-vons le sommet, il semble encore bien loin! Le temps est radieux, il fait bon chaud. Le rythme volue en fonction des discussions: pouvez-vous mexpliquer pourquoi tout le monde se tait quand la pente de-vient raide? et que les discussions reprennent soudainement de plus belle? Nest-ce pas un bon indica-teur du dnivell?Aprs six heures de marche, nous arrivons au sommet, dans le brouillard! A part son voisin de corde, on ne voit rien! Quel dom-mage, mais la bonne humeur reste et personne ne se plaint.Il faut ensuite songer redescendre, pour viter le risque dorage. Imagi-nez-vous passer de 3611 m 800 m (altitude de la gare de Trun). Heuseusement que sur les pentes

    raides, on samuse glisser : on se croirait ski, sans les skis. Cest trs sympa, mais trs long. Aprs quelques heures de marche, jai limpression de devenir un robot: javance mais je ne sais comment. Les genoux deviennent douleureux, la fatigue se fait sentir. Je nai mme plus la force de ramasser les fraises des bois en bordure du chemin. En-fin nous arrivons, et quel bonheur de pouvoir sasseoir sur une chaise. Par contre, au moment de se relever pour prendre le train, jai limpres-sion que je nai plus de jambes. Mais cela ne fait rien, ctait telle-ment beau.

    Merci Dres! (On se rjouit des pro-chaines sorties...) Marie-Luce Dlez

    Ne trouvez-vous pas que la vue est impressionnante? Ueli Stssi (par autodclencheur)

    Marcel Mller

    Fjellsport Alpinismus Alpinisme

  • 22

    Dabei versprach doch der Aufstieg am Vortag zur SAC-Htte Puntegli-as durch liebliche Alpweiden und entlang von murmelnden Bchen, verkrzt durch einen Taxitransport vom Bahnhof Trun im Vorderrhein-tal auf die Alp da Schlans, eine eher beschaulichere Tour. In der Htte erwartete uns zudem ein angeneh-mer Komfort: Nachtessen mit Drei-gangmenu und gutem Tropfen so-wie tadellose Matratzenlager. Doch schon der Tagesbefehl von Dres fr den nchsten Tag liess Schlim-mes ahnen: Tagwacht um 3:00! Wir gingen also frh in die Federn und erlebten fr den Schreibenden ein absolutes Novum eine Nacht-ruhe ohne strende Gerche und Schnarchgerusche. Lag dies darin, dass mit Marie-Luce Dlez und Ta-mara Lauber zwei Frauen unter uns ruhten, was uns Mnnern noble Zu-rckhaltung auferlegte? Oder zeigte die Empfehlung von Dres, keinen Salat zu essen, positive Wirkung, da dieser Salat im Verdauungstrakt mit entsprechenden Folgen g-ren wrde? Wie dem auch sei: Wir starteten guter Dinge um 4:00 im Schein der Stirnlampen zu unserem Abenteuer.

    *Die Anwlte sind ein besonderer Schlag. Herbert Trachsler gehrt dazu. Whrend wir bereits schwer atmend der Fuorcla da Punteglias entgegenstiegen, sprach er ohne Unterbruch auf seine Freunde ein. Das Mundwerk eines Anwaltes muss anders konstruiert sein als bei einem normalen Menschen denn selbst in der Evolutions-stufe des 20. Jahrhunderts ist der Mensch eigentlich nicht in der La-

    ge, schwer zu atmen und gleich-zeitig fliessend zu sprechen. So die Regel, in der die Anwlte offen-sichtlich die Ausnahme sind, die diese besttigen. Der Schreibende begann mit jedem Hhenmeter etwas mehr Respekt vor den An-wlten zu haben. Ob Herbert We-sentliches oder Unwesentliches usserte, ist nicht berliefert. Ver-mutlich nahm er sich das Gesprch whrend des Nachtessens in der Htte zu Herzen, wo festgehalten wurde, dass man tunlichst nur We-sentliches von sich geben sollte. Auch Dres usserte whrend der kurzen Rast auf der Fuorcla da Pun-teglias Wesentliches: Geologisch gehre der Sockel des Tdi zum stlichsten Teil des Aaremassivs. ber diesem altkristallinen Grund-gebirge aus Granit und Gneissen liege der Scheitel diskordant: Am Fuss Dolomit aus der Trias, darber Kalkgestein aus der Jurazeit. Alles klar?

