2013 06 Tiroler Schtzenzeitung

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    20-Jan-2016

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2013 06 Tiroler Schtzenzeitung - Mitteilungsblatt der Schtzen der Alpenregion.Die Tiroler Schtzenzeitung versteht sich als Mitteilungsblatt des Sdtiroler Schtzenbundes, des Welschtiroler Schtzenbundes, des Bundes derTiroler Schtzenkompanien und des Bundes der Bayerischen Gebirgsschtzenkompanien.

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Glauben:Wallfahrt nach absam7Fakten:51. bundes-schiessen18analyse:Wahlausgang im sden10Mitteilungsblatt der schtzen der alpenregion37. Jahrgang n 6 | dezember 2013 bozen innsbruck Kronmetz WeyarnSd-Tyrol wieder sterreichischvon Martin SchweigglVor genau 200 Jahren endete im Sden Tirols mit dem Zusammenbruch der Herrschaft des napoleonischen Regno dItalia die unheilvolle Franzosenzeit: Am 12. Oktober 1813 retirierte der letzte italienische Soldat durch die Salurner Klause. 17 Jahre Not und Elend, Krieg und Fremdherrschaft waren zu Ende.Nach der Niederlage der Freiheitskriege von 1809 wurde Tirol dreigeteilt: Der Norden und das Zentrum verblieben bei Bayern, das Gebiet sdlich von Gargazon und Klausen sowie Ampezzo und Toblach wurden zum Regno dItalia geschlagen, Osttirol mit Innichen-Sexten zur Illyri-schen Provinz des Kaiserreichs Frankreich. Die Grenze Rest-sterreichs lag in Prtschach am Wrthersee. Vergeblich hatten sich die deutsch- und ladinischsprachigen Gerichte des sdli-chen Tirol zumindest fr einen Verbleib bei Bayern ausgesprochen. Welschtirol mit Bozen-Unterland-beretsch wurde in Dipartimento dellAlto Adige umbenannt, Toblach Ampezzo kamen zum Dipartimento del Piave.Unter der Fuchtel des Regno dItaliaAm 10. Juni 1810 verkndete der Trientner Prfekt Smancini den Abitanti del Tirolo meri-dionale ihr Glck, nunmehr dem Regno dItalia unter Napoleon, dem erhabensten aller Regenten anzugehren. Dies kndet euch der feierliche Vorgang an, von dem ihr Zeugen seid. Der Groe, der Europas Geschicke lenkt, ldt euch ein, am Glck der Vlker teilzunehmen. Er Italo-franzsischer Angriff auf RoveretoWeihnacht naht ... ... und wir stehen mitten in der besinnlichen Zeit. Wir blicken auf ein Jahr voller erfreulicher Erfahrungen und schmerzvoller Ereignisse zurck. Letztere, und ich denke dabei vor allem an die Hoch-wasserschden, haben uns enger zusammenrcken lassen. So wie es in Tirol Brauch ist. Und wenn dieses Zusammenrcken schlielich ber Notflle und Katastrophen hinausgeht und in allen Bereichen des Lebens zur Normalitt wird, dann, ja dann ... ist dies fr viele heimatverbundene Menschen ein stndiges Weihnachten. Frohe Festtage und ein erfolgreiches 2014 wnscht im Namen aller Komman-danten ...euer LandeskommandantMjr. Paolo DalprVerlagspostamt 6020 innsbruck - P.b.b. - 02Z030036aus den LANDESTEILEN 2ist der Garant eures Glcks. Unter ihm habt ihr nicht mehr zu befrchten, dass ue-re Feinde in euer Gebiet einbrechen und innere Zerwrfnisse die gesellschaftliche Ordnung stren werden. Es war die gngi-ge bombastische Rhetorik des Imperiums, bei der man immer das Gegenteil des Ge-sagten annehmen musste, um zur Wahrheit vorzudringen. Regierender Vizeknig in der Hauptstadt Mailand war Napoleons Stiefsohn Eugne de Beauharnais.Der Trientner Frstbischof pries im Hir-tenbrief an seine Schfchen vom 21. August 1810 Napoleon als den mchtigsten, grozgigsten, weisesten der Herrscher, unseren liebenswrdigsten Knig, unseren geliebtesten Vater. Sofort wurde ein zentralistisch-autoritrer Beamtenapparat eingesetzt, jegliche Ge-meinde- oder Landesautonomie eliminiert. Die vom Prfekten in den einzelnen Ge-meinden ernannten Sindaci, Anziani und Consiglieri hatten keine Entscheidungsbe-fugnis. Erheblichen Unmut lsten die Ge-meindezusammenlegungen aus. So kamen etwa Auer, Leifers und Pfatten zu Branzoll. Bozen war Hauptort eines der fnf Distretti, unterteilt in die Kantone Bozen, Kaltern, Neumarkt und Cavalese. Die Lire lste den sterreichischen Gulden ab. Die Klster wurden aufgehoben und ihr Vermgen verscherbelt. Die Vornamen in amtlichen Dokumenten wurden ausnahmslos italia-nisiert, fr die Hauptorte die im Catalogus Cleri des Bistums Trient aufscheinenden italienischen Ortsnamen eingefhrt. Die al-lermeisten Ortsnamen behielten aber auch in italienischen Dokumenten ihre deutsche Form. Knstliche bersetzungen, wie sie heute die Republik Italien verwendet, gab es damals keine. Die Macht des Polizeiappara-tes war fast unbegrenzt. Die Bevlkerung frohlocktAn Jahrtagen in der franzsischen und ita-lienischen Herrscherfamilie und bei Siegen Napoleons musste die Bevlkerung auf Anweisung des Prfekten frohlocken: Von feierlichem Hochamt mit Te Deum, Auf-mrschen, Triumphbgen, Musik, Kanonen-donner, nchtlicher Beleuchtung und begeis-tertem Vivat! der Bevlkerung berichten die Sindaci in bombastischen Worten, wie es von ihnen erwartet wurde, dem Prfek-ten. Der Neumarkter Syndikus Johann von Fedrigotti: Die begeisterte Teilnahme habe gezeigt, wie dankbar die Bevlkerung dem Allerhchsten sei, dass er ihr den Knig der Knige zum Monarchen geschenkt habe. Statt Hochunserfrau musste am 15. August auch in Tramin der Namenstag Napoleons gefeiert werden. Am 16. August 1812 berich-tet der Syndikus Peter Bellutti dienstbeflissen an die Prfektur: Die begeisterte Jugend hat fnf Triumphbgen errichtet, einen habe die Krone des Regno dItalia aus Blumen geziert, beim Morgengrauen haben Musikanten im Wettstreit mit den Kirchenglocken den Tra-minern das patriotische Ereignis verkndet, das im feierlichen Te Deum in der Kirche gipfelte. Mit Platzbeleuchtung, Festmusik und Applaus der Bevlkerung endete der denkwrdige Tag. Tiroler Kanonenfutter fr NapoleonIn Wirklichkeit sthnte die Bevlkerung unter einem enormen Steuerdruck. Der aufgeblhte Verwaltungsapparat und die Expansionskriege Napoleons erforderten stndig Geld, aber auch frisches Kano-nenfutter: An die 1000 unter italienische Herrschaft geratene Tiroler starben auf den Schlachtfeldern zwischen Spanien und Russland fr den Franzosenkaiser. Mit einer Armee, wie sie die Geschich-te noch nie gesehen hatte, von 450.000 Mann fiel Napoleon 1812 in Russland ein. Die Russen zogen sich geschickt zurck, verbrannte Erde hinterlassend. Vergeblich wartete Napoleon im abgebrannten Moskau auf russische Unterhndler. Hunger und Klte fordern zunehmend Opfer. Die Wen-de des Kriegsglcks brachte aber zumindest uns etwas Gutes: Am 24. September 1812 erlaubte der italienische Vizeknig von Moskau aus wieder Deutsch als Amtsspra-che und zweisprachige Kundmachungen. Auch die Plne zur Italianisierung der Schulen wurden aufgeschoben: In dieser brenzligen Lage sollte die Bevlkerung ruhig gehalten werden. Vom 52.000-kpfigen italienischen Invasi-onskorps des Russlandfeldzuges sahen nur 2844 Mann die Heimat wieder. In den Wei-ten Russlands verschollen blieben auch die italienischen Rekruten Franz Fischwaider, Jakob Fritz, Christoph Lindmayer vom Ritten, Peter Perger, Stanislaus Pichler, Josef Kager, Johann Schrmer, Matthus Laner, Johann Lindner aus Bozen, Karl Georg Oberkofler aus Jenesien, Georg Verant aus Vls, Anton Anegg aus Graun/Kurtatsch, Johann Andreas Simeoni aus Salurn, Jakob Plattner aus Terlan, Anton Tei aus Neu-markt, Hyeronimus Rggla und Josef K-ler aus Kaltern, Matthus Erler aus Truden, Matthus Petermayr und Jakob Pardatscher aus Eppan, Jakob von Villi aus Montan sowie Arnold Debiasi aus Aldein. Feldmarschall Fenner befreit Sdtirolsterreich nutzte die Schwche des Fran-zosenkaisers nach dessen Russlanddebakel fr einen Befreiungsschlag. Feldmarschall Franz von Fenner zu Fennberg aus einer Salurner Familie stammend in der Unter-fenner Sommerfrische geboren besetzt am 8. September Lienz. Major Josef Eisenste-cken aus Bozen/Gries stt mit den Ende 1809 nach Wien geflchteten Exiltiroler Schtzen bis Brixen vor, muss sich aber Ende September vor starken italienischen Truppen wieder bis Innichen zurckziehen. Die Italiener bezogen am Toblacher Sattel Stellungen. Am 1. Oktober nimmt Fenner Toblach, die Italiener verschanzen sich vergeblich bei Percha-Wielenbach. Am 3. Oktober marschieren die sterreicher in Bruneck ein und erobern am 7. die hart umkmpfte Mhlbacher Klause. Fr diese Tat wird Fenner mit dem Militr-Maria-Theresien-22Verfgung an Sig. Giuseppe Sweighel di Cortazza, den Kurtatscher Schtzenhauptmann.n 6 | dezember 2013aus den LANDESTEILEN 3Orden ausgezeichnet. Am 11. Oktober zieht er in Bozen ein, am 12. schlgt er das Hauptquartier in seiner Heimatgemeinde Salurn auf. General Fenner rief die Unterlandler Gemeinden zur Aufstellung von Schtzen-kompanien auf. Das frhere Auszugssystem war jedoch zerschlagen, die Verwaltung mit genehmen Amtstrgern besetzt. Der Scht-zenkommandant von 1809, der Schwarzad-lerwirt Joseph Vigil Schweiggl in Kurtatsch, hatte bei seinen ehemaligen Kampfgenossen aber einen guten Namen: Im Nu hatte er eine Freiwilligenkompanie aus Unterlandlern, Nonsbergern, Fleimsern und aus der Piana Rotaliana beisammen, mit der er an der Seite Fenners am 15. Oktober in Trient einzog. Schweiggls gemischte Truppe ist vielleicht letzter Ausdruck der sprachbergreifen-den Tyroler Nazion. Als in der Revolu-tion 1848 garibaldinische Freischrler in Welschtirol einfallen, sind es nur mehr deutsche Freiwilligenkompanien, die an die Grenze eilen. Der Virus des Nationalismus war dabei, Tirol zu zerfressen.Am 26. und 27. Oktober 1813 wurde in den heftigen Kmpfen gegen General Gifflenga bei Calliano/Rovereto, auch der mitten unter seinen Soldaten kmpfende General Fenner verwundet. Am 28. Oktober verlie dann der letzte italienische Soldat Tirol. Sd-Tyrol als neue LandesbezeichnungVorlufig blieben die Staatsgrenzen beste-hen, zumal sich die Bayern inzwischen mit den erfolgreichen sterreichern verbndet hatten. Man vermied deshalb aus diplo-matischer Rcksicht den Namen Tirol und fhrte fr den befreiten sdlichen und stlichen Landesteil die Bezeichnung Sd-Tyrol ein, die somit erstmals eine offizielle Verwendung erfuhr. Whrend Welsch- und Osttirol mit Innichen, Sexten, Toblach sowie der Distrikt Bozen-beretsch-Un-terland schon wieder bei sterreich waren, mussten sich die Landsleute im zentralen und nrdlichen Tirol noch neun Monate gedulden. Die Habsburger wollten ihre Rebellion gegen die Bayern nicht mehr untersttzen. Erst im Pariser Vertrag vom 3. Juni 1814 zwischen sterreich und Bayern (das mit Wrzburg und Aschaffenburg entschdigt wurde), wurde die Wiedervereinigung Tirols besiegelt. Der Jubel kannte keine Grenzen, als Se. Majestt allergndigst geruhten, Hchstihren Feldmarschall-Lieutnant und Ritter des militrischen Maria-Theresien-Ordens von Fenner zum Militrcommandant der nunmehr vereinig-ten Provinz Tyrol zu ernennen. Bis Ende 1815 kmpft General Fenner mit seinem Freiwilligen-Jger-Corps in Norditalien und nach der Rckkehr Napoleons aus Elba in Frankreich. 1816 gehen dann aus den Fenner-Jgern die legendren Tiroler Kaiserjger hervor. nDer Autor Martin Schweiggl, 1948 in Kurtatsch geboren, hat neben zahlreichen Aufstzen zehn Bcher zur Landeskunde, Natur und Geschichte verfasst. In seinen Texten beleuchtet er gekonnt das spannende Beziehungsfeld zwischen Natur und Kultur, Vergangenheit und Gegenwart, Mensch und Land. Die Franzosenzeit schildert er in der 2009 erschienenen Biographie Schtzen-kommandant Joseph Vigil Schweiggl.Feldmarschall Franz Philipp von Fenner zu Fennberg. Der Kurtatscher Schtzenkommandant Joseph Vigil Schweiggl nahm von 1796 bis zur Schlacht bei Calliano an allen Kmpfen im Sden teil. (Alle Fotos: Martin Schweiggl)Die Freiwilligen beim letzten Kampf der Franzosenzeit erhielten sog. Kanonenkreu-ze aus dem Metall italienischer Kanonen gegossen. aus den LANDESTEILEN 4n 6 | dezember 2013Nationaltagsfeierlichkeiten in TirolNicht nur der Heldenplatz in Wien stand dieses Jahr wiederum ganz im Zeichen des sterreichischen Bundesheeres. Auch in Tirol gab es rund um den Nationalfeiertag Veranstaltungen, an dem das sterreichische Bundesheer und die Tiroler Schtzen mageb-lich beteiligt waren.Am Vorabend des 26. Oktober fand am Landhausplatz in Innsbruck die Auffhrung des Groen sterreichischen Zapfenstreiches statt. Die Militrmusik Tirol begeisterte mit ihrer Auffhrung nicht nur zahlreiche Ehrengste, unter denen sich LHptm. Gnther Platter, der Tiroler Militrkommandant Gen.-Mjr. Mag. Herbert Bauer und der Kommandant der Tiroler Schtzen, Mjr. Mag. Fritz Tiefenthaler befanden, sondern auch Hunderte von Zuhrern, die sich diesen musikalischen Festschmaus nicht entgehen lieen. Mehr als 10.000 Besucher ntzten auch die Gelegenheit, am Tag der offenen Tr der Tiroler Landesregierung und dem Landhaus einen Besuch abzustatten. Zahlreiche Blaulichtorganisationen und Tradi-tionsverbnde konnten sich am Vorplatz des Landhauses prsentie-ren. Auch das Militrkommando Tirol war in Kooperation mit den Austrian Peacekeeper mit Informationsstnden vertreten.Jugend und Tradition Nationalfeiertag 2013Anlsslich des Tages der offenen Tr im Landhaus wurde den Jungschtzen die Mglichkeit geboten, sich neben anderen Jugend-organisationen zu prsentieren.Anwesend waren die Jungschtzen/Jungmarketenderinnen der SK Gries a. Br. (JS-Betr. Lt. Armin Eller) sowie aus den verschiedenen Kompanien (Baon-JS-Betr. Maria Luise Feichtner sowie Kompa-niebetreuern). Lt. Armin Eller lie die Gruppe als Jungschtzen-kompanie antreten. Anschlieend marschierte die Kompanie ber den Landhausplatz. Besuche beim LHptm. sowie anderen Politikern durften nicht fehlen. Und wie es sich fr richtige Schtzen gehrt, wurde natrlich auch beim Laserschiestand des Tiroler Landes-schtzenbundes fleiig geschossen. nInnsbruckEiner der Buben stellte den Hptm., und die anderen waren die Gewehrschtzen. Als Gewehre dienten selbst gemachte Zimmer-hackeln. Kommandanten unter sich: Lkdt. Fritz Tiefenthaler, LHptm. Gnther Platter und Gen. Mjr. Herbert Bauer, Militrkommandant von Tirol2. sd-tiroler trachten-tauschmarkt 12. Jnner 2014, 9 bis 18 uhr, bozen KolpinghausDie Arbeitsgemeinschaft Lebendige Tracht organisiert am Sonntag, 12. Jnner, den 2. Sd-Tiroler Trachten-Tauschmarkt. Er ist gedacht fr alle, die Trachten oder Trachtenteile aus zweiter Hand suchen. Auch von Vereinen, die gnstig gebrauch-te Trachten oder Trachtenteile suchen, werden wir immer wieder angesprochen. Die Arbeitsgemeinschaft Lebendige Tracht stellt den Raum im Kolpinghaus in Bozen zur Verfgung und ist zustndig fr die Organisation. Alles Weitere ist rei-ne Angelegenheit zwischen den Anbietern und den Interessierten.- Ab 11 Uhr kann getauscht werden. - Von 9 bis 11 Uhr Abgabe der ge-brauchten Trachten/Trachtenteile mit Namensschild und Telefonnum-mer versehen. Jeder bleibt bei seiner Tracht und verhandelt persnlich. Es besteht die Mglichkeit, die Trachten anzuprobieren. Es drfen nur gebrauchte, traditionelle Trachten, egal ob komplett oder nicht, sowie einzelne gebrauchte Trachtenteile angeboten werden: Mn-ner- und Frauentrachten, Trachtenblusen, Schrzen, Tatzlen, Trachtenschmuck, Trachtenstutzen, Trachtenschuhe, Trach-tenhte, Pfoaten, Gurten, Lederhosen, Hosenheber. Die Trachten/Trachtenteile mssen sauber und ganz sein, kaputte Teile sind nicht erwnscht! Modische Trachten, Oktoberfest-Dirndln, artfremde Lederhosen und modische Trachten-schuhe werden zum Tauschmarkt nicht zugelassen. Die Mitglieder der Arbeitsge-meinschaft Lebendige Tracht stehen den ganzen Tag ber beratend zur Verfgung. Sie behalten sich das Recht vor, modische Trachten/Trachtenteile zum Tauschtag nicht zuzulassen. Die Arbeitsgemein-schaft Lebendige Tracht bernimmt keine Haftung fr abgegebene Trachten/Trachtenteile. Zurckgebliebene Sachen werden einem Theaterfundus unentgelt-lich berlassen. Auskunft: Arge Lebendige Tracht Tel. 347 0325510 Heimatpflegeverband Sdtirol - Walther-haus - Bozen - Tel. 0471 973693Lederhosen und modische Trachten-schuhe werden zum Tauschmarkt nicht zugelassen. Die Mitglieder der Arbeitsge-meinschaft Lebendige Tracht stehen den Platter und Gen. Mjr. Herbert Bauer, Militrkommandant von TirolLederhosen und modische Trachten-schuhe werden zum Tauschmarkt nicht zugelassen. Die Mitglieder der Arbeitsge-aus den LANDESTEILEN 5Tiroler Schtzen zu Gast in Leipzig 200 Jahre Leipziger Vlkerschlacht, die als die grte Gefechtsschlacht Europas gilt, war der Grund, wieso eine elf Mann starke Delegation der Tiroler Schtzen zu deren Gedenkveranstaltung, die ber mehrere Wochen lief, zugegen war.Am Donnerstag, den 17. Oktober 2013 fand auf Schloss Voigts-berg im Frstensaal in Oelsnitz die szenische Lesung Leo versus Aquilam von Maximilian Naumann statt, vorgetragen von Schlern des Julius-Mosen-Gymnasiums. Es ist ein im Gedenk-jahr 2009 entstandener Text, der die Kmpfe in der Eisackschlucht (Sachsenklemme) aus der Sicht beteiligter Tiroler, Bayern und Thringer (Schsische Herzogtmer) schildert. Die Begrung erfolgte durch den Oberbrgermeister Mario Horn aus Oelsnitz so-wie den Schulleiter des Julius-Mosen-Gymnasiums Frank Richter; musikalisch umrahmt wurde der Abend vom Julius-Mosen-Chor Marieney.Am Freitag, den 18. Oktober 2013 wurden am Morgen im Luther-park von Plauen der Gefallenen der Leipziger Vlkerschlacht ge-dacht. Mit der Enthllung des neuen Steins mit der Inschrift Zum Gedenken an ber 200 Soldaten verschiedener Lnder, die 1813 in der Zeit der Vlkerschlacht in Plauens Lazaretten verstarben wurde dieser seiner Bestimmung bergeben. Oberbrgermeister Ralf Oberdorfer, mit Sd-Tiroler Wurzeln, wrdigte die Gedenksttte als Ort des Erinnerns. Er beschrieb, wie Plauener Brger Soldaten hal-fen und wie sie die Krisensituation meisterten. Nach der Gedenkre-de legten die Tiroler Schtzen den Kranz nieder. Nach Beendigung der Gedenkfeier lud Oberbrgermeister Ralf Oberdorfer die Tiroler Schtzen ins nahe liegende Rathaus zur offiziellen Begrung mit Gedankenaustausch ein. Am Abend desselben Tages wohn-ten die Tiroler Schtzen im Knig-Albert-Theater in Bad Elster dem Doppelkonzert 1813: Entscheidung und Befreiung bei, wo zwischenzeitlich noch drei Kameraden des Schtzenbezirkes Brixen zur Delegation dazu gestoen waren. Ausfhrende waren das Churschsische Philharmonie & Karlsbader Sinfonieorchester sowie das Blasorchester Markneukirchen mit Dirigent Florian Merz, die Stcke von Ludwig van Beethoven, Sepp Tanzer, Ignaz Martin Mit-terer, Friedrich Eichberger, Rudolf Achleitner, Peter I. Tschaikowsky sowie Richard Strauss zum Besten gaben. Der Samstag, 19. Oktober 2013 begann am Morgen mit der Kranzniederlegung am Julius-Mosen-Denkmal in Marieney. Julius Mosen war Poet und Patriot, und vor allem Autor des Textes unserer Landeshymne Zu Mantua in Banden. Anlsslich seines 210. Geburtstages wurde diese Ge-denkfeier veranstaltet. Als weiteren Hhepunkt erlebten die Tiroler Schtzen das gemeinsame Konzert der Mosens Brass Band unter der Leitung von Ralf Fengler und der Jugendblaskapelle Young Music Band Vintl mit ihren Jugendleitern Magdalena und Hannes Zingerle eine beeindruckende Vorstellung. Mit groer Begeiste-rung spielten die Jugendlichen im passenden Ambiente im groen Saal des Kniglichen Kurhauses in Bad Elster und berzeugten mit Professionalitt das Publikum. Mit vielen schnen Erinnerungen und Eindrcken traten die Tiroler Schtzen am Sonntag, den 20. Oktober 2013 die Heimreise an. Gerd Naumann, der die Tiroler Delegation zu dieser Veranstal-tungsreihe eingeladen und mit seiner Frau Kerstin alle drei Tage begleitet hat, sei nochmals aufs Herzlichste gedankt. nLeipzig/Tirol von Heinrich SeyrGruppenbild zum Abschied (v.l.): E-Mjr. Josef Haidegger, E-LKdt. Otto v. Sarnthein, B-Fhr. Josef Seppi, Kerstin Naumann, E-Mjr. Hubert Straudi, Olt. Robert Mssler, LKdt-Stv. Heinrich Seyr, E-Lt. Luis Jager-egger, Hptm. Herbert Winnischhofer. Vorne (v.l. kniend): Lt. Hubert Mair, Lt. Sepp Kaser und Fhr. Friedrich Lanthaler.Praktikumsstelle gesucht!Nicola Franceschi, Bundesjungschtzenbetreuer des Welschtiroler Schtzenbundes, mch-te seine Deutschkenntnisse verbessern und sucht eine Arbeitsstelle in einem anderen Teil Tirols. Gerne helfen wir ihm dabei.Griatenk! Ich bin ein 19 Jahre junger Schtze des Welschti-roler Schtzenbundes. Um meine Deutschkenntnisse zu verbessern, wrde ich gerne in sterreich arbeiten. Ich bin ausgebildeter Buchhalter und spreche zufriedenstellend Deutsch, da ich im vergan-genen Sommer einen Monat lang in Tbingen an einem Deutschkurs teilgenommen habe und bei einer deutschen Gastfamilie wohnen durfte. Ich bin offen fr jeden Beruf (Handwerk, Gastronomie, Verwaltung). Es wre schn, wenn der Praktikumsgeber auch eine Unterkunft anzubie-ten htte. Mein Kontakt lautet: nico-9-4@hotmail.itIn der Vlkerschlacht bei Leipzig wurden von den rund 600.000 beteiligten Soldaten 92.000 gettet oder verwundet.aus den LANDESTEILEN 6n 6 | dezember 2013Zum Jahresthema: Aus den Quellen schpfenLeben aus dem Grundwasser HeimatDem Menschen ist es in seinem Wesen gegeben, einzigartig und vielfltig zu sein. Dies mag oftmals als Selbstverstndlichkeit gewertet werden, ist es aber nicht. Seit der Geburt ist der Mensch ein zrtliches Lebewesen. Zunchst bedarf er der Obhut seiner Eltern, spter sind standfeste Bezugspunkte unerlsslich fr das Bewltigen seines Alltags.Nahrung, Kleider und Arbeit gehren zum Leben. Aber das Leben kennt auch noch andere Attribute, die es lebenswerter machen. Es ist die Verbundenheit zu den Mitmenschen und zum Umfeld, die uns prgt und uns immer wieder Sttze ist. Der Mensch ist auf das, was wir Heimat nennen, angewiesen. Glcklich drfen sich also jene schtzen, die wissen, was Heimat ist, und die wissen, wie damit umzugehen ist.Heimat ist keine Selbstverstndlichkeit. Sie muss zunchst in unsere Herzen und Kpfe Eingang finden, sie muss gepflegt werden, sie muss geschtzt und erhalten werden. Alles Herausforderungen, die den Einsatz und die Wertschtzung der Menschen voraussetzen. Und wenn all dies gelingt, ist die Heimat ein unbezahlbares Geschenk. Fr den Menschen mag die Heimat unterschiedliche Vorzge haben; manche schtzen am meisten die Landschaft, die Berge, die Wie-sen, die Blumen, die Tiere, die Jahreszeiten. Andere bewundern das Wesen und die Hilfsbereitschaft der Mitmenschen, deren Einsatz und Zusammenrcken in Not und Leiden oder deren Frohmut im gesel-ligen Beisammensein. Ob gro oder klein, reich oder arm, jung oder alt, wir alle gehren zusammen. Heimat kann mit dem Grundwasser verglichen werden; unersetzlich und lebenswichtig, auch wenn nicht immer sichtbar und zum Greifen nahe. Aber Heimat wre nicht Heimat, wenn nicht in ihrem Mittelpunkt unser Glaube und unser Bekenntnis zum Schpfer stehen wrden. Ein Bezug, der zwar immer wieder hergestellt werden muss, zu dem sich das Tiroler Volk aber stets bekannt hat. Und bekanntlich braucht sich ein Volk, das auf den Herrgott vertraut, vor nichts zu frchten. Erst dann kann der Mensch in seiner Einzigartigkeit und Vielfltigkeit aufgehen. In einem Ort der Geborgenheit, der heimatlichen Zuneigung, kann der Mensch mit Sicherheit besser zu dem werden, wozu er berufen wurde.In diesem Sinne bedanken wir uns bei unseren Vorfahren fr das, was sie uns auf unserem Lebensweg mitgegeben haben. Unsere Auf-gabe ist es, auf die Werte und Reichtmer unserer Umwelt zu achten und sie so zu erhalten, dass wir sie wiederum mit Freude an unsere Nachkommen weitergeben knnen. nvon Lois TaibonGrundlehrgang fr Neumitglieder des ssbAm Samstag, den 26. Oktober 2013 fand der diesjhrige Grundlehrgang fr Neumitglieder des Sdtiroler Schtzenbundes statt. Rund 120 Neumitglieder aus dem ganzen Land trafen sich dazu im Kolpinghaus in Bozen, um sich ber die Grundzge des Schtzenwesens zu informieren. Ziel des Lehrgangs ist es, den neuen Schtzen und Marketenderinnen ein allgemeines Grundwissen ber das Schtzenwesen in Tirol zu vermitteln.In interessanten, kurzweilig gestalteten Vortrgen gingen die einzelnen Referenten dabei auf die verschiedene Bereiche ein, die im Schtzenwesen eine wichtige Rolle spielen. Zuerst erklrte Mjr. Gnther Ploner die Gelbnisformel. Wer etwas gelobt, der schwrt, und wer etwas schwrt, der setzt sich ein Ziel, war die Kernaussage seiner Prsentation. P. Christoph Waldner OT, Landeskurat der Schtzen, referierte ber Schtzen und Glaube. Der Glaube hat im Schtzenwesen eine zentrale Rolle, deshalb ist er auch im Para-graph 2 der Statuten des SSB fest verankert, unterstrich der Kurat in seinem Referat.ber das Schiewesen informierte anschlieend Mjr. Hansjrg Ainhauser, zustndiger Schiereferent im Sdtiroler Schtzenbund. Mit einem geschichtlichen Streifzug durch das Schiewesen in Tirol erklrte er die Wichtigkeit des Schieens im Schtzenbund.Welche Ausstrahlung man durch das Tragen der Tracht bewirkt, erluterte der geladene Referent aus dem Norden Tirols, Mjr. Chris-tian Meischl, Kommandant des Viertels Tirol Mitte. Nach einer kurzen Pause lie die Historikerin Dr. Margareth Lun in einem spannenden Referat mit vielen Bildern die 1000-jhrige Geschichte Tirols Revue passieren. Danach erluterte Olt. Dr. Florian von Ach, der Adjutant des Landeskommandanten, den Aufbau der Kompani-en, der Bezirke und der Schtzenbnde in der Alpenregion.Anschlieend referierte Mjr. Gnther Mairhofer ber sauberes Auftreten, Disziplin und Kameradschaft in der Kompanie. Er unterstrich dabei unter anderem, dass ein Schtze in Tracht immer im Dienst ist, aber auch wenn er nicht in Tracht ist, ist er immer Schtze. Wie Volkstumspolitik ein Herzensanliegen des Sdti-roler Schtzenbundes gemacht