    *Nach einem kurzen Abstieg jenseits der Fuorcla da Punteglias folgte der zweite, lange Aufschwung, zuoberst mit einer sehr steilen Flanke. In die-sem Flankenaufstieg kann man sich an einer Kette sichern, welche unser SAS-ler Eugen Deflorin freundlicher-weise vor einigen Jahren installiert hatte. Da gengend Schnee in der Flanke lag und wir mit Steigeisen ausgerstet waren, bentigten wir dieses Hilfsmittel nicht. Erwartungs-voll erklommen wir so die Porta da Gliems und whnten uns schon fast an der Tr zum Gipfel. Stattdessen er-blickten wir vor uns einen dritten, ge-waltigen Aufschwung, und weit oben den Gipfel des Piz Russeins. Von Tr zum Gipfel keine Spur, das war erst der Vorgarten!

    *Der folgende, kurze Zwischenab-stieg auf den Gletscher war eine trgerische Erleichterung doch da-von spter. Anschliessend, auf dem obersten Bifertenfirn, setzten wir Schritt vor Schritt, Nebel kam auf, die Zeit verlor ihr Mass, und nach 6 Stunden Aufstieges erreichten wir auf 3614 m den Gipfel in Wolken. Von den umliegenden Gebirgszgen keine Spur, geschweige denn von

    klarer Weitsicht. Der Tdi verhllte sein Haupt. Das Gipfelphoto war schnell gemacht; es war ungemt-lich kalt, ein Schluck Vecchia Roma-gna aus der noblen Palace-Flasche wrmte kurz auf. Da hatten es die SAS-ler bei der zweiten Bergtour unter der Aegide von Sir Grimmsky vor 42 Jahren besser; sie erreichten den Gipfel bei strahlendem Sonnen-schein.

    *Der Abstieg war eben kein reiner Abstieg, er war unterbrochen von zwei Zwischenaufstiegen siehe oben die es in sich hatten. Wir ak-tivierten dabei unsere letzten Kraft-reserven. Nur Tamara meinte, diese Tour sei nichts im Vergleich mit der Eil-Besteigung des Matterhorns (in total fnf Stunden fr Auf- und Ab-stieg). Aber eine Zermatter Gmse ist eben aus ganz anderem Holz ge-schnitzt als Flachland-Hirsche aus der sserschwiz. Da wir bisher nicht zum Klettern kamen, verhalf uns Dres beim letzten Abstieg-Auf-schwung als Zugabe zu einer netten Kletterpartie. Im anschliessenden kleinen Marschhalt bot Herbert dem Schreibenden von seinem Kse an. Allerdings gestand er, dass er da-mit nur seinen Rucksack erleichtern wollte. Der Respekt des Schreiben-den vor den Anwlten sank wieder leicht...

    *Der Abstieg nach Trun fhrte durch alle alpinen Florazonen mit far-benprchtigen, abwechselnden Blumenweiden und intensiven Pflanzendften. Wenn nicht die zu-nehmende Dehydrierung den Geist gelhmt htte, wre dieser Abstieg ein Hhepunkt der Tour gewesen: Er alleine wre es Wert gewesen, diese Tour durchzufhren. Sptestens jetzt rchte es sich, dass der Rucksack statt der empfohlenen 8 kg ganze 25 kg wog. Mde, zum Teil erschpft, aber jeder mit sich zufrieden er-reichte die Gruppe 13 Marschstun-den bzw. 1500 Aufstiegs- und 3000 Abstiegshhenmeter nach dem Auf-bruch um 4:00 das erfrischende Bier in Trun. Dres gelang es, dem SAS mit perfekter Fhrung ein eindrckli-ches, unvergessliches Bergabenteu-er zu vermitteln. Ueli Stssi

    Tour auf den Tdi / Piz Russein, 5. Juli 2009

    Ohne strende Gerche und Schnarchgerusche!Wie schwer der Tdi zugnglich ist, erfuhren die elf

    SAS-ler und zugewandten Orte am eigenen Leibe,

    als sie sich im Morgengrauen des 5. Juli 2009 nach

    kurzer Nacht unter Dres Schilds Fhrung den ersten,

    langen Aufschwung in die weit oben sichtbare Lcke,

    die Fuorcla da Punteglias, hinaufkmpften. Was sie

    noch nicht ahnten: Es war erst der erste Aufschwung;

    weitere sollten noch folgen.

    Der Tdi

    Der Tdi (auf Roma-nisch auch Piz Rus-sein genannt) ist der hchste Gipfel der Glarner Alpen. Wie ein Bollwerk steht er zuhinterst im Tal und dominiert majest-tisch die umliegen-den Gebirgszge. Er ist stark verglet-schert und schwer zugnglich.

    Hinweis

    Fotos von der Tdi-Tour sind auf der vorangehenden Dop-pelseite abgebildet.