wird, warum es sie braucht und was jeder einzelne dafr tun kann, erklrte schlielich Mjr. Efrem Oberlechner, der seine Prsentation mit interessanten Filmbeitr-gen ergnzte. nBozen von Gnther MairhoferDer Grundlehrgang fr Neumitglieder im SSB erlebte auch heuer wieder einen groen Ansturm.aus den LANDESTEILEN 7n 6 | dezember 2013Dank fr eine so schne Heimat Schtzenwallfahrt in AbsamAm Sonntag, dem 13. Oktober 2013, fand die mittlerweile zur Tradition gewordene Schtzenwallfahrt in Absam statt. Schtzen aus allen Tiroler Landesteilen sowie deren Angehrige und Freunde haben durch ihre Teilnahme ihren Glauben an Gott sowie die Zusammengehrigkeit unterstrichen. Sie beteten zur Absamer Gottesmutter fr eine Heimat ohne Grenzen, die Einheit im Glauben, die Anliegen unserer Zeit und fr all jene, die sich dafr einsetzten und ihr Leben wagten.Nach der Aufstellung und der Frontabschreitung mit den Bischfen Manfred Scheuer und Ivo Muser, dem Landesrat der Tiroler Landesregierung Johannes Tratter, dem Brgermeister der Gemeinde Absam Arno Guggenbichler und den Landeskom-mandanten Fritz Tiefenthaler, Paolo Dalpr und Elmar Thaler setzte sich der Bittgang durch die Straen von Absam in Bewegung. Zahlreiche Leute standen am Straenrand.Am Ende des Bittgangs wohnten alle Teilnehmer der Messfeier der zentralen Veranstaltung des Tages bei. Hauptzelebrant war der Bischof des sdlichen Tirol, Ivo Muser. In seiner Predigt sprach Bischof Muser ber Heimat. Wir sollten dankbar sein, dass wir in einem so schnen und gesegneten Land leben drfen. Heimat sei mehr als ein geografischer Begriff. Heimat hat mit Gefhlen zu tun, mit Erinnerungen, mit der Sprache, mit der Kultur. Weiters sollten wir Tiroler dankbar sein fr den Frieden, der herrsche, denn in der Tiroler Geschichte habe es noch nie eine so lange Friedenszeit wie derzeit gegeben. In den Frbitten kam der Wunsch nach einem ge-einten Tirol zum Ausdruck. So galt eine Frbitte all jenen, welche fr die Einheit Tirols eintreten. Fr die musikalische Mitgestaltung der Schtzenwallfahrt und der Messfeier stand die Musikkapelle Speck-bacher Gnadenwald zur Stelle. Die Ehrenkompanie Speckbacher Absam unter dem Kommando von BMjr. Kurt Mayr feuerte die Ehrensalve ab. LKdt. Elmar Thaler berreichte im Namen des Sdti-roler Schtzenbundes jeder anwesenden Kompanie einen Christus-korpus. Sie sollen im 650. Jahr der Zugehrigkeit unseres Landes zu sterreich ein ueres Zeichen unseres christlichen Glaubens sein, welche die Kompanien hinaustragen in alle Landesteile Tirols. Die Freude der anwesenden Kompanievertreter ber das Geschenk war gro. Ein weiterer Hhepunkt an diesem Tag war die Ehrung des Bischofs Manfred Scheuer mit der Goldenen Verdienstmedaille des BTSK anlsslich seines 10-jhrigen Bischofsjubilums.LKdt. Fritz Tiefenthaler dankte neben Bischof Muser auch den Konzelebranten Bischof Manfred Scheuer, Landeskurat Msgr. Josef Haselwanner, Landeskurat P. Christoph Waldner OT, Pater Reinald Romaner, Bischofsekretr Michael Horrer und Schtzenkurat Martin Ferner. Die Wallfahrt endete mit der Intonierung der Lan-deshymne, und alle Teilnehmer traten ihre Heimreise an, mit der berzeugung, dem geeinten Tirol etwas nher zu sein.Absam von Efrem OberlechnerGleich zwei Tiroler Bischfe waren in diesem Jahr bei der Schtzenwallfahrt in Absam am Altar zugegen.Predigt von Bischof Ivo MuserLieber Bischof Manfred, liebe Mitbrder, liebe Schtzen, Schwestern und Brder im Glauben!Jesus heilt zehn Ausstzige, aber nur einer kehrt zurck, um zu danken. Nur an ihm ist das Wunder ganz geschehen. Dieser eine, ein Samariter, in den Augen der brigen neun ein Fremder, ein Auslnder, ein nicht Rechtglubiger, glaubt und wei, dass er nicht nur geheilt, sondern auch angenommen ist. Die anderen haben keine Zeit mehr, zurckzukehren, sie haben Nachholbedarf, Ansprche an das Leben. Den aber, der ihnen das wirkliche Leben schenken knnte, lassen sie stehen. Betroffen fragt Jesus selber: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die bri-gen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, auer diesem Fremden? Die Sehnsucht Jesu, allen ganzheitliches Heil anzubieten, scheitert an der Undank-barkeit der neun Geheilten. Nur zu einem, und dazu noch zu einem Fremden, auf den die anderen herabschauen und auf den sie nicht gut zu sprechen sind, kann er die befreienden, erlsenden Worte sagen: Steh auf und geh! Dein Glaube aus den LANDESTEILEN 8n 6 | dezember 2013Alle teilnehmenden Kompanien erhielten heuer aus den Hnden ihrer Fhrung einen geschnitzten Christus. Dieser in Anwesenheit von zwei Tiroler Bischfen geweihte Herrgott soll ein spezielles Zeichen des Glaubens in den Schtzenkompanien sein, und in den Tiroler Gemeinden einen wrdigen Platz finden.hat dir geholfen. Der groe Kirchenvater Augustinus sagt einmal: Der Glaube lebt nur dort, wo Menschen danken knnen. In unserer deutschen Sprache haben die Worte denken und danken dieselbe Sprachwurzel. Wer denkt, der dankt! Nur dumme, oberflchliche und selbstbezo-gene Menschen glauben, auf alles ein Anrecht zu haben. Sie nehmen alles selbst-verstndlich und danken nicht.Dieser Wallfahrtsgottesdienst kann uns einladen, unser Leben vor Gott zu beden-ken. Wer ehrlich das eigene Leben bedenkt, wird viele Grnde zum Danken finden. Und dieses Bedenken wird uns erkennen lassen, wie sehr wir uns verdanken Gott und vielen Menschen. Wir werden dankbar fr das Leben, das alles andere als selbstverstndlich ist; dankbar fr die Menschen, die uns das Leben geschenkt haben und fr die vielen, die an unserer Lebensgeschichte mitge-schrieben haben. Niemand von uns wre heute das, was wir sind, ohne die anderen! Wir werden dankbar fr die Fhigkeiten, Mglichkeiten und Talente unseres Lebens; dankbar fr all das, was unserem Leben Halt, Hoffnung, Perspektive und auch Freude gibt: die Schnheit der Schpfung, die Gemeinschaft, in die wir hineingestellt sind und die uns trgt und mittrgt; die Kunst, die Musik, die Arbeit. Wir werden dankbar fr das Geschenk des Friedens, das nie auf das Spiel gesetzt werden darf. In der gesamten Geschichte Tirols gab es noch nie eine so lange Friedenszeit, wie wir sie heute erleben drfen! Wir werden dankbar fr die vielen Dienste, die wir alle Tag fr Tag in Anspruch nehmen, und die wir oft erst zu schtzen beginnen, wenn wir sie nicht mehr haben. Wir werden dankbar fr berstandene schwere Stunden und als Christen sogar dankbar fr leidvolle Erfahrungen, die uns oft hrender, sehender, sensibler und offener gemacht haben fr die Fragen und Nte der Menschen in unserer Umgebung. Einen ganz besonderen Platz bei diesem Wallfahrtsgottesdienst muss die Dankbar-keit fr das Geschenk des Glaubens sein, der unserem Leben Halt, Orientierung, Weite und ein groes Ziel geben kann. Wie viele Menschen haben im Laufe der Jahr-hunderte hier in Absam und an vielen an-deren Orten des Vertrauens, der Hoffnung, des Dankes und der Bitte die Erfahrung gemacht, dass wir im Glauben auch dort noch nicht am Ende sind, wo wir auf uns allein gestellt am Ende sind.Bei dieser Gesamttiroler Schtzenwall-fahrt drfen wir auch gemeinsam danken fr unser schnes Land, das uns als Hei-mat geschenkt ist. (...) Wir wissen es alle: Heimat ist viel mehr als ein Stck Land, das jemand sein Eigentum nennt und das es zu verteidigen gilt. Heimat ist vor allem mehr als ein geographischer Begriff. Hei-mat hat fr uns Menschen mit Identitt zu tun, mit Herkunft, mit Wurzeln, mit Lebensraum, mit Sprache, mit Kultur, mit Gefhlen, mit Erinnerungen und Erfah-rungen, mit gelingenden Beziehungen. Heimat verbinden wir mit der Ursehn-sucht des Menschen, daheim zu sein, gewollt und angenommen zu sein. Und es gehrt zu den prgendsten und leidvolls-ten Erfahrungen von Menschen, wenn ihnen Heimat verweigert wird; wenn sie aus der Heimat vertrieben werden; wenn Menschen aus unterschiedlichsten Grn-den ihre Heimat verlassen mssen; wenn Heimat mutwillig zerstrt wird; wenn die Ursehnsucht nach Annahme, Geborgen-heit und Liebe zurckgewiesen wird.Groe Worte um Glaube, Tradition und Heimat ntzen wenig, wenn sie nicht begleitet sind vom ehrlichen Versuch, sie in die Tat umzusetzen. Wenn wir heute am Ende dieses Wallfahrtsgottesdienstes singen werden: Das geloben wir aufs Neue, Jesu Herz dir ewge Treue, dann ist das eine Anfrage an unser Glaubens-bekenntnis, an unsere Lebenseinstellung und an unsere Lebensfhrung. Bekenntnis und Lebensgestaltung, Tradition und Lebensfhrung, gefeierter und gelebter Glaube gehren zusammen. Das Be-kenntnis zur Heimat braucht dann aber noch eine Vertiefung. Unsere Heimat ist im Himmel, wagt der Apostel Paulus zu bekennen. Christen lassen sich von nie-mandem einreden, dass diese Welt mit all ihren Gtern und Werten schon die letzte Bestimmung des Menschen sein kann.(...)Christen stehen ein fr die Hoffnung: Wir sind geschaffen fr mehr! Wir sind ein Leben lang auf dem Weg zu einer Heimat, die uns niemand nehmen kann. Und im Blick auf diese Heimat, gestalten Christen mit Einsatz, Freude und Verantwortung ihre irdische, vorlufige und vergngliche Heimat. Liebe Schtzen, liebe Schwestern und Brder im Glauben, wir sind zur Mutter Gottes gepilgert, zu jener einzigartigen Frau, ohne die wir Jesus, die Mitte unseres Glaubens, nicht htten. Sie mge uns hel-fen, dankbare Menschen zu sein. Denn es ist immer die Dankbarkeit, die uns in eine neue, gelstere und erlstere Beziehung bringt zu uns selbst, zu den Menschen und zu Dingen und auch zu Gott, dem Geber alles Guten. (...) naus den LANDESTEILEN 9n 6 | dezember 2013Gedenk- und Besinnungssttte fr Bischof stecher Die Schtzen des Bataillons Wipptal-Eisenstecken unter Baon-Kdt. Mjr. Dr. Otto Sarnthein haben in dankbarer Erinnerung an Bischof Dr. Reinhold Stecher in unmittelbarer Nhe zum Wallfahrtsort Maria Waldrast (Gemeinde Mhlbachl) eine Gedenk- und Be-sinnungssttte fr den weit ber die Grenzen Tirols geschtzten Volksbischof errichtet. Damit soll im Besonderen die Verbunden-heit von Bischof Stecher zu diesem Wallfahrtsort gewrdigt werden. Auf der Suche nach einem geeigneten Platz wurde man mit Un-tersttzung des Hausherrn (Servitenorden) und Bgm. Mjr. Paul Hauser fndig. Vor zwei Jahren wurde das alte Gipfelkreuz der Serles ausgetauscht, restauriert und am Besinnungsweg ca. 150 m sdlich des Klosters Maria Waldrast auf einem markanten Platz neu aufgestellt. Dieser Platz mit dem von Stecher verehrten Serles-kreuz schien wie geschaffen als Erinnerungssttte fr den begeis-terten Bergler und Wallfahrer. Auf einem von der Fa. Franz Auer spendierten und aufgestellten Felsblock, der die Serles darstellen soll, wurde eine von Hptm. Hubert Holzbaur gestaltete Gedenktafel angebracht. Der Text stammt von Bischof Dr. Manfred Scheuer und nimmt Bezug auf die Beziehung Stechers zu Maria Waldrast und zum dortigen Wasser als Quelle des Lebens. Die Gedenk- und Besinnungssttte wurde am 22. September mit einem Gottesdienst von Bischof Dr. Manfred Scheuer in Konzelebration mit den Landeskuraten Msgr. Josef Haselwanner und Kanonikus Prof. Dr. Paul Rainer sowie Dekan Ortner und Pater Peter in Anwesenheit von 600 Pilgern und Schtzen aus den Bataillonen Brixen, Sterzing, Wipptal, Stubai, Sonnenburg, Innsbruck und Wintersteller sowie der Ehrenkompanie Matrei und Umgebung und der Musikkapelle Matrei-Mhlbachl-Pfons feierlich eingeweiht. Gru- und Dankes-worte von Baon-Kdt. Dr. Otto Sarnthein, Bgm. Alfons Rastner und Landesrtin Dr. Beate Palfrader sowie eine Ehrensalve der Schtzen und das von Bischof Stecher geschtzte Lied vom Guten Kamera-den beendeten diese eindrucksvolle Feier. nAlpenregionstreffen 2014 Die im Jahre 2004 wiedergegrndete Schtzenkompanie Johann Jaeger Niederdorf ist Ausrichter des 23. Treffens der Alpenregion der Schtzen 2014 und folgt somit als Organisator dieser Grover-anstaltung, der Schtzenkompanie Vielgereuth aus Welschtirol.In den letzten Monaten hat zwischen beiden Kompanien ein reger Austausch stattgefunden, um die von den Kameraden in Welsch-tirol gewonnenen Erfahrungen nutzen zu knnen.Das Organisationskomitee besteht aus den Vertretern der Komman-dantschaft, ergnzt um Hubert Trenker, der die Veranstaltung koordi-niert und leitet. Die Abhaltung des Alpenregionstreffens 2014 ist fr den kleinen Ort in den Sd-Tiroler Dolomiten, der auf eine tausend-jhrige Geschichte zurckblicken kann, eine groe Herausforderung, obwohl die Niederdorfer durch die Abhaltung von anderen Grover-anstaltungen bereits viel Erfahrung gesammelt haben.Am von Kurz-Platz im Ortszentrum, einem der grten Dorfpltze in Sd-Tirol, werden der Wortgottesdienst, das Totengedenken und die Fahnenbergabe am Samstag sowie die Defilierung am Sonn-tag stattfinden. Fr den Festakt am Sonntag und das Festzelt von Freitag bis Sonntag hat man sich fr die Sportzone In der Au ent-schieden. Weitere Informationen und die Mglichkeit der Anmel-dung finden die interessierten Kompanien und Schtzenkameraden unter www.alpenregionstreffen.com oder auf www.facebook.com/alpenregionstreffen. Informationen zu den Unterkunftsmglich-keiten in Niederdorf und Umgebung knnen beim Tourismusver-ein Niederdorf unter der Nummer +39 0474 745 136, oder info@niederdorf.info jeweils von 9 12 und 15 18 und am Samstag von 9 12 Uhr eingeholt werden.Fr zustzliche Informationen steht Ihnen Hubert Trenker unter der Nummer +39 340 151 41 95 von 18 bis 20 Uhr zur Verfgung. nMaria Waldrast von Otto SarntheinNiederdorf von Hubert TrenkerDie Bundesstandarte, Baon-Kdt. Mjr. Dr. Otto Sarnthein (3.v.l.), Bischof Dr. Manfred Scheuer, Bgm. Alfons Rastner, LR Dr. Beate Palfrader, Dekan Ortner, Bundesminister Dr. Karlheinz Tchterle, Pater Peter und die Landeskuraten Msgr. Josef Haselwanner und Kanonikus Prof. Dr. Paul RainerReinhold Stecher (* 22. Dezember 1921 in Innsbruck; 29. Jnner 2013 ebenda) war ein sterreichischer Theologe und Bischof der Dizese Innsbruck.aus den LANDESTEILEN 10n 6 | dezember 2013unberhrbare signale Sdtirols Whler strken die Parteien des Los von Rom Man wird sich das Datum merken mssen: am 27. Oktober 2013 hat der Souvern, die Whler, im sdlichen Teil Tirols die letzte Einpartei-Herrschaft Mitteleuropas beendet. Fr die seit 1948 zwischen Brenner und Salurner Klause bestimmende Sdtiroler Volkspartei (SVP) war das Whlervotum niederschmetternd: Erstmals verfgt sie am Silvius-Magnago-Platz zu Bozen nicht mehr ber die absolute Mehrheit. Weder an Stimmen, bei denen sie schon in der Landtagswahl 2008 die Mehrheit eingebt hatte, noch an Sitzen. Whrend die einstige Sammelpartei mit dem fr sie schwer verdaulichen Ergebnis hadert, blicken die gestrkten Freiheitlichen (F), Schwesterpartei der sterreichischen FP, frohgemut in die Zukunft. Auch die Sd-Tiroler Freiheit (STF), die wie die F sie wnscht die Eigenstaatlichkeit Sdtirols nach dem Vorbild Liechtensteins eine Loslsung von Italien verlangt, aber fr die Vereinigung Sdtirols mit dem sterreichi-schen Bundesland Tirol eintritt, konnte ein sattes Plus verzeichnen. Weshalb in Wien FP-Vorsitzender Heinz-Christian Strache den Sdtiroler Freiheitlichen zu dem tollen Ergebnis gratulierte und sich auch ber das gute Abschneiden der Sd-Tiroler Freiheit hchst erfreut gab. Zusammen mit der Brger-Union (BU) verfgen die Los-von-Rom-Parteien nunmehr ber zehn Volksvertreter im Landtag.Ihnen stehen drei Mandatare der intereth-nischen Grnen/Verdi (8,7 Prozent), fnf Vertreter klassischer italienischer Links- und Rechts(auen)parteien sowie die 17 der SVP gegenber. Deren Schlappe bedeutet mehr, als es das bezifferte Minus ausdrckt: Sie ist nicht mehr die Mehrheitspartei der Sdtiroler, nicht mehr die Sammelpartei der deutschen und ladinischen Bevlkerung unterm Alpenhauptkamm, als die sie sich seit ihrer Grndung im Mai 1945 verstand. Ein Teil der Stimmenverluste rhrt gewiss von Korruptionsgerchen her, welche die Endphase der ra Durnwalder, des seit 24 Jahren in SVP und Sdtirol dominanten Landeshauptmanns verdsterten. Ein nicht unerheblicher Teil drfte auf verbreitete Unzufriedenheit mit der berhandgenom-menen Brokratie, der Selbstherrlichkeit und der Gromannssucht zurckzufhren sein; Befunde, die besonders die zweite Hlfte seiner Amtszeit kennzeichnen. Der Aderlass hin zu F und STF ist aber auch dem Umstand zuzuschreiben, dass die SVP seit den 1990er Jahren alle deutsch-sterreichisch gesinnten Patrioten Sdtirols verprellte. August Heinrich Hoffmanns von Fallersleben Lied der Deutschen, dessen nicht imperialistisch, sondern kulturge-meinschaftlich zu verstehender Vers Von der Etsch bis an den Belt Sdtirolern be-sonders nach 1918 Rckhalt bot, hat daher zwischen Reschenpass und Dolomiten-stock merklich an Klangwirkung verloren. Stattdessen biederten sich (nicht nur) die fhrenden SVP-Funktionre den ethni-schen Italienern im Lande und deren linken Parteien an. Leisetreterisch, wie sie in und gegenber Rom meist auftreten, so verhiel-ten sie sich auch im Allgemeinen: nm-lich stromlinienfrmig und im PC-Sinne politisch-korrekt. Schlielich steht, womit die SVP-Oberen ebenteils einen Teil bishe-riger Sympathisanten vertrieb, ihr Konzept von der Vollautonomie all den Erfahrun-gen entgegen, die sie als Regierungspartei in den letzten Jahren zu gewrtigen hatte. Denn was gem mhsam erkmpften, im Autonomiestatut von 1972 festgeschrie-benen sowie nach der sterreichisch-italienischen Streitbeilegung von 1992 noch erheblich ausgeweiteten Selbstverwaltungs-kompetenzen eigentlich verbrieftes Recht ist, wird von Rom und dessen Statthaltern an Eisack und Etsch stets mig oder gar nicht vollzogen, verschleppt oder einfach ignoriert. Rom missachet Sdtiroler EigenstndigkeitWenn es eines nachhaltigen Beweises fr die Missachtung statuarischer Bestimmun-gen durch die rmische Politik bedurfte, so lieferte ihn bergangsregierungschef Ma-rio Monti, als vormaliger EU-Kommissar ein Vorzeigepolitiker des demokratischen Italien, der ungeniert in die Selbstverwal-tungsrechte der (eigentlich) Autonomen Provinz Bozen-Sdtirol eingriff. Monti ist zwar schon wieder Geschichte. Doch unter dem alerten Enrico Letta, dem am Faden von Berlusconi(s gespaltenem PdL) hngenden Ministerprsidenten, mit dessen linkslastigem Partito Democratico (PD) SVP-Obmann Richard Theiner erstmals berhaupt ein Bndnis einging, wird der rmische Griff nach den Subsidien der reichsten Provinz Italiens kaum nach-lassen. Deren Prosperitt ist allerdings lngst nicht mehr so, wie sie in der mit der Landtagswahl zu Ende gegangenen ra Durnwalder zweifellos war. Doch Lettas Hand ist geschmeidig und sein Ton moderater als der Berlusconis und selbst Montis gegenber der Provincia Autono-ma di Bolzano Alto Adige, wie Sdtirol aufgrund der durch Seitenwechsel whrend Eine Wahlanalyse von Dr. Reinhard OltDas Ergebnis der Landtagswahl 2013: Erstmals in ihrer Geschichte hat die SVP die absolute Mehrheit verloren.aus den LANDESTEILEN 11n 6 | dezember 2013des Ersten Weltkriegs erlangten Zugeh-rigkeit zu Italien formell heit. Whrend in Bozen seit der ra Magnago (19142010; Landeshauptmann 19601989; SVP-Ob-mann 19571992) berwiegend ordentlich regiert und verwaltet wird, schieben Italiens Regierungen ganz gleich, wer sie stellt(e) seit Jahrzehnten einen Schuldenberg vor sich her, der sich an 130 Prozent des Brut-toinlandsprodukts bemisst. Was der von der heutigen SVP quasi in vorauseilendem Gehorsam untersttzte Letta daher finanz-, steuer-, und sozialpolitisch zu beschreiten gezwungen ist, wird letztlich Silvius Mag-nagos, des Vaters der Sdtirol-Autonomie, mhsam gezimmerte Selbstverwaltung weiter entwerten. Aus alldem und anderem mehr leitet sich fr die Deutschtiroler Opposition zwingend ab, dem maroden Italien ein fr allemal den Rcken zu kehren. Fr Sdtiroler Heimatbund (SHB) und STF, zudem fr den Sdtiroler Schtzenbund (SSB) ist die Autonomie allenfalls ein Zwischenschritt auf dem Weg zur Wiedervereinigung mit dem sterreichischen Bundesland Tirol. Gemeinsam ist STF, F und BU das Weg von Italien, ber den zu beschreitenden Weg gehen die Ansichten dagegen ausei-nander. Daher finden sie auch nicht zur ntigen Geschlossenheit, oder sei es nur zu einer gemeinsamen Plattform, wie sie Pius Leitner (F) anregte. Gemeinsam kmpfen sie gegen die SVP und deren beflissenes Arrangement mit Rom, das ohne substan-tielle Zukunftsperspektive bleibt; aber jeder kmpft fr sich allein. Fr das Fernziel Eigenstndigkeit in einem Freistaat, wie ihn die F, oder fr die ber Ausbung des Selbstbestimmungsrechts zu erwirkende Wiedervereinigung mit sterreich, wie ihn STF und BU propagieren, mithin also fr die Loslsung von Italien, ist die Aufsplitte-rung der oppositionellen Krfte daher mehr als hinderlich. Los von Rom primres WahlkampfthemaDas Los von Rom hatte alle Wahlkampft-hemen berlagert. Dies rhrte mageblich vom seit 1. September bis 30. November quasi parallel laufenden Selbstbestim-mungs-Referendum her, welches von der STF betrieben wird, beflgelt von Unab-hngigkeitsbewegungen in Schottland und Katalonien um nur zwei zu nennen und untersttzt von der sterreichischen FP sowie der Kameradschaft ehemaliger Sdtiroler Freiheitskmpfer und ande-rer patriotischer Krfte. Auffllig massiv warnt(e) die SVP justament davor: Sie und die (weithin wie ihr Parteiorgan agierende) Zeitung Dolomiten vereinnahmten die deutschen Schwesterparteien CDU und CSU, namentlich Edmund Stoiber und An-gela Merkel; ja selbst Reinhard Schfer, der aufgrund diplomatischen Status eigentlich zu parteipolitischer Neutralitt verpflich-tete deutsche Botschafter in Rom, lie sich pflichtwidrig einspannen. So befand der ehemalige bayerische Ministerprsi-dent, die SVP sei genau auf dem richtigen Weg. Und die Kanzlerin stimmte der von Durnwalder-Nachfolger Arno Kompatscher vorgetragenen Vollautonomie-Konzeption alle Kompetenzen nach Bozen, lediglich Auenvertretung und Militrwesen sollen in Zustndigkeit Roms verbleiben und der Zukunft Sdtirols in einer Zusammenar-beit der Regionen in Europa pflichtschul-digst bei. Diese parteigeschwisterlich-trans-alpine Hilfestellung ist umso verstndlicher, je grer die Not der SVP wird. Denn der Ruf nach Ausbung des Selbst-bestimmungsrechts war sieht man von der unmittelbaren Nachkriegszeit ab, da ihn auch die SVP erschallen lie seit den 1960er Jahren noch nie so deutlich zu hren wie jetzt. Die (Wieder-)Belebung der Selbstbestimmungside(al)e in Sdtirol ist nicht nur Folge des politischen Chaos und konomisch-sozialen Niedergang Italiens, sondern auch und vor allem die eines unbersehbaren Trends: der Drang von infolge des Ersten Weltkriegs in fremdnationale Umgebung verbannten autochthonen (gewachsenen) Volksgruppen und ethnisch(-religis)en Minderheiten in Richtung Selbstndigkeit wird immer offenkundiger und ist trotz Weghrens Europischer Autoritten unbersehbar. Weshalb zu erwarten ist, dass trotz (oder gerade wegen der) EU(ropisierung) daraus neue Staaten entstehen. Die eigenntzige ideologische Warnung aus den Reihen EUropischer Realisten in Sdtirol der SVP berzeugt keineswegs: selbstver-stndlich sind auch im 21. Jahrhundert Grenzverschiebungen mglich und ntig, bisweilen sogar zwingend geboten, wie nach der Zeitenwende 1989/90 am Zerfall der Sowjetunion, der Sezession Jugoslawiens und der Auflsung der Tschechoslowakei zu sehen gewesen ist. Wrde sich die EU doktrinr gegen die Art der inneren Selbstbestimmung stem-men, wie sie Schotten, Katalanen, Basken, Flamen und eben auch Tiroler im Sdteil ihres bis zur italienischen Annexion 1918 ber Jahrhunderte geeinten Landes ver-langen, so wre sie um keinen Deut besser als jenes nationale Minderheiten kujonie-rende Gebilde, das mit dem Untergang von Moskowitertum und Breschnew-Doktrin berwunden geglaubt schien.Kompatschers schwieriges LosStatt dagegen zu Felde zu ziehen, tte die SVP gut daran, die wachsende Unzufrie-denheit im Lande mit der in St. Germain-en-Laye 1919 erzwungenen und in Paris 1946 wider das Recht auf Selbstbestimmung erneuerten Zugehrigkeit zu Italien ernster zu nehmen. Zwar fhrt sie die Selbstbestim-mung noch schamhaft im Programm, hat sie aber als Ziel lngst aufgegeben, weshalb ihr volkstumspolitischer Parteiflgel bis zur Unkenntlichkeit verkmmerte. Umso leichter wird es daher ihrem mit der verlorenen Wahl neuen Dominator Arno Kompatscher fallen, sich unter den beiden zur Verfgung stehenden potentiellen Koalitionspartnern, den multikulturellen Verdi-Grnen sowie dem linken PD, mit dem die SVP in Rom ohnedies bndnisver-traglich zusammenarbeitet, den bequeme-ren auszusuchen. Und den von ihr wider besseres Wissen propagierten Weg in die Vollautonomie, die Lebenslge der SVP, weiter zu beschreiten: Mit dem (in Stdten und Grogemeinden) lngst ersichtlichen Assimilations-Zwischenschritt der Verel-ssserung bis zum bitteren Ende, dem Auf-gehen in der vlligen Italianit, die weder der Deutschenhasser Ettore Tolomei noch sein Duce Benito Mussolini erreicht hatten. Wenn sie die Parteien des Los von Rom aufgrund merklich vernderter Stimmung im Lande nicht doch noch zur luternden Umkehr zwingen. nInsgesamt stellten sich 424 Kandidaten der Wahl zum Sdtiroler Landtag. Von den 35 gewhlten Abgeordneten wollen (mindes-tens) zehn Los von Rom.aus den LANDESTEILEN 12n 6 | dezember 2013Werden Sd-Tiroler Sportler bei groveranstal-tungen fr politische Zwecke missbraucht? Vom 7. bis 23. Februar 2014 finden die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi (Russland) statt. Vor kurzem hat das italienische Olympi-sche Komitee den Sd-Tiroler Rodelweltmeister und Olympiasieger Armin Zggeler zum Fahnentrger der italienischen Mannschaft