    Alpinismus Alpinisme Fjellsport

  • 23

    Wie bist du bei der Analyse und dem Erfassen der unterschiedli-chen Erwartungen an den Schnee-hasen vorgegangen?Ich hatte Silvan Bzinger (SAS Fri-bourg) zur Seite. Wir beschafften die Informationen, welchen Stellenwert der Schneehase in unserem Club hat und befragten insbesondere den erweiterten Genfer Zentralvorstand plus die Sektionsprsidenten sowie einzelne verdiente SAS-ler. Das sind total rund drei Dutzend Personen. Wir werteten das im Detail aus, und aufgrund der Ergebnisse stellten wir das neue Konzept und die Zielset-

    zungen fr die nchsten Ausgaben des Schneehasen auf.

    Und jetzt hoppelt der Schneehase in eine ganz andere Richtung?Nein, es gibt viele bewhrte Dinge. Wir sprten aus der Analyse, dass es eine Evolution und nicht eine Re-volution braucht. Kurz zusammen-gefasst knnte man sagen, dass der Schneehase in die gleiche Richtung weiterhoppelt, aber einfach mehr auf Franzsisch als bisher und mit mehr SAS-Geist.

    Einer deiner Vorgnger hatte mal ein Leitbild (siehe Side-Spalte) ge-macht. Ist das nun berholt oder nach wie vor gltig?Das Leitbild, das mein Vor-Vorgn-ger Raoul Imseng erarbeitet hat, stimmt fr mich im wesentlichen immer noch. Auch nach unserer Analyse. Dazu eine generelle An-merkung: Ein gutes Leitbild zeich-net sich dadurch aus, dass es lange Bestand hlt.

    Was hast du dir fr den nchsten Ausgaben des Schneehasen fr Ziele gesetzt?Es sind drei bergeordnete Ziele, die ich mir gesetzt habe. Erstens mchte ich das ber eine lngere Periode machen bis zum 100-jh-rigen Jubilum des SAS im Jahr 2024. Also vier Ausgaben. Denn ein Werk wie der Schneehase braucht Kontinuitt, wenn es Erfolg haben will. Die zweite Zielsetzung betrifft Inhalt und Aufmachung, da mchte ich wenig ndern. Die grsste Neu-erung ist die Hauptstruktur in vier Teilen (siehe Sidespalte Red). Die dritte Zielsetzung sind besondere Schwerpunkte.

    Was drfen wir unter besonderen Schwerpunkten verstehen?Der Schneehase soll der jungen Ge-neration nher gebracht und den aktuellen Lesetrends entsprechend vermarktet werden. Zum Beispiel

    Ivan Wagner, neuer Schriftleiter des SAS-Jahrbuchs Der Schneehase

    Der Schneehase hoppelt mehr auf FranzsischIvan Wagner (SAS Zrich) ist der neue Schriftleiter

    des SAS-Jahrbuchs Der Schneehase, das alle paar

    Jahre erscheint. Als erstes machte Wagner eine Ana-

    lyse der Ist-Situation und nahm Ideen fr die Zukunft

    auf. Die nchste Schneehase-Ausgabe soll im Sep-

    tember 2011 erscheinen.

    Der neue Schnee-hase-Schriftleiter Ivan Wagner an der Prsidenten-/Rennchef-Sitzung in Einsiedeln. Egg

    Kultur Culture Kultur

    Das Leitbild

    Der Schneehase ist das literarische Spiegelbild des SAS. Er befasst sich in einem breiten Spekt-rum mit Themen des Skisports und des Alpinismus sowie deren gesellschaftli-chen und kulturellen Aspekten. Der Schneehase ist ein Public-Relation-Inst-rument des SAS und seiner Sektionen. Die Beitrge sind in deutscher, franzsi-scher und englischer Sprache.

    Die neue Struktur

    Teil 1: Geschichte und Tradition; Teil 2: Zukunft und Innovation; Teil 3: Persnlichkeiten und Werte; Teil 4: Cluble-ben und Resultate.

    Erscheinungsweise

    Der Schneehase erscheint neu im 4-Jahresrhytmus. Die nchste Ausgabe soll im September 2011 publiziert werden.

    Fortsetzung auf Seite 24

  • 24

    Weltcupsieger Dario Cologna mit der Kristallkugel vor dem Institut in Ftan. PD

    Nordisch Nordique Nordisk

    Was die Berner SAS-lerin Muriele Hberli mit Weltcupsieger Dario Cologna hat

    Wenn sie eine Startnummer trgt, steht die SAS-lerin im Rampenlicht. Doch in Ftan hielt sie sich extrem im Hintergrund: Die Bhne gehr-te dem Weltcupsieger aus dem Val Mstair, und Muriele Hberli ist gerade mal auf einer einzigen Foto (knapp) erkennbar... Roli Eggsphler

    Muriele Hberli ist in Scuol auf-gewachsen, seit Abschluss ihres Studiums in Amerika luft sie fr den SAS Bern und arbeitet in Ftan. Wie Weltcupsieger Dario Cologna hatte sie ihre Mittelschulzeit im Hochalpinen Institut Ftan auf der Sonnenterrasse oberhalb von Scuol absolviert, nun ist sie in der Admi-nistration der Schule ttig. In dieser Funktion organisierte die Spitzen-langluferin die Erffnung der Loi-pa Dario Cologna, die rund um das Hochalpine Institut fhrt.