bei der Erffnungszeremonie ernannt. Die italienischen Medien schreiben erfreut ber den Sd-Tiroler Rodelchampion, der den Stiefelstaat reprsentieren wird. Eine Ehre, die bereits Gustav Thni und Klaus Dibiasi zuteil wurde und von politischer Seite dann oft kritisiert wurde.Bernhard Kammerer aus Kiens. Der ehemalige Rennrodler war in den 1980er Jahren im Welt-cup sowie bei den Olympischen Spielen in Calgary selbst fr Ita-lien am Start: Bedenklich ist, dass einem Athleten nach der Zieleinfahrt eine italienische Fahne in die Hand gedrckt wird, ob er will oder nicht.JA Die Idee von National-Teams ist bereits hochpolitisch. Olympische Spiele und andere sportliche Groveranstaltungen sind groe Wettbewerbe der Nationen, bei denen es gilt, die Ehre des Vaterlandes zu verteidigen, gegen jene anderer Nationen. Wenn nun Sportfunktionre immer wieder davon sprechen, Sport und Politik zu trennen, widersprechen sie diesem sportlichen Selbstverstndnis. Vertreter italienischer Verbnde nehmen unter der italienischen Flagge teil, zeigen mit italienischen Fans die itali-enische Flagge. Das zeigt, Sport und Politik sind eng miteinander verbunden, und das wird sich nie ndern.Dass Sdtiroler Sportler politisch immer wieder missbraucht werden, beweist unter anderem der Fall Plankensteiner-Haselrieder bei den Olympischen Spielen in Turin. Nachdem Gerhard Planken-steiner in einem Interview erklrt hat, den Inno di Mameli nicht zu kennen, wurde ihm und seinem Partner nahegelegt, ihre Treue zu Italien zu beweisen und in einem Fernsehstudio, vor laufenden Kameras, besagte Hymne wiederzugeben. Das Traurige daran ist, dass sich kein Funktionr oder Betreuer schtzend vor sie gestellt hat und diese Demtigung unterbunden hat.Bedenklich finde ich auch, dass einem Athleten, nach einem erfolg-reichen Rennen, unmittelbar nach der Zieleinfahrt eine italienische Fahne in die Hand gedrckt wird, ob er will oder nicht. Wenn er sich zur italianit bekennen mchte, dann kann er sich die Tri-colore auch selbst holen, sie muss ihm nicht unbedingt von einem Funktionr aufgezwungen werden.Ein weiteres Beispiel ist der Fall Alex Schwazer, der nach seinem Dopinggestndnis von der italienischen Presse wie ein Schwerver-brecher behandelt wurde, whrend ein Marco Pantani, der auch des Dopings berfhrt wurde, immer noch als groes Idol des italieni-schen Radsports gefeiert wird.Damit Sdtirols Sportlern solche Situationen erspart bleiben, sollten sich unsere Politiker Gedanken machen, unsere Athleten finanziell besser zu untersttzen, z.B. durch das Schaffen eigener Sportgruppen. Heinz Gutweniger, Vorsitzen-der des Sdtiroler Olympischen Komitees: Die geschichtliche und damit verbundene Kennt-nis unseres politischen Lebens interessiert keinen Italiener, ganz zu schweigen Sportler auf nationaler Ebene.NEIN Es ist ja nicht das erste Mal, dass ein Sdtiroler Athlet die Ehre hat, den Einzug der Italienischen Delegation in das Stadion anzufhren. Das Protokoll der Spiele sieht vor, dass die Mannschaft von einem Fahnentrger angefhrt wird. Dabei gibt es natrlich aus unserer Sdtiroler Sicht verschiedene Perspektiven. In erster Linie muss man bedenken, dass es den auserwhlten Ath-leten mit Stolz und groer Genugtuung erfllt, als Vorzeigeathlet in die Geschichte der jeweiligen Olympischen Spiele einzugehen. Alle Sdtiroler Athleten, die bisher die Ehre hatten, ihre Mannschaft anzufhren, und das waren nicht wenige, werden diesen Augen-blick niemals vergessen. Daraus folgt, dass man diese Ehre einem Fahnentrger nicht absprechen darf, nur weil er Sdtiroler ist. Ich bin der Meinung, dass die Wertschtzung, die vom Vorstand des Olympischen Komitees unseren Athleten und indirekt dem gesam-ten Sdtiroler Sport entgegen gebracht wird, positiv zu bewerten ist. Ich wage zu behaupten, dass die Entscheidungstrger, in diesem Fall die Vorstandsmitglieder des OK, nicht politisch vorbelastet sind und wirklich nur den besten Athleten auserwhlen, der vom gesamten Team akzeptiert und geschtzt wird. Soweit zum Thema Fahnentrger beim Einmarsch der Delegation in Sotschi 2014.Zur Frage, ob Sd-Tiroler Sportler bei Groveranstaltungen fr politische Zwecke missbraucht werden, kann ich nur negativ ant-worten und behaupten, dass es immer wieder Ewiggestrige gibt und geben wird, die den Sport fr billige politische Propaganda miss-brauchen. Wir sind aber, so erfahre ich es tglich, auf dem besten Weg, diese Hrde, die es vor Jahren oft gegeben hat, zu berwinden. Auch bin ich der Meinung, dass sich die Missbrauchsflle nur bei uns in Sdtirol abspielen, italienweit praktisch inexistent sind. Ab Salurn kennt ja kaum jemand unsere Realitt! aus den LANDESTEILEN 13n 6 | dezember 20133 fragen an Gert Lanz, Prsident des landes-verbandes der handwerker in sd-tirolDer LVH ist der grte Wirtschaftsverband Sdtirols mit zehn Bezirksorganisatio-nen und 115 Ortgruppen. Gert Lanz aus Toblach steht ihm seit einigen Jahren als Prsident vor. In Sdtirol gibt es ca. 13.000 Handwerksbetriebe.1. waren es in vergangenen Jahren vor allem Menschen, die aus patrioti-schen grnden eine loslsung von italien wollten, so gibt es nun immer mehr sd-tiroler, die aus finanziell-konomischen grnden diesem staat den rcken kehren wollen. haben sie Verstndnis dafr? Nein. Denn die Diskussion zu einer Loslsung von einem Staat darf nach meiner persnlichen Meinung keine finanziell-konomischen Grnde haben. Dies wre keine Grundlage fr eine konsequente und langfristige Entscheidung.2. dem italienischen staatsprsiden-ten stehen 2.181 bedienstete zur Verfgung, welche den steuerzahler 235 Millionen euro pro Jahr kosten. italiens abgeordnete stehen mit 1,6 Milliarden euro Kosten zu buche, mehr, als berlin, london, Paris und Madrid zusammen. wie lange knnen wir uns ihrer Meinung nach die teuersten Politiker europas noch leisten? Wie die Geschichte zeigt, leider schon seit vielen Jahren nicht mehr! 3. angesichts des totalen politischen stillstandes, der hohen arbeitslosen-quoten, der firmenpleiten und einer wiederum negativen wirtschaftsleis-tung sowie einer horrenden staats-verschuldung, steuerhinterziehung und mafisen Machenschaften hinauf bis in die hchsten riegen der Politik, mssen ihnen doch die haare zu berge stehen, oder? Es ist ein Fakt, dass Italien sich bei sehr vielen wirtschaftspolitischen Themen schwer tut, anderseits sind auch viele andere Staaten derzeit nicht viel besser. Ich erwarte mir fr die Zukunft eine strkere Einbeziehung der Menschen vor Ort und eine grere Eigenstn-digkeit der Regionen. Wir mssen uns endlich von diesem weltweit herr-schenden Wahn nach berreglemen-tierung lsen und neue Wege gehen, Wege, wo Eigenverantwortung wieder ein gelebter Wert wird. nschtzenreise 2014 nach bulgarienDie 12. Schtzen-Frhjahrsreise fhrt uns vom 20. bis 27. Mai 2014 in den Sd-Osten nach bulgarien. Selbstverstndlich sind wie immer nicht nur Schtzen, son-dern alle Interessierten herzlich willkom-men. Unsere Unterkunft ist im 4*-Sol-Hotel in Nessebar. Flug ab Salzburg.Vor allem im Osten zieht die Kste des Schwarzen Meeres das ganze Jahr viele Touristen an. Die Landschaft wird durch weite Ebenen geprgt und von zahlrei-chen idyllischen Flssen durchzogen. Die lngste Gebirgskette ist das Stara-Planina-Gebirge, welches sich quer durch Bulgari-en zieht und das Land in eine Nord- und eine Sdhlfte teilt.inkludierte ausflge: - Nessebar (Halbtag): Die Stadt Nessebar liegt auf einer Halbinsel und wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. gegrndet. Sie gehrt zum UNESCO-Weltkulturerbe.- Varna (Ganztag inkl. Mittagessen): ber das Balkangebirge geht es in Richtung Varna. Varna ist die grte bulgarische Hafenstadt.- Rapotamo-Fluss & Sozopol (Ganztag inkl. Mittagessen): Der Ausflug fhrt u.a. zu einem ehemaligen Gutshof. An-schlieend geht es weiter nach Burgas, welche heute zu den jungen Stdten Bulgariens zhlt. Der Ausflug fhrt uns auch nach Sozopol, eine der ltesten und schnsten Stdte der bulgarischen Schwarzmeerkste.optionale ausflge:- Jeepsafari in das Hinterland inkl. Jause (Halbtag)- Schifffahrt mit der Piratanyacht (Halbtag)- Opernbesuch in Burgas (Abend)Plovdiv und Bachkovo Kloster (Ganztag)Weinverkostung & Folklore (3/4 Tag)Preise: 739, all inclusive, (Frhstck, Mittag- und Abendessen in Buffetform, lokale alkoho-lische und lokale alkoholfreie Getrnke zwischen 10 und 23 Uhr), Begrungs-drink am Anreisetag. Inkl. Transfer Innsbruck Salzburg und retour.ez-zuschlag 89,. Anmeldeschluss: 10. Jnner 2014 bei Erich Enzinger, Innsbruck, Reut-Nicolussi-Str. 9. Mobil: +43-664-1040167 oder E-Mail: e.enzinger@chello.at aus den LANDESTEILEN 14n 6 | dezember 2013Viertel-Schtzenwallfahrt OsttirolEine ansehnliche Anzahl von Schtzen folgte der Einladung zur Schtzenwallfahrt des Viertels Osttirol allen voran dessen Kdt. Mjr. Josef Aussersteiner am 15. September in Abfaltersbach.Der Bittgang ging von der Filialkirche Maria Heimsuchung zur Pfarrkirche St. Andr nach Abfaltern, wo von Pfarrer MMag. Hansjrg Sailer die heilige Messe zelebriert und von einer Blser-gruppe der MK Abfaltersbach umrahmt wurde. Im Anschluss trafen sich die Teilnehmer zum gemtlichen Beisammensein und zum Schtzen-Hoangoscht am Dorfplatz von Abfaltersbach. nAbfaltersbach von Patrick Rossmann150-Jahr-Feier Tirolerbund in Wien Von 12. bis 13. Oktober folgten zahlreiche Schtzenkompanien, Mu-sikkapellen und Abordnungen aus allen Teilen Tirols der Einladung in die Bundeshauptstadt. Mit dabei waren die Ebbser Schtzen unter Hptm. Karl Guggelbeger, die Schtzenkompanie Schwoich unter Hptm. Alois Thaler, die Schtzenkompanie Kufstein unter Hptm. Fritz Zanier, die Schtzenkompanie Bozen unter Hptm. Arthur Ba-cher und eine Abordnung vom Bezirks-Schtzenbund Kufstein mit der Vereinsfahne der Scheffauer Gilde unter der Fhrung von Bez.-SM Manfred Schachner. Am Samstag marschierte der farbenprch-tige Zug vom Heldenplatz zum Rathausplatz, wo ein unvergesslicher Festakt abgehalten wurde. Die Ebbser Schtzen hatten die ehren-volle Aufgabe, die Ehrenkompanie zu stellen. Der Landesbliche Empfang fr die Landeshauptleute Hupl, Platter und Durnwalder wurde musikalisch von der BKM Ebbs umrahmt.Nach der Tiroler Landeshymne und den Gruworten erfolgten der Auftritt der Ebbser Fahnenschwinger, der Goalschnller und Ehren-salven aller anwesenden Schtzenkompanien. Bei der Feierlichkeit am Sonntag mit einer Kranzniederlegung und der hl. Messe im Ste-phansdom stellten die Schwoicher Schtzen die Ehrenkompanie. nWien von Manfred Schachner52. Bataillonsschtzenfest Am 13. und 14. September feierte die Kompanie Innsbruck-Reichenau in Verbindung mit dem Bataillonsschtzenfest ihr 40-jhriges Grndungsfest. Grndungs-EObm. Heinz Purgstaller hielt die Festrede.Am Freitag wurde auf dem Gelnde des neuen Olympischen Dorfes O3 von der Stadtmusikkapelle Innsbruck-Reichenau unter Kapell-meister Manuel Havlicek der Groe sterreichische Zapfenstreich aufgefhrt. Neben der Ehrenkompanie, der Standschtzenkompanie Pradl unter Hptm. Thomas Krautschneider, nahmen Fahnenabord-nungen aller Kompanien des Bataillons am Festakt teil. Am nchsten Tag marschierten die elf Kompanien des Bataillons, die Ehrenkom-panie Navis unter Hptm. Richard Msl sowie zahlreiche Gastkom-panien und Musikkapellen aus allen Landesteilen zum Festgottes-dienst, der von Schtzenkurat Pfarrer Mag. Paul Kneul zelebriert und von der Stadtmusikkapelle Innsbruck-Reichenau musikalisch umrahmt wurde. nInnsbruck von Dietmar KnitelEin eindrucksvolles Bild: die Wallfahrt des Schtzenviertels OsttirolTiroler Schtzen und Gilde gemeinsam am Wiener HeldenplatzDie Geehrten der Kompanie Reichenau: ELt. DI HR Eugen Sprenger, ELt. Josef Geiler, EObm. ELt. Hans Witzeneder, Zgf. Herbert Pichler, EObm. ELt. Heinz Purgstaller, Zgf. Alois Gliber, EHptm. EMjr. Ro-muald Niescher und EHptm. Horst Kaltenbrunner (v.l.)15n 6 | dezember 2013aus den BEZIRKEN & BATAILLONENtreffen der Schtzen-fhrungen Pustertal und Viertel Osttirol Am 5. Oktober trafen sich die Majore, die Haupt- und Obmnner der Kompanie des Sdtiroler Pustertales und des Schtzenviertels Osttirol zu einem freundschaftlichen Erfahrungsaustausch. Nach guter Schtzenart mit einer geistlichen Andacht in der Pfarrkirche St. Alban begonnen, hatte Pfarrer Mag. Ludwig Kleissner dafr eine Meditation zum Vaterunser ausgewhlt. Diese wurde von den bei-den jungen Musikern Elena und Alexander (beide Enkelkinder des Iseltaler Baon-Kdt. Mjr. Klaus Riepler) mit Harfe und Ziehharmoni-ka gefhlvoll musikalisch umrahmt. Anschlieend wurde den Scht-zen durch Bernhard Oberschneider die Pfarrkirche St. Alban, die grte Landpfarrkirche Tirols, vorgestellt. Ein Grundsatz der Scht-zen ist der Schutz von Heimat und Vaterland. Da hier natrlich auch der Naturschutz dazu gehrt, war als nchster Punkt der Besuch des Nationalparkhauses vorgesehen. Dort wurde den Schtzen durch Nationalparkangestellte die Artenvielfalt und die Schnheit unse-rer Heimat und deren Schtzenswrdigkeit bewusst gemacht. Ein Schwerpunkt dieses Treffens waren das gegenseitige Kennenlernen und das freundschaftliche Gesprch. Deshalb begab man sich im Anschluss an den Besuch im Nationalparkhaus in das Schtzenheim der Schtzenkompanie Matrei. Dort hatten fleiige Helferinnen und Helfer bereits alles fr ein gemtliches Beisammensein vorbereitet. Viertel-Kdt. Mjr. Sepp Auersteiner begrte alle Teilnehmer, dar-unter auch den Lkdt.-Stv. des SSB Mjr. Heinrich Seyr, und erinnerte an frhere Zeiten, wo bei einem solchen Treffen in Tracht sicher strenge Grenzkontrollen zu erwarten gewesen wren. Heute ist die Grenze beim bertritt zwar nicht mehr sprbar sie existiert aber leider noch in den Herzen. Bez.-Mjr. Haymo Laner berbrachte die Gre des Bezirkes Pustertal und lud die Kompaniefhrungen eben-falls zu mehr Austausch bei Festen ein. Er betonte, dass die Sdtiro-ler die Grenze noch strker spren als die Osttiroler, da sie in einem Staat leben mssen, bei dem sie nicht sein wollen. Er berichtete, dass die Sdtiroler Schtzen sich bemhen werden, Bestrebungen zur Unabhngigkeit der Bevlkerung nahe zu bringen. Ihr Vorbild seien Unabhngigkeitsbestrebungen der Schotten (kmpfen seit 1320 um ihre Unabhngigkeit) und der Katalanen. Ziel der Bestrebungen sei nicht nur die geistige, sondern auch die politische Einheit Tirols. nMatrei i.o. von Bertl Jordanerneuerung des Partner-schaftsabkommens inFreiburgAm 9. Oktober fanden sich die offiziellen VertreterInnen Freiburgs und Innsbrucks nach einer Stadtfhrung im historischen Kaufhaus ein, um der Erneuerung des Partnerschaftsabkommens durch Bgm. Mag. Christine Oppitz-Plrer und OBgm. Dr. Dieter Salomon beizu-wohnen. Eingeleitet wurde der Festakt durch einen Landesblichen Empfang durch die 120 Mann starke Abordnung aller Innsbrucker Schtzenkompanien. Das bunte Bild Tiroler Tradition zog rasch die Aufmerksamkeit der Freiburger Bevlkerung auf sich und fand auch starken Anklang in der lokalen Presse. Nach den Ansprachen von Mag. Christine Oppitz-Plrer und Dr. Dieter Salomon wurde das Partnerschaftsabkommen mittels Urkunde erneuert. Die zwei Stadtoberhupter bekrftigten die guten Beziehungen der Stdte und ihrer Brgerinnen und Brger. nFreiburg von Hans GregoritschBaon-Kdt. Mjr. Klaus Riepler freute besonders, dass alle in ihrer Tracht gekommen waren.Die Schtzenabordnungen des Bataillons Innsbruck unter dem Kommando von Baon-Kdt. Mjr. Helmuth Paolazzi erregte die Aufmerksamkeit der Bevlkerung der Innsbrucker Partnerstadt Freiburg.Ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr!Die Kommandanten der in der Alpenregion vereinten Schtzenbnde wnschen allen ein frohes Weihnachtsfest und Gesundheit, Freude und Erfolg fr das Jahr 2014.Mjr. Fritz tiefenthaler geschftsfhrender Landeskommandant des Verbandes Tiroler Schtzen,die Landeskommandanten Mjr. Paolo Dalpr und Mjr. elmar thalerkarl steininger, Landeshauptmann des BBGSKund ihre SchriftleiterHptm. Hans baur, lt. klaus leitner, Mjr. Gnther Mairhofer16n 6 | dezember 2013aus den BEZIRKEN & BATAILLONENTirol trifft Bayern landeshauptmann durnwalder: Wir haben ein Recht auf Unabhngigkeit!Es war wohl das grte Schtzenfest im abgelaufenen Schtzenjahr. Unter dem Motto Tirol trifft Bayern hatte die SK Peter Kemenater Schabs zu einem groen Fest in die Festung Franzensfeste geladen. An allen vier Tagen wurde ein vielfltiges Rahmenprogramm geboten, von Goalschnllern ber Volkstanzgruppen und Schuhplattlern bis hin zu einer Ausstellung ber Altes Handwerk und Waffen. Hhepunkt der Feierlichkeiten war aber die Rckgabe einer in den Freiheitskmpfen er-beuteten Fahne an die Bayern. Im Jahre 1809 hatte die Oberpfarrlinger Sturmschtzenkompanie unter dem Kommando von Hauptmann Peter Kemenater mit Schtzen aus Aicha, Schabs, Natz, Viums, Raas und Kranebitt die bayerischen Soldaten an der Zerstrung der Ladritscher Brcke gehindert. Es kam zu den ersten greren Gefechten der Tiroler Erhebung, die mit dem Rckzug der Bayern endeten. Whrend dieses Kampfes wurde von den siegreichen Tirolern eine Fahne erbeutet.Am Samstagnachmittag wurde dieser Kampf um die Ladritscher Brcke, zwischen Aicha und Franzensfeste, nachgestellt. An der Inszenierung am historischen Originalschauplatz waren Scht-zen aus dem Raum Brixen sowie das Zweite Bayerische Chevaule-gers-Regiment und das Dritte sterreichische Infanterieregiment beteiligt.Am Sonntagmorgen versammelten sich ber 2000 Schtzen aus ganz Tirol sowie aus Bayern, um dem Festakt der feierlichen Rckgabe dieser erbeuteten Fahne beizuwohnen. Nach dem Landesblichen Empfang auf dem Festplatz in Aicha zelebrierte Prlat Josef Obermei-er vom Mnchner Domkapitel die Feldmesse. Als Ehrenkompanie fungierte die SK Reichenau/Innsbruck. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von der Musikkapelle Aicha und der Musikkapelle Steinga-den aus Bayern. Anschlieend wurde zur Festung marschiert.Dort begrte zunchst der Hauptmann der SK Peter Kemena-ter Schabs, Roland Seppi, alle Anwesenden, darunter zahlreiche Ehrengste. Neben dem bayerischen Staatsminister Marcel Huber, Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder, dem Landtagsprsidenten Herwig van Staa, den Landtagsabgeordneten Martha Stocker, Pius Leitner, Roland Tinkhauser und Sven Knoll wohnten auch die Lan-deskommandanten Mjr. Elmar Thaler (SSB), Mjr. Fritz Tiefenthaler (BTSK), Mjr. Paolo Dalpr (WTSB) sowie der Landeshauptmann der Bayrischen Gebirgsschtzenkompanien Karl Steiniger der Feier bei.In seiner Festansprache bezeichnete Staatsminister Marcel Huber die Fahnenrckgabe als ein Fest der Verbrderung und Vershnung, als ein historisches Ereignis, weil sie eine unheimliche Symbolkraft hat. Die Fahne ist ein sichtbares Zeichen dafr, dass wir heute in Freund-schaft und Verbrderung leben. Fr groes Aufhorchen sorgte anschlieend Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder in seinem Gruwort. Wir sind berzeugt, dass wir ein Recht auf Unabhngigkeit haben, rief er in gewohnt stimmge-waltiger Manier in die Menge. Im Hinblick auf die Fahnenrckgabe meinte Durnwalder, dass die Tiroler und die Bayern aus demselben Holz geschnitzt seien, weil sie gemeinsame Werte, Traditionen, Sitten und Bruche haben, an denen sie festhalten. Die Fahnenrckgabe sei ein Zeichen der Freundschaft.Der geschftsfhrende Landeskommandant des Verbandes der Tiro-ler Schtzen, Mjr. Paolo Dalpr, meinte, die Fahnenrckgabe sei ein Zeichen dafr, dass Europa vereint bleiben msse, ohne Feinde, nur mit Freunden.Nach den Ansprachen erfolgte die Rckgabe der Fahne an die Gebirgsschtzenkompanie Audorf. Das Original lie die SK Schabs restaurieren und hinter Glas konservieren, um sie fr die Nachwelt bestmglich zu bewahren. Zudem wurde eine Nachbildung an der originalen Fahnenstange befestigt und ebenfalls den Bayrischen Ge-birgsschtzen bergeben. Mit dem Totengedenken, einer Ehrensalve der SK Peter Kemenater Schabs sowie der Tiroler und der bayeri-schen Landeshymne endete der offizielle Festakt. nEin historischer Moment: Die Schtzen der Kompanie Peter Keme-nater Schabs geben das Original der 1809 erbeuteten Fahne (vorne im Rahmen) sowie eine Nachbildung (links) an Bayern zurck, und zwar stellvertretend an die Gebirgsschtzenkompanie Audorf.Als bleibende Erinnerung an die Feierlichkeiten in der Franzens-feste ist in der Zwischenzeit eine DVD erschienen. Der Film sowie Erinnerungsleibchen und Bierkrge sind direkt ber die SK Peter Kemenater Schabs (info@kemenaterschuetzen.com) erhltlich.von Gnther MairhoferFranzensfeste/Schabs N 6 | Dezember 2013GmundGrubotschaft zum JahreswechselDer bayerische Ministerprsident Horst Seehofer wrdigte beim Patronatstag die Gebirgsschtzen als Treuhnder der Tradi-tion, des Brauchtums und des christlichen Glaubens. Dieser Patronatstag war einer der Hhepunkte des ablaufenden Schtzen-jahres, zumal dort die neue Landesscht-zenfahne geweiht wurde. Nicht minder bedeutsam war die Teilnahme der Bayeri-schen Gebirgsschtzen bei der letzten Ge-neralaudienz von Papst Benedikt XVI., die dem bayerischen Papst damit dankten, dass er ihnen bei den Besuchen in Rom so groe Aufmerksamkeit und so unvergleichliche, einzigartige Erlebnisse geschenkt hatte. Zum Festtag wurden auch der 80. Geburts-tag von Herzog Franz v. Bayern, unserem Ehrenmitglied, vor dem Schloss Schleiheim und der 60. Geburtstag von Erzbischof Rein-hard Kardinal Marx in Mnchen. Ich will allen danken, die zum Gelingen dieser und noch vieler anderer Ereignisse und Jubilen beigetragen haben. Ich danke fr die Hilfe aus dem Bereich der Kirche, der Politik, der Wirtschaft und des Handwerks und sage auch den Hauptleuten, Offizieren, Marketen-derinnen, Spielleuten und Musikanten mit ihren Familien ein herzliches Vergelts Gott fr die Untersttzung im vergangenen Jahr. Allen wnsche ich frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!Karl SteiningerLandeshauptmann von Robert StumbaumV.r.: Landeshauptmann Karl Steininger (Bund der Bayerischen Gebirgsschtzen-Kompanien), Landeskommandant Major Elmar Thaler (Sdtiroler Schtzenbund), Brgermeister Georg von Preysing, Landeskommandant Major Paolo Dalpr (Welschtiroler Schtzenbund), Landeskommandant Major Mag. Fritz Tiefentha-ler (Bund der Tiroler Schtzenkompanien) und Gauhauptmann Robert Stumbaum.Landeskommandantentreffen der Schtzenin der Alpenregion in GmundAm 19. Oktober 2013 trafen sich die Landeskommandanten der Alpenregion der Schtzen in Gmund zu einem Gedan-kenaustausch, der einmal jhrlich an einem anderen Ort der Alpenregion stattfindet. Auf Einladung des bayerischen Lan-deshauptmannes Karl Steininger begrte Brgermeister Georg von Preysing mit einem berblick ber die Gemeinde Gmund die Gste im Gmunder Rathaus, wo die Arbeitssitzung stattfand. Robert Stumbaum, Gauhauptmann des Mangfall-Leitzach-Gaues und Hauptmann der Gmunder Gebirgsschtzen-Kompagnie, die den Rahmen fr die Veranstaltungen organisiert hatte, gab einen kurzen Einblick in das Kompaniegeschehen. Bei ihrem Landeskommandanten-Treffen stimmten sich die Scht-zenbnde der Alpenregion ab, berichteten ber ihre Aktivitten, vereinbarten Termine innerhalb der Alpenregion, wie z.B. Alpenre-gionsschieen und Alpenregionstreffen, und behandelten aktuelle Themen des Schtzenwesens. Eine Besichtigung der Gmunder Bttenpapierfabrik rundete das Treffen ab. nPartenkirchen von Hans BaurBaonsschieen WerdenfelsAuf der Schiesttte in Partenkirchen errang die GSK Wallgau den Sieg in der Mannschaftswertung mit 859 Ringen vor der GSK Kohlgrub mit 844 Ringen und der GSK Garmisch mit 824 Ringen. Die Ehrenscheibe gewann Anton Simon, GSK Wallgau (279 Teiler) vor Georg Doll, GSK Kohlgrub (836 Teiler) und Hubert Lichtenstern, Ohlstadt (1210 Teiler). nDer Patronatstag 2014 findet am 4. Mai in Miesbach statt18N 6 | Dezember 2013Berichte aus BayernBad Tlz/Kreuth von Hans Baur51. Bundesschieen 2013738 Teilnehmer bestritten das Bundesschieen 2013 in Bad Tlz und Kreuth: 33 Marketenderinnen, 260 Senioren, 436 Schtzen, 9 Gste. Den Alterspreis erhielt Heinz Anuschat aus Flintsbach (90 Jahre). Bei der Siegerehrung konnte LH Karl Steininger den Leiter der Bayeri-schen Staatskanzlei, Staatsminister Thomas Kreuzer, in Vertretung des Bayerischen Ministerprsidenten begren. Dieser berreichte den Ehrenpreis einen Porzellan-Lwen an den neuen Schtzen-knig des Bundes der Bayerischen Gebirgsschtzenkompanien, Erich Ludwig Wimmer von der Kompanie Beuerberg. Thomas Kreuzer dankte Harald Schrangl und seinen Helfern fr die Organisation. Sie haben den Wettkampf mit Leidenschaft, Sorgfalt und Liebe zum Detail vorbereitet. Er wrdigte die Gebirgsschtzen, die mit ihren historischen Waffen und Monturen fr den Stolz auf Bayerns jahr-hundertealte Tradition stehen. Die Pflege unserer Geschichte und unserer Kultur ist fr Bayern nicht Luxus, sondern Lebenselixier, meinte Kreuzer, und er ermunterte abschlieend die Gebirgsscht-zen: Weiter so mit klarem Blick, sicherer Hand und heiem Herz! n Knigsscheibe:Erich Ludwig Wimmer Beuerberg 149 TeilerThomas Jaud Ellbach 414 TeilerJosef Werndl sen. Gotzing 570 TeilerMannschaftswertung schtzenKlasse: Reichersbeuern 867 Ringe Gaissach 863 Ringe Kohlgrub 842 RingeMannschaftswertung senioren: Tegernsee 462 Ringe Waakirchen 457 Ringe Wssen-Achental 455 Ringeehrenscheibe:Toni Schmid Bichl 204 TeilerOtto Riedl Aibling 233 TeilerGerhard Gradwohl Wolfratshausen 309 Teilereinzelwertung MarKetenderinnen:Josefa Gistl Reichersbeuern 91 RingeSabine Bromberger Beuerberg 87 RingeRegina Rest Jachenau 86 RingegsteKlasse: Luis Jageregger 85 Ringe Othmar Siller 83 Ringe Peter Zangerle 