    In Ftan wurde im Frhling die Loipa Dario Cologna

    rund um das Hochalpine Institut erffnet, in dem der

    Schweizer Gesamtweltcupsieger die Matura erlang-

    te. Was viele nicht wissen: Die Berner SAS-lerin Muri-

    ele Hberli zog im Hintergrund die Fden.

    Whrend sich Dario Cologna (unten rechts) den Fotografen stellt, bereitet Muriele Hberli (Pfeil) abseits des Ram-penlichts den Beamer fr die Prsenta-tion vor. PD

    sollen Lead und Extrakt jedes Arti-kels in die anderen zwei Sprachen bersetzt werden. Dazu mchten wir die Mglichkeiten nutzen, die das Internet bietet vor allem fr Archivfunktionen. Ein weiterer be-sonderer Schwerpunkt ist, dass wir den Stellenwert und die Abdeckung des Schneehasen in der Romandie gezielt verbessern wollen.

    Dann mssen sich die Romands in Zukunft andere Hochzeitsgeschen-ke suchen, wenn sie jemanden r-gern wollen?Ja, diese Geschichte habe ich auch gehrt. Jemand erzhlte mir mal wenn ein SAS-ler aus der Roman-die heiratet und du ihn rgern willst,

    dann schenkst du ihm am besten einen Schneehasen! Ich bin zuver-sichtlich, dass sich das in den kom-menden Jahren vllig ndert!

    Und wie willst du das schaffen?Mit dem Teilprojekt Lapin de nei-ge. Das ist eine TaskForce mit di-versen Mitgliedern unter der Leitung von Pierre Dysli, die hervorragen-de Arbeit leistet. Um den Rahmen zu skizzieren: Statistisch liegt der Franzsisch-Anteil ber alle bisher publizierten Schneehasen bei 12 Prozent. Unser Ziel ist mindestens eine Verdoppelung.

    ndert sich bei der Auswahl der Au-toren etwas?Ja, ganz klar. Ganz zu Beginn han-delte es sich bei den Autoren fast ausschliesslich um SAS-ler. Dann kamen immer mehr Nicht-SAS-ler als Fachautoren dazu. In der letz-ten Ausgabe waren es fast nur noch Nicht-SAS-ler. Das wollen wir nun korrigieren. In reduziertem Ausmass werden die Fachautoren beibehal-ten, aber wir wollen back to the roots. Interview: Roli Eggsphler

    Fortsetzung von Seite 23

    Das Redaktionsteam

    Ivan Wagner (Lei-tung), JoJo Stutzer (Marketing / Re-daktion), Robert Kessler (Finanzen & Archiv), Pierre Dysli (Task Force Lapin de Neige), Felix Gey (Sektionen & Clubleben), Dres Schild (Alpinismus), Matthias Nyikos (internet), Martin Hodler (Berater und alt Schriftleiter), Susanne Trachsel (Verlag Stmpfli Pub-likationen AG).

    SAS-ler sammeln am Gigathlon Geld fr Kids

    Die internatio-nale humanit-re Organisation Right To Play startete am Gi-gathlon 2009 mit drei Teams, welche total 125 000 Franken an Spendengel-

    dern fr Kinder sammelten. Mit dabei waren Matthias Remund (SAS Bern) im Team 1 und Marc Russenberger (SAS Zrich) im Team 3. Mit Matthias Remund im Right-To-Play-Fanionteam starte-ten Hippolyt Kempf (1988 Olym-piasieger in der Nordischen Kom-bination), Andrea Clavadetscher (Sieger Race Across Amerika), Chantal Strasser (Vize-Europa-meisterin im Schwimmen) und Doris Trachsel (Schweizer Meis-terin im Langlauf). Marc Russen-berger war mit Nathalie Voser Russenberger, Cordula Voegtle, Barbara Miller und Nick Adamus unterwegs. PD/Red

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    Ein SAS-Pulli als Zeichen der Freundschaft

    Der SAS-Pulli ist ein Zeichen der Freundschaft, die ber all die Jahre ber die eigentliche Zusammen-arbeit hinaus entstanden ist. OK-Prsident Rolf Ringdal dankte Hans Schlunegger namens des SAS herz-lich fr die super Zusammenarbeit. Der SAS darf sich darber freuen, dass Hans dem Pentathlon weiter-hin zur Seite steht mindestens bis sein Nachfolger Michel Knzli up to speed ist. Und Hans wird mit seiner Frau Brunhilde als VIP-Gast immer willkommen sein. Red

    Whrend 23 Jahren betreute Hans Schlunegger den

    Pentathlon, nun geht der Mitarbeiter des Tourismus-

    vereins Grindelwald in Pension. Der SAS war am 25.