82 Ringeeinzelwertung schtzenKlasseMarkus Hirthammer Partenkirchen 94 RingeJosef Albl Oberammergau 94 RingeFranz Rest Gaissach 93 Ringeeinzelwertung seniorenGeorg Moosrainer Waakirchen 99 RingePeter Denk Tegernsee 99 RingeNikolaus Demmel Bichl 99 RingeV.l.: Harald Schrangl, IKH Herzogin Helene in Bayern, Toni Schmid, LH Karl Steininger, Erich Ludwig Wimmer, Staatsminister Thomas Kreuzer (Foto: Uta Rowley) Brssel von Hans JaisGebirgsschtzen in BrsselAuf Einladung von Staatsministerin Beate Merk reisten die Bayeri-schen Gebirgsschtzen unter der Leitung von LH Karl Steininger zur Erffnung des Brsseler Oktoberfestes in die belgische Hauptstadt. Die Stadt und das Europische Parlament waren ebenso Ziel der Rei-se wie eine Informationsveranstaltung mit der Europaabgeordneten Angelika Niebler.Oberaudorf von Hans BaurFortbildung grogeschriebenDas Bataillon Inn-Chiemgau trifft sich regelmig zu Fortbildungs-veranstaltungen, um die geschichtlichen Wurzeln des Schtzen-wesens weiterzugeben und trotz aller Vielfalt in Teilen eine Ver-einheitlichung herbeizufhren. Die Veranstaltungen hat seinerzeit Gauhauptmann Anton Greimel ins Leben gerufen und sie werden von Gauhauptmann Fritz Kelzenberg fortgefhrt. Die Themen: 2009: Gren, Gewehrhaltung, Sbelhaltung und Kommandos fr Offizie-re; 2010: Monturen im Bataillon Inn/Chiemgau; 2011: Armierung, Orden und Ehrenzeichen; 2012: Waffen in der Kirche; 2013: Bundes-zuschuss sachgeme Antragstellung; das Ergebnis ist in kleinen Schriften festgehalten, die beim Baon eingesehen werden knnen. nn 6 | dezember 2013 Berichte aus BayernMittenwaldOberaudorfvon Ewald Brcklvon Johann WeissOrdinari-SchieenDieses historische Schieen, das auf die Landfahnen des 16. Jahr-hunderts zurckgeht, fand zum 26. Mal statt. An dem Schieen auf der Bundeswehrschieanlage in Mittenwald beteiligten sich 123 Gebirgsschtzen und Gste mit sehr guten Ergebnissen. Tagessie-ger wurde Tobias Lo (GSK Wolfratshausen) mit 49 Ringen. Die von Gauhauptmann Michael Promberger gestiftete Ehrenscheibe gewann Hans Langhammer von der Knigl. Priv. FSG Wolfrats-hausen. Mannschaftssieger wurde die Kompanie Kochel mit 233 Ringen vor der Kompanie Knigsdorf mit ebenfalls 233 Ringen und der Kompanie Wolfratshausen mit 233 Ringen. n18. Marketenderinnen-Schieen Baon Inn-ChiemgauAuf der Schieanlage des Sportheimes Oberaudorf fand das 18. Marketenderinnen-Schieen des Gebirgsschtzenbataillons Inn-Chiemgau statt. 54 aktive und ehemalige Marketenderinnen aus dem Bereich der 17 Kompanien zeigten hervorragende Schieleistungen. Die 10-Schuss-Ring-Wertung mit 100 mglichen Ringen wurde sen-sationell zweimal erreicht, so dass ein Bildfinish entscheiden musste. Siegerin des Marketenderinnen-Schieens wurde Teresa Funk (GSK Audorf) vor Stefanie Grimme (GSK Neubeuern). Den dritten Platz mit 99 Ringen erreichte Anna Astner (GSK Neubeuern). Die Ehren-scheibe gewann Bettina Lechner (GSK Raubling). nDie Kochler Schtzen v.l.: Peter Danner, Valentin Loipolder, Nikolaus Eberl, Wolfgang Suttner, Ronald Meisel, Georg SchwaigerV.l.: Gauhptm. FritzKelzenberg, Teresa Funk, Sepp Lahner, Bettina Lechner, Sepp Kirner, Hptm. Walter Wons19DER OBERBAIERISCHE FEST-TG- UND ALTE-BRUCH-KALENDER 2014Die Ausgabe des Kalenders enthlt Beitrge zum Thema Wallfahrten in Oberbayern. Hinzu kommen Veranstal-tungstermine und ein anspruchsvolles Kalendarium. Der Kalender kann direkt beim Raab-Verlag bestellt werden. Telefon +49 8801 915452, Fax +49 8801 915453 oder raab@raab-verlag.info bestellt werden. Preis 15,00 EuroDIETMAR WACHTER: DAS MDCHEN MIT DER PUPPEBerenkamp-Verlag. www.berenkamp-verlag.at, ISBN 978-3-85093-301-8, Preis Euro 12,90 (A), Euro 12,50 (D)Das Buch widmet sich der Kategorie Tiroler Krimi. Bei Bagger-arbeiten werden die Gebeine von fnfzehn gefallenen Soldaten des bayerischen Rummels von 1703 entdeckt. Die Lsung des Falles frdert auch interessante Studien ber Umstnde zur Zeit des bayerischen Rummels und ber das Schicksal der bayeri-schen Soldaten und der Tiroler Verteidiger hervor. Ein kurzweili-ges Buch.URBAN BACHER: DEUTSCHE MARSCHMUSIKHintergrnde, Geschichte und Tradition der Soldaten und ihrer Musik mit zahlreichen historischen Fotos und AbbildungenErschienen im Hartung-Gorre-Verlag, Sntisblick 26, 76465 Kon-stanz. Verlag@hartung-gorre.de, Fax 07533 97228, Telefon 07533 97227, Preis Euro 14,00. Das Buch gibt Antwort auf die Fragen, wie Mrsche entstanden sind, woher einzelne Mrsche und Instrumente kommen, wer welche Mrsche geschrieben hat und was die Hintergrnde der Melodien und der Titel sind. Das Buch bindet die Marschmusik in die deutsche Geschichte ein.GNTER REICHELT: EIN TAG DER FREUDE156 Seiten, gebunden, 23,5 x 21 cm, zahlreiche Farbabbildun-gen, Preis: 16,50 Euro (zuzgl. Versandkosten). Mail: reichelt.guenter@t-online.de, Telefon 08031/688 55. Das Buch von Gnter Reichelt lsst mit Text und vielen eindrucksvollen Bildern den denkwrdigen Abend wieder lebendig werden, an dem Papst Benedikt XVI. anlsslich seines 85. Geburtstages ein Stck Heimat nach Castel Gandolfo gebracht wurde. Das Buch ist beim Autor zu beziehen. URBAN BACHER: DEUTSCHE MARSCHMUSIKden denkwrdigen Abend wieder lebendig werden, an dem HerrnGnter ReicheltHochplattenstrae 2783026 RosenheimHiermit bestelle ich Exemplar(e) des Buches Ein Tag der Freude.Absender (bitte in Druckbuchstaben):Bestellkarte.indd 1-218.11.13 09:2920N 6 | Dezember 2013Berichte aus BayernWackersberg WackersbergGeorg Krinner Am 4. Oktober 2013 verstarb Georg Krinner zum Bergerbauern (83 Jahre), der 42 Jahre lang ein treues und beraus aktives Mitglieder der GSK Wackersberg war. Er diente 42 Jahre lang als Fhnrich und verkrperte gleichsam die Kompanie. Die Wackersberger Schtzen haben ihn mit allen Ehren zu Grabe getragen. nLudwig Singer Am 18. Oktober 2013 verstarb der Wackersberger Ludwig Singer zum Gapper (82 Jahre). Er war 42 Jahre aktives Mitglied der Wackersberger Schtzen und er erhielt auf seinem letzten Weg ein ehrenvolles Geleit durch die Kompanie Wackersberg. nPartenkirchenFranz Kratzmair Im Alter von 73 Jahren verstarb Franz Kratzmair aus Partenkirchen. Er war lange Jahre der Fahnenbegleiter und wurde zum Ehrenleut-nant ernannt. Die Schtzenkameraden aus Partenkirchen geleiteten ihn zur letzten Ruhe und schossen ihm Salut. nLandrat Josef Niedermaier 50Im Rahmen einer Benefizveranstal-tung fr Hochwassergeschdigte feierte Landrat Josef Niedermaier in Bad Tlz seinen 50. Geburtstag. Der Landrat ist Mitglied der Tlzer Scht-zen und spielt in der Stadtkapelle die Klarinette. Die Bayerischen Gebirgs-schtzen wnschen Gesundheit und Erfolg! nBad Tlz Audorf von Fritz KelzenbergTirol trifft BayernAm 26. Mai 2013 wurde in der Festung Franzensfeste im Beisein vieler Ehrengste aus Tirol und Bayern die Fahne zurckgegeben, die beim Kampf um die Ladritscher Brcke am 11. April 1809 erobert wurde. Die Schtzenkompanie Peter Kemenater Schabs/Aicha unter Hauptmann Roland Seppi bergab die Fahne an die GSK Audorf und deren Hauptmann Ludwig Brunschmid. Die Audorfer haben im Rathaus von Oberaudorf die Fahne ausgestellt und erinnern damit an dieses Kapitel der tirolerisch-bayerischen Freundschaft. nEin wrdiger Platz fr die verlorengegangene Fahne von 1809.n 6 | dezember 201321fiav - judicarien di Domenico Puecherfesta di Rifondazione della Compagnia Judicarien - Tre PifDomenica 29 settembre 2013 la comunit di Fiav ha salutato con entusiasmo la nascita della 22 Compagnia Schtzen del Tirolo Meridionale. La nuova Compagnia stata intitolata a Bernardino Dalponte, un coraggioso tirolese italiano di Vigo Lomaso, che si distinse nella lotta contro i Francesi tra il 1796 ed il 1810, quale giovane capitano della locale Compagnia.I festeggiamenti iniziano sabato sera con la deposizione di una coro-na al monumento dei caduti di piazza S. Sebastiano per onorare il sacrificio di quanti persero la vita per la difesa della loro terra, la loro famiglia, la loro comunit. Il programma della domenica inizia alle 9 con il ritrovo degli Schtzen e degli ospiti un po fuori paese, segue la rassegna delle compagnie ben schierate da parte delle autorit guidate dal Sindaco di Fiav Nicoletta Aloisi. Da l partita una lunga sfilata fino a giungere nella Piazza S. Sebastiano, dove era stato allestito un palco con un altare per la celebrazione della S. Messa, che viene concelebrata dal Bundeskurat Don Fortunato Turrini e dal parroco del paese. La Celebrazione Eucaristica animata dai canti del coro parrocchiale e da pezzi musicali eseguiti dalla Bhmische Judica-rien. Alla fine della messa stata benedetta la bandiera ed eseguito il giuramento di fedelt agli ideali degli Schtzen Tirolesi, due momenti importanti e nello stesso tempo molto toccanti. La madrina Nicoletta Aloisi, ed significativo che sia anche sindaco del paese, srotola la nuova bandiera, la mostra a tutti e spiega le immagini riportate su essa, poi il celebrante la benedice recitando unapposita preghiera. Ora il momento del giuramento: il comandante del Bund Mjr. Paolo Dalpr invita i nuovi Schtzen a ripetere insieme a lui la formula di giuramento. Finalmente il giovanissimo capitano pu prendere la parola per salutare e ringraziare quanti hanno aiutato a realizzare il sogno di rifondare in zona una Compagnia Schtzen, come quelle che cerano al tempo dei nonni o bisnonni. Ha raccontato il percorso fatto per arrivare allodierna festa. Il suo discorso stato pi volte interrotto da lunghi e meritati applausi ed ha attirato grande simpa-tia da tutti per la semplicit e la chiarezza del suo parlare, nonch la grande determinazione nellimpegno che si assunto. Il Capitano Ruben ha sorpreso tutti, primi fra tutti il Sindaco Nicoletta Aloisi ed il Landeskommandant Mjr. Paolo Dalpr, che prendendo la parola dopo di lui hanno parole di elogio e di incoraggiamento sia per lui che per i componenti la nuova compagnia. Il giovane Capitano talmente generoso ed altruista che non si limita ad incassare applausi per s, ma parte di questi li devolve a chi sarebbe dovuto essere stato il Capitano della compagnia, lo Schtze Alberto Fedrizzi, che si era speso molto per divulgare e far accettare i valori e le tradizioni degli Schtzen e che la morte se l portato via prima del tempo. Alla fine lInno al Tirolo, eseguito dalla Bhmische Judicarien. nCadine poligono di ro di Romina TomasiniLandesschieen 2013Nel fine settimana del 26 e 27 ottobre 2013 si sono svolte a Cadine le gare di tiro annuali federative valide per lassegnazione delle Schtzenschnur. Tantissimi i partecipanti in una giornata tipicamente autunnaleTutto si svolto per il meglio a Cadine per le annuali gare di tiro in un clima di amichevole sfida, competizione e fratellanza. I nostri Schtzen si sono dati appuntamento in una gara a colpi di fucile per determinare il miglior tiratore del nostro amato angolo di Tirolo. Tantissimi i partecipanti nelle varie categorie, anche per gli Jung-schtzen/Jungmarketenderinnen e per la categoria ospiti. Eccellenti come sempre i punteggi delle SK Ladins de Fasha, SK Pin Sover e SK Rhendena che persistono nel difendere egregiamente i primi posti sia per la gara Schtzen che per la gara Marketenderinnen, nonch nella classifica delle Schtzenkompanie (1^ SK Rhendena, 2^ SK Pin Sover, 3^ SK Ladins de Fasha). Strepitosi risultati anche per i nostri giovani tiratori dove al primo posto si schiera con onore la Jungmarketenderin Karin Dalpr della SK Vielgereuth-Folgaria seguita dalla Jungmarketenderin Maria Bretoni della SK Roncone e dallo Jungschtze Alberto Plotegher sempre della SK Vielgereuth-Folgaria. Schnur oro nella conseguente gara di assegnazione sempre per i due classificati della SK Vielgereuth-Folgaria, insieme allo Jungschtze Francesco Battisti della SK Pergine Caldonazzo. Altre 6 Schnur oro assegnate agli Schtzen, 2 corone per lennesima vittoria dorata e molte Schnur argento e verdi (anche per altri Jungschtzen/Jungmarketenderinnen). Complimenti vivissimi a tutti i partecipan-ti, per i risultati ottenuti e per lo spirito di amichevole competizione che hanno dimostrato. ndalle COMPAGNIE del Welschtirol Ruben Bellotti, a 21 anni Capitano della nuova SK Judicarien Tre Pif22n 6 | dezember 2013Wir gratulieren Josef Kaufmann - 90Am 23. Juli feierte Josef Kaufmann seinen 90. Geburtstag. Eine Abordnung der Kom-mandantschaft berbrachte im Namen der Kompanie die besten Glckwnsche und berreichte ein kleines Geschenk. Josef Kaufmann ist seit der Grndung Mitglied der SK Auer. nAuerOlt. Johann hager - 80Johann Hager, Olt. der Breitenbacher Schtzen, feierte am 25. August 2013 seinen 80. Geburtstag. Dieses Ereignis war natrlich ein Kompanie-Befehl zum Ausrcken. Vor dem Mehrzweckgebude gratulierte die Kompanie mit einer Ehrensalve. Johann