    September 2009 zum Abschiedsabend in Grindelwald

    eingeladen und schenkte ihm einen SAS-Pullover.

    Hans Schlunegger erhielt einen SAS-Pulli zum Abschied. PD

  • 26

    Aprs une anne 2006 o nous avions mari via

    ferrata au pied de lEiger et dcouverte scientifique

    de lobservatoire du Jungfraujoch, Silvan, caissier et

    secrtaire du SAS Fribourg avait pris soin de nous

    concocter un nouveau week-end leon de chose.

    Le SAS Fribourg visite le chantier du nouveau tunnel du Gothard (NLFA)

    Sections Sektionen Seksjoner

    Le tunnel ouest avec voie dvitement Alptransit Sedrun. Marc Walpoth

    Pour ce week-end du 18/19 juillet 2009, les montagnes grisonnes allaient nous servir de cadre en-chanteur aux activits qualifies dextraordinaires par notre cher Silvan.

    *Son dernier mail nous annonait des prvisions mtorologiques capricieuses avec un risque de prcipitations neigeuses au-del

    des 2000 mtres, incitant les gens voiturs se munir de chanes pour le passage du Furkapass ou du Sus-tenpass !!!

    *Un enchanement ubuesque du Fur-kapass et de lOberalppass, en une vingtaine de minutes, permettait certains fribourgeois partis de Genve darriver juste temps au centre dinformation de Sedrun lieu

    de rendez-vous. Cet aprs-midi de samedi devait nous permettre de vi-siter les installations et travaux dun des quatre tronons en construction entre Erstfeld et Bodio du plus long tunnel du monde soit les 57km du tunnel de base du Gothard qui sinscrit au cur du grand projet NLFA (Nouvelles liaisons ferro-viaire alpine) en compagnie dun ingnieur autochtone. Un premier film nous donnait les rudiments his-torique, gologique et technique sur ce projet tonnamment titanesque dont nous allions dcouvrir les en-trailles.

    *La premire tape fut lhabillage en tenue de travail dun joli ton orang avec lunettes de protection, bottes en caoutchouc, casques, sacs dos de scurit avec appareillage respiratoire et appareils de conf-rence audio. Une photo de groupe donnait le signal de la descente. Nous prmes place dans un train de chantier, joliment baptis TGV, pour nous rendre au niveau des deux puits des deux ascenseurs de 800 mtres desservant le cur

    Le groupe du SAS Fribourg avant lentr Sedrun (de gauche): Nico-las Poncet, Walo von Mhlenen, Philippe Gaillard, Andrea Gabus, Pierre Mazurek, Silvan Bzinger, Bertrand Siffert, Andrea von D-niken, Felix Gey, Diogo Saraiva, Marc Walpoth. PD Alptransit

  • 27

    du chantier o 600 personnes se relayent 24h/24h selon une fr-quence de travail tablie sur les 3/8. La temprature moyenne oscille autour de 34C (et parfois beaucoup plus) tandis quun bruit sourd continu justifie le port de nos casques audio pour suivre lexpos passionn du confren-cier.

    *La visite dura quatre heures et de-mie dans les boyaux dj bton-ns du tunnel tantt dans un calme apparent surprenant tantt dans lodeur dammoniaque des explo-sions et des va-et-vient des vhi-cules de chantier chargs de roches extraites. Cette roche extraite est ex-pdie la surface puis transforme en bton et rintroduite 800 mtres plus bas pour btonner les parois creuses et soutenues par des ar-ceaux en acier.

    *Notre guide autochtone vanta les qualits du projet dj prfinanc raison de 400 mio. de francs de la future Porta Alpina. Cette gare sou-terraine (la plus profonde du monde)

    permettra de diviser par troi le temps de voyage pour les habitants et pour les skieurs dsireux de profiter de ces rgions recules et permettrait de dvelopper une rgion de montagne fort loigne.

    *La remonte la surface commen-ait nourrir nos impatiences dj excites par le jeu extra de lappel dair de la chemine de lascen-seur. Une fois regagne la surface nous nous dirigrent vers notre htel o le propritaire, joyeux drill, nous rserva un excellent ac-cueil.

    *Aprs un ptit apro dgustation des vins blancs grisons, certains allrent distiller quelques oraisons sous la magie des dorures rococo de la splendide abbaye bndictine de Disentis, annonant la qute du lendemain.

    *Orpailleurs dun jour, tel fut le qua-lificatif que nous endossmes tous pour la seconde activit en ce di-manche. Botts comme la veille, arms de pelles comme des fos-

    soyeurs et de bates, nous nous en-gagemes sur le cours de la rivire pour trouver un lieu propice nos premires recherches. Nous tions accompagns par un jeune couple al-ternatif des hautes plaines grisonnes pour engager notre parcours initia-tique sur la route de la recherche de lor. Gold, Gold !!! scriait-il, lorsque lun de nous arrachait avec peine une deux paillettes; cer-tainement pas de quoi faire aprs deux heures de recherche et tous nos moyens mis en oeuvre, un quel-conque plombage pour une dent de lait carie.

    *Le temps dchanger une dernire fois autour dun barbecue, certains pronostiquaient dj la prochaine leon de chose qui pourrait constituer lactivit dt 2010 de la section fribourgeoise. Un grand lec-teur du journal Le Temps (ndlr), combien favoris par des racines familiales cantonales tentaculaires, nous faisait lexpos dun nouveau chantier entrepris en Valais avec le projet hydrolectrique Nant de Drance. Pierre Mazurek et Marc Walpoth

    Silvan Bzinger (vorne), Diogo Saraiva und Pi-erre Mazurek auf der Goldsuche. Nicolas Poncet

    Tropische Wrme im Berg und kalte Fsse beim Goldwaschen

    Am Samstag stand die Besichtigung der NEAT-Baustelle in Sedrun auf dem Programm. Im Arbeitergewand ging es in einem 800 Meter hohen Liftschacht hinunter zur Porta Alpi-na (...die Temperatur betrug feucht-warme 30 Grad!). Wieder an der Frischluft schmeckten die feinen Bndner Spezialitten und das kh-le Calanda umso besser.

    Goldsuche und BBQDer zweite Hhepunkt folgte am Sonntag. In der Medelser-Schlucht machten sich die Fribourger SAS-ler auf zum Goldwaschen. Zwar fand niemand ein Rekord-Nugget, kleine-re Goldflitter lagen immerhin drin. Ein BBQ in der Schlucht bildete den Abschluss des Weekends im Bnd-nerland. MWa / Red

    Am 18./19. Juli 2009 fhrte Silvan Bzinger eine

    Gruppe von 14 Fribourger SAS-lern in die Surselva.

    Seksjoner Sections Sektionen

    Hinweis

    Dieser Kurztext ist eine Zusammen-fassung des fran-zsischsprachigen Artikels auf dieser Doppelseite.

  • 28

    In zwei Gruppen aufgeteilt, wurden die SAS-Gste durch Maskensamm-lungen aus der Schweiz und Indien gefhrt. In der katholisch geprgten Innerschweiz und dem Wallis hat die Fertigung von Masken durch die Tradition der Fasnacht einen hohen Stellenwert. Einzelne immer wieder auftauchende Sujets haben gar einen Namen und beziehen sich wohl auf eine Amtsperson oder Ob-rigkeit einer Gegend. Leider sind die schnen Schweizer Masken ohne schriftliche Hintergrundsinformati-onen ausgestellt. Trotz der kurzen aber kompetenten Fhrung htte man sich mehr Fakten zur Herkunft der Ausstellungsstcke gewnscht. Als Historikerin strte mich das, sagte Carol Nater, die seit dem 1. September dieses Jahres als Kura-torin des Museums Altes Zeughaus in Solothurn wirkt. Der Ausstel-lungsteil zu den indischen Masken ist deutlich besser dokumentiert.

    Sportliche SticheleienNach dem kulturellen Teil wartete ein kurzer Fussmarsch durch den Belvoir-Park zum Seeclub-Areal an den Gestaden des Zrichsees. Auf dem grosszgigen Rasen vor dem Clubhaus der Ruderer gab es ei-nen Apritif. Als ehemaliger Prsi-dent des Seeclubs Zrich betonte Gastgeber Jojo Stutzer die grosse Rivalitt, welche zwischen dem See club und dem Grasshopperclub bestehe irgendwie scheint es auf

    dem Wasser nicht anders zu sein als auf dem Fussballrasen zwischen dem FCZ und GC. Die anwesenden Grasshoppers-Mitglieder ertrugen die sportlich gemeinten Seitenhie-be mit Gelassenheit.

    Fantastische AussichtDem Kchenteam, bestehend aus Richard Leuenberger und seinen

    Art & Dinner in Zrich, 24. Juni 2009

    Masken gibt es in Zrich nur im Museum!Das Art & Dinner 2009 fhrte rund 40 SAS-lerin-

    nen und SAS-ler zur Maskenausstellung im Museum

    Rietberg und anschliessend zum Dinner in den See-

    club Zrich.

    Als ehemaliger Pr-sident des Seeclubs Zrich betonte Gastge-ber Jojo Stutzer die gro-sse Rivalitt ziwschen dem Seeclub und den Grasshoppers......die im Fussball zwischen dem FC Zrich und dem GC-Club kein bisschen anders ist!

    Museum Altes Zeughaus

    Zeughausplatz 1, 4500 Solothurn

    Fon 032 627 60 70; info@museum-alteszeughaus.ch

    www.museum- alteszeughaus.ch

    Museum Rietberg

    Gablerstrasse 15, 8002 Zrich

    Fon 044 206 31 31; www.rietberg.ch

    Folgen gespannt den Ausfhrungen zu den Masken (von links) Carol Nater, Rita und Jrg Schweizer. Marion Hess

    Kam extra frher von seinen Ferien retour: Motorbootkapitn Urs Jaeger. RR

    drei Assistentinnen, gelang ein hervorragender Braten. Dazu gab es ein reichhaltiges Salatbuffet, die fantastische Aussicht auf den Zrichsee und die Stadt Zrich war quasi das Supplement. Eine ande-re Aussicht diejenige auf ein fei-nes Dessert liess die Herzen der Gourmets unter den SAS-lern hher schlagen. Mario Wittenwiler

    Der Seeknall ist kein Tsunami...

    Grund dafr war vielmehr das wun-derschne Wetter, und dass man deswegen noch etwas lnger und intensiver feierte als sonst. Ausser-dem war die Beteiligung und die Durchmischung von alt und jung sehr gut perfekte Voraussetzun-gen also! Die Organisation lag in den Hnden von Marion Hess, der neuen Chefin Anlsse der Sektion Zrich dass erstmals eine Frau den Seeknall organisierte, fiel vielen auf: Denn es gab erstmals berhaupt auch Gemse auf dem Buffet! Und das wurde allseits, also auch von den Mnnern, sehr geschtzt... Red

    ...aber eine so heisse Sommerparty, dass die eine oder der andere der

    rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am anderen Morgen einen

    zumindest leichten Wellengang im Kopf versprte. Und das wohl eher

    nicht wegen dem Wasserskifahren hinter Urs Jaegers Motorboot!

    Sektionen Sections Seksjoner

  • So berichtete das Medien-team im Dele-gationsnews-letter ber den sintflutartigen Regen. Fotos: Franois Willen; Montage: Chris-toph Bcklin.

    29

    Seksjoner Sections Sektionen

    In der Kampagne der t-bane gegen Schwarzfahrer steht ein Rollskilufer im Zentrum, was viel ber die Popularitt des Langlaufens aussagt. Meg

    Ein Rollskilufer trainiert in Oslo auf dem Bahnhofvorplatz fr den Winter wer das in Zrich machen wrde, htte vermutlich die Polizei am Hals. Meg

    Die Begeisterung ber den Sektions-wechsel hlt sich bei Simona Candrian (links) in Grenzen. Eliane Volken nimmt es eher locker! AB

    Chips

    Abrupter SektionswechselSimona Candrian und Eliane Volken wurden diesen Frhling in den SAS Zrich aufgenommen. Nach 10 Mi-nuten Fussballspielen fr ihre Sek-tion wechselten die beiden die Far-ben und spielten fr den SAS Bern. Einen solch abrupten Sektions-wechsel hat es im SAS wohl noch nie gegeben! Egg

    trge die anderen nicht). Stimmt: Wenn dir jemand hinten auf die Ski steht, ist das sehr unfair. Aber diese Botschaft versteht nur, wer selber Erfahrung auf (Roll-)Skiern hat. Und so ist diese Kampagne in Norwegen genauso ein Volltreffer wie sie in der Schweiz wohl vom Zielpublikum de-finitiv nicht verstanden wrde. Meg

    gen sonst eher im Winter gewohnt ist, nahm die Schweizer Sommerde-legation das Ganze mit viel Humor: Im Delegationsnewsletter publi-zierte das Medienteam ein Bild von Schwimmerin Carmela Schlegel, das in ungewohnte Umgebung mon-tiert die meteorologische Situation exakt auf den Punkt brachte. Egg

    Daniel Chardon vom Spiel gezeichnet

    Daniel Chardon (SAS Bern) war vom Spiel gezeichnet, obwohl er im Match um die Krhe nur 10 Minuten im Einsatz stand: Ein kunstvoll ge-klebtes Pflaster auf seiner rechten Augenbraue erinnerte ihn noch eini-ge Zeit an den missglckten Kampf um den Ball mit einem (eigenen) Mitspieler. AB

    Langlaufen ist in Norwegen sehr verbreitet. Und wo Langlaufen im Winter populr ist, sind im Sommer auch Rollskilufer nicht weit. Zum Beispiel mitten in Oslo beim alten Bahnhof neben dem bei Touristen und Einheimischen gleichermassen beliebten Aker Brygge. Sogar in der Tunnelbahn (t-bane) begleiten einem Rollski-Bilder. Bei genauerem Hinschauen merkt man, dass es sich dabei nicht um eine Werbung fr ein besonders belastba-res Rollski-Modell handelt, sondern um eine Kampagne gegen Schwarz-fahrer ikke snik p andre (be-

    An der Sommeruniversiade in Bel-grad (Serbien) hatte es etwa so viel Wasser auf den Stassen wie es an der Winteruniversiade in Harbin (China) kalt war. Nach einem Tag im Zeichen heftigsten Sommerregens war das ffentliche Leben und die Universiade weitestgehend lahmge-legt. Obwohl man sich Verschiebun-

    Oslo kmpft mit Rollskis gegen Schwarzfahrer

    Sommeruniversiade in Belgrad: Schwimmen auch ausserhalb des Pools!

  • Cest ainsi quest n un stamm qui sest donn le nom de Cercle de lIncertitude dont la poigne de fidles (11 membres) sest dj ru-nie 3o fois depuis 2007.

    Humilit et humourOn pourrait penser que les runions danciens combattants sont res-tes bloques sur le compteur des annes de la 2me guerre mondiale, mais, dans le cas prsent, ce nest certainement pas le cas. Tous ces membres AH qui ont accompli des carrires au plus haut niveau dans lindustrie, le commerce, la banque, la mdecine et la diplomatie, font

    preuve dun remarquable dyna-misme, ml de sagesse bien sr, mais ce qui est le plus rjouissant cest leur modestie et leur sens de lhumour, ciments par six dcen-nies damiti.

    Exemplaire camaraderieMme si certains par prudence sinterdisent la dernire descente ski de trop, que leur exemple soit source dnergie et de confiance en lavenir pour nous tous! Notre trs amical respect ces sei-gnors de la vie.

    Vive le SAS ! Alain Golaz

    Un nouveau stamm lmanique

    Un cercle au sein du clubEn mmoire de Claude Gautier, son fils Jacques, lui-mme pre de Flo-

    rian a pris linitiative de runir des anciens camarades SAS ayant pour

    la grande majorit pass le cap des 80 ans.

    Impressum

    Programme 2009/10 Programm 2009/1027-29 novembre 2009 Season Opening (Saas Fee)13-17 janvier 2010 Anglo-Suisse (Mrren)16-17 janvier 2010 SAS Cup FR/GE (Jaun)6-7 fvrier 2010 SAS Cup BE/BS (Saanen)13-14 fvrier 2010 SAS Cup ZH (Lenzerheide)5-7 mars 2010 3me Amateur Interclub Championship (Cortina dAmpezzo)6-7 mars 2010 U-Games nordique (Evolne)11-14 mars 2010 U-Games alpin (Veysonnaz) avec SAS Cup19-21 mars 2010 Pentathlon (Grindelwald)24-28 mars 2010 Semaine SAS (Zermatt) avec SAS Cup LA / Season Closing (Zermatt)7-11 avril 2010 Italo-Suisse (Chamonix)5 juin 2010 Journe Centrale Sportive, Assemble des Dlgus (Bern)

    Confrences CC+ / Prsidents / Rennchefs

    6 fvrier 2010 (Saanen)

    Les vnements en italique ntaient pas encore fixs dfinitive-ment au dlai de rdaction. Ces informations sont au status provi-soire. Des passages surligns en gras ont t modifis ou ajouts par rapport la prcdente dition.

    Kursiv markierte Veranstaltungen / Informationen waren bei Redak-tionsschluss dieser Ausgabe mit dem Status provisorisch verse-hen. Fett gedruckte Stellen haben sich gegenber der letztmaligen Publikation verndert oder sind neu hinzugekommen. AT / Red

    Vue densemble

    Le SAS-Magazine parat quatre fois lan en 1200 exem-plaires (REMP/WEMF). Il est lorgane de parution officiel du Ski-club acadmique suisse SAS.

    Rdacteur Redaktor Redaktr

    Roli Eggsphler, Medienschaffender dipl. Architekt ETH SIA

    Rdaction Redaktion Redaksjon

    Redaktion SAS-Magazinc/o a2plus Architektur & Media Mythenstrasse 7 Fon: 041 220 03 176003 Luzern sasmagazin@sas-ski.ch

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    Dlai de rdaction Redaktionsschluss Redaksjonslutt

    no 76 hiver 2009 1er dcembre 2009

    La photo de la runion au juillet 2009 (de gauche): Tom Vogel, Loulou Piguet, Charly Muller, Franois Sillig, Alex Staehelin, Pierre Pictet, Alain Golaz, Jean-Pierre Hertig, Fernand Pasche. PD

    Sections Sektionen Seksjoner

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