ist ein Mann der ersten Stunde der Kompanie und hat in unzhligen Stunden und in verschiedenen Funktionen wertvolle Dienste fr den Verein geleistet. nhohe auszeichnung fr hptm. Josef gruberAm 15. August, dem Hohen Frauentag, wurde u.a. der Hptm. der Kompanie Breitenbach, Josef Gruber, fr seine Verdienste um das Tiroler Schtzenwesen und die Gemeinde Breitenbach mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol ausgezeichnet. Das Bataillon Kufstein gratuliert recht herzlich! nBreitenbach BreitenbachSichtlich erfreut war der rstige Jubi-lar ber den Besuch von Hptm. Herbert Winnischhofer und der Abordnung der Kommandantschaft.aus unseren reihen sind den bund der ehe eingegangen:INNSBRUCK - 5. OKTOBER 2013goldene hochzeit: ehrenkranztrgerin Marianne und efhr. sepp haslwanterLAJEN/RIED - 20. JULI 2013stephan niedersttter & Michaela KrgerLANA - 14. SEPTEMBER 2013oberjger harald grnbacher (sK ehrenburg) & Veronika obristNALS - 03. AUGUST 2013lukas Perkmann & sissy MederleWESTENDORF - 3. AUGUST 2013olt. wilfried nagele & brigitte ziepl zur HochzeitOlt. Johann Hager nahm die Meldung ber die zu seiner Ehre angetretene Kompanie entgegen.Stellvertretend fr alle mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol Geehrten: Hptm. Josef Gruber aus Breitenbach23n 6 | dezember 2013Peter grogasteiger - 85Im August 2013 feierte der bogoss Peato, langjhriges Mit-glied und Ehrenmitglied der SK Mhlwald, seinen 85. Geburtstag. Zu diesem Anlass berbrachten ihm der Ausschuss sowie einige Kameraden die besten Glckwnsche. Mit Schwegeleinlagen wurde dem Geburtstagskind aufgespielt, und Hptm. Roland Oberhollen-zer berreichte ein Geschenk. Wir wnschen unserem Peato noch weitere glckliche und gesunde Jahre im Kreise der Familie und der Schtzenkompanie! nMhlwaldWir gratulieren fahnenpatin frieda Windegger - 80Am 20. Oktober feierte Fahnenpatin Frieda Windegger den 80. Geburtstag. Die Schtzenkompanie wnscht ihr weiterhin alles Gute und viel Gesundheit. Mitglieder der Kommandantschaft berbrach-ten im Namen der gesamten Kompanie die besten Glckwnsche und berreichten ein kleines Geschenk. nNalseOlt. dr. hermann arnold - 75Am 22. Oktober feierte der EOlt. der Kompanie Mutters-Kreith und EOSM Alt-Bgm. Dr. Hermann Arnold seinen 75. Geburtstag.Hptm. Werner Graus gratulierte im Namen der SK Mutters-Kreith und wnschte dem Jubilar Gesundheit, Gottes Segen und noch viele glckliche Jahre. nMutters-Kreithmax Kirchmair (Osums) - 90Am 17. Oktober feierte Max Kirchmair seinen 90. Geburtstag. Eine Abordnung der Kompanie Ranggen unter der Fhrung von Hptm. Alfred und Obm. Stefan Hei berbrachte im Namen der Kompa-nie die besten Glckwnsche und berreichte dem Jubilar ein klei-nes Geschenk. Auch die Gemeindefhrung (Bgm. Manfred Spiegl) schloss sich den Gratulanten an. Max ist seit 1947, also seit 66 Jahren, treuer Schtzenkamerad der Kompanie. Wir wnschen ihm noch viele nette Jahre im Kreise seiner Familie und der Schtzen. nRanggen24n 6 | dezember 2013Breitenbach von Christine AchleitnerBergmesse am ZunterkpflAm ersten Sonntag im September feierten die Breitenbacher Scht-zen ihre erste Bergmesse am Zunterkpfl auf der Nachbergalm in Breitenbach. Petrus hatte leider kein Einsehen und bescherte diesem Tag sehr viel Segen von oben. Trotzdem trotzten viele dem schlech-ten Wetter, darunter Bgm. Ing. Alois Margreiter und Mjr. Hermann Egger. Der Gottesdienst auf der Nachbergalm wurde von Pfarrer Piotr Stachiewicz zelebriert. Nach der Messe spielte eine Abordnung der BMK Breitenbach zum Frhschoppen, und auch fr das leibliche Wohl wurde von den Schtzen bestens gesorgt. Die freiwilligen Helfer hatten alle Hnde voll zu tun, um die vielen durstigen und hungrigen Besucher beim gemtlichen Hock zufriedenzustellen.Es war dies ein kommunikativer Sonntag mit vielen Freunden, Fami-lien und Gsten, und auch der immer wieder einsetzende Regen tat dem Fest keinen Abbruch. Ein Vergelts Gott gilt neben den fleiigen Helfern auch der Familie Lettenbichler (Gatterer), welche die Alm-htte zur Verfgung gestellt hat. nAufgrund des schlechten Wetters musste die Messe unter einer berdachung abgehalten werden.Wiedergrndungsfeier in WelschtirolDie Httinger Schtzen nahmen am 29. September an der Wie-dergrndungsfeier der SK Fiav, Welschtirol, zusammen mit einer Abordnung der Partnerkompanie Spinges teil. Diesen Anlass ntzten sie fr eine zweitgige Bildungsfahrt in den sdlichen Teil des histo-rischen Tirol unter dem Motto Geschichte an Ort und Stelle erleben.Den ersten Hhepunkt bildete die interessante, fachkundige, aber doch lebendig gestaltete Fhrung durch das am Eingang ins Nonstal gelegene Schloss Thun. Vorbei an den umliegenden Burgen der Tiro-ler Adelsgeschlechter Spaur, Firmian, Madrutz und Cles ging es entlang des Molveno-Sees, der Sarca-Schlucht, der imposanten Burg Drena, Arco, durch Riva nach Ballino.Wichtigstes Ereignis war die beeindruckende Wiedergrndungsfeier der SK Judicarien Tre Pif, Fiav. Die in groer Anzahl angetrete-nen Schtzen darunter alle Kompanien Welschtirols unter Fhrung des LKdt. Mjr. Paolo Dalpr sowie zwei Musikkapellen erlebten bei starker Beteiligung der Bevlkerung am voll besetzten Hauptplatz im Ortszentrum ein bestens organisiertes, tirolpatriotisch geprgtes Fest und die Weihe der neuen Fahne mit der Brgermeisterin Nicoletta Aloisi als Fahnenpatin. Was sie auch bei ihren frheren Kontakten in Welschtirol spren konnten, wurde diesmal besonders deutlich: Ein um sich greifender, ausgeprgter Tirol-Patriotismus, Interesse an der Tiroler Geschichte und Zuversicht in eine gemeinsame Zukunft.Mit der Teilnahme und Mitwirkung an der Wiedergrndungsfeier der Kompanie Fiav setzten die Httinger Schtzen ein Zeichen freundschaftlicher Akzeptanz und konnten einen wertvollen Beitrag zur Vertiefung des Bewusstseins der Zusammengehrigkeit aller Teile des historischen Tirol leisten! nvon Franz GschnitzerFiavaus den KOMPANIEN 25n 6 | dezember 2013aus den KOMPANIEN Mareit von Thomas SillerSchtzenkompanie Mareit erneuert KriegerdenkmalAm Sonntag, den 3. November 2013 fanden die monatelangen ehrenamtlichen Sanierungsarbeiten am Kriegerdenkmal vor der Pfarrkirche von Mareit durch eine wrdevolle Einweihung ihr Ende. Die SK Mareit unter der Leitung des Hauptmanns Robert Hochrainer hat in den letzten Monaten in einer Vielzahl von Stunden das Dach des Kriegerdenkmals saniert sowie ein neues Eingangstor mit einem prchtigen Tiroler Adler angebracht.Zustzlich konnte am Sonntag ein Gedenkstein neben dem Krie-gerdenkmal enthllt werden. Am neuen Gedenkstein ist eine Tafel angebracht, auf der alle 23 Gefallenen der Pfarrgemeinde Mareit der Kriegsjahre 1797 bis 1809 die Zeit der Franzosenkriege ange-fhrt sind. Durch diese Tafel und den Gedenkstein soll ein markan-tes Kapitel der Tiroler Geschichte wieder verstrkt in Erinnerung gerufen werden und sie sollen ein Andenken an all jene sein, die damals fr die Heimat gefallen sind.Landeskommandant Elmar Thaler, der es sich nicht nehmen lie, bei dieser Einweihung persnlich anwesend zu sein, hielt die Festrede und dankte der SK Mareit fr die unzhligen geleisteten Stunden. Thaler zitierte in seiner Rede mit Charles de Gaulles einen Gegner von einst, der sagte: Die Kultur eines Volkes erkennt man an seinem Umgang mit den Toten. Gedenken erfordere zum einen ein Nachdenken, aber dann auch ein Weiterdenken in die Zukunft, meinte LKdt. Thaler. Vor der Enthllung des Gedenksteins wurde dieser von Pfarrer Tho-mas Strz gesegnet. Die Feier wurde von der Musikkapelle Mareit und vom Kirchenchor Mareit musikalisch umrahmt. nDa im Gemeindebuch der Gemeinde Ratschings die Gefallenen nicht vollstndig angefhrt und nach Fraktionen aufgelistet sind, war es der Wunsch der Kompanie, den Gefallenen der Pfarrge-meinde Mareit mit dieser Gedenktafel auch vor Ort zu gedenken. Der SK Mareit ist es dank der Hilfe des Mareiter Historikers Rudolf Trenkwalder gelungen, auch das Alter und den genauen Wohnort der Gefallenen zu ermitteln.Das Eingangstor zum Kriegerdenkmal in Mareit schmckt ein prchtiger Tiroler Adler. Voller Stolz konnte das unter groer persnlicher Eigenleistung errichtete und wiederhergerichtete Ensemble krzlich im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes und einer wrdigen Feier seiner Bestimmung bergeben werden.Mlten von Walter FrickNeues Wegkreuz fr Pflegeheim Mlten Am 27. Juli 2013 fand beim alljhrlichen Sommerfest, das fr die Bewohner des Pflegeheims und deren Verwandte organisiert wird, die Segnung eines neuen Wegkreuzes statt, das die SK Mlten auf Anfrage der Direktorin Martina Perkmann anfertigen hatte lassen. In einem kleinen Festakt segnete Missionar Alois Stuppner das Wegkreuz mit dem Christuskorpus, den Frau Jaufenthaler aus dem Pustertal freundlicherweise kostenlos zur Verfgung gestellt hatte. Das neue Wegkreuz soll sowohl den Heimbewohnern als auch den Gsten viel Freude und Trost spenden. nEin groer Dank geht an Fahnenleutnant Roland Unterkofler (l.) und Schtze Andreas Perkmann (r.), die das schne Wegkreuz geschaffen haben. 26n 6 | dezember 2013aus den KOMPANIEN Schwaz von Hans SternadSt. Barbara erstrahlt in neuem Glanz Vor zwei Jahren haben die Tiroler Schtzenkompanien mit der Di-zese Innsbruck vereinbart, in verschiedenen sozialen, kulturellen und kirchlichen Projekten mitzuarbeiten. Seitdem hat es im Land Tirol viele gute Ideen gegeben; ber eine davon soll hier berichtet werden.Die Westfassade und die brigen Auenwnde der Pfarrkirche St. Barbara erstrahlen seit kurzem wieder in neuem, prchtigem Wei. Dieses wird in westlichen Kulturkreisen mit Freude assoziiert, als liturgische Farbe im Christentum bedeutet die Farbe Heiligkeit.Mitglieder der 1. Andreas-Hofer-Schtzenkompanie Schwaz mit Obm. Fritz Daberta an der Spitze sowie Gnter Oberlechner, Helmut und Raimund Kulmitzer waren in ihrer Freizeit fleiig ehrenamtlich ttig und verpassten fachmnnisch den Auenwnden der Kirche einen neuen, erfrischenden Anblick.Die Kosten der Farben bernahm die Stadt Schwaz, das dazu ben-tigte Werkzeug stellte die Firma Adlerlacke zur Verfgung.Pfarrer Rudolf Theurl von St. Barbara bedankte sich bei allen, die zum guten Gelingen dieser Arbeiten beigetragen haben. nDen Idealisten der Hoferler-Kompanie Schwaz ein groes Danke-schn fr ihren mustergltigen Einsatz!Thiersee von Manfred SchachnerBataillons-WandertagAm 18. August fand der diesjhrige Bataillons-Familienwandertag, organisiert von der Jakob Sieberer Schtzenkompanie Landl statt. Bei Kaiserwetter brachen die Teilnehmer am Ursprungpass in Thier-see zur Wanderung auf die Ascherjochalm auf. Dort zelebrierte Dia-kon Toni Pirchmoser vor ca. 80 Teilnehmern den Wortgottesdienst. Der Diakon fand in seiner Predigt sehr ergreifende Worte, mit denen er die Schtzen aufforderte, wie bisher an der Treue zum Land Tirol und dem katholischen Glauben festzuhalten. Nach der hl. Messe wur-den die Anwesenden mit Schmankerln wie Thierseer Kiachl ver-whnt. Die Landler Alphornblser sorgten mit der musikalischen Umrahmung fr gute Laune. Die Jakob Sieberer Kompanie Landl bedankt sich bei den Teilnehmern und bei der Familie Lamprecht/Ascherbauer. nDie Teilnehmer wurden mit einem herrlichen Ausblick ber unsere Tiroler Heimat belohnt.Thiersee von Manfred SchachnerEinst Feinde heute Freunde!Unter diesem Motto trafen sich am 15. September Schtzen aus Bayern und Tirol. Diese Gedenkfeier findet seit der Errichtung des Gedenksteines 1931 durch die Gebirgsschtzenkompanie Schliersee-Agatharied alle zwei Jahre statt und wird abwechselnd von der GSK Schliersee-Agatharied und von der Jakob Sieberer Schtzenkom-panie Landl ausgerichtet. Neben der GSK Schliersee-Agatharied unter Hptm. Michael Ausfelder nahmen auch die GSK Bayrischzell unter Hptm. Toni Egger, die BMK Landl, eine Fahnenabordnung des Kameradschaftsbundes Thiersee-Landl, die Talschafts-Kompanie Mjr. Jakob Sieberer Thierseetal unter Hptm. Martin Sieberer sowie zahlreiche Zivilpersonen teil. Am Gedenkstein der Gefallenen der Schlachten von 18051809 zelebrierte Diakon Dr. Toni Angerer einen ergreifenden Wortgottesdienst. In seiner Predigt hob er die wechsel-volle Geschichte, die Bayern und Tirol teilen, hervor. Er bezeichnete die heutige Freundschaft zwischen den Schtzen beider Seiten der Grenze als positives Beispiel, was aus gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Glauben an Jesus Christus entstehen kann. Nach dem Segen und einer Ehrensalve legten die fnf Hauptmnner unter den Klngen des Guten Kameraden einen Kranz fr die gefallenen Schtzen und Soldaten nieder. nEinst Feinde heute Freunde! Dieses Motto erinnert an unselige Kriegszeiten und stellt die heutige freundschaftliche Nachbar-schaftsbeziehung in den Vordergrund.n 6 | dezember 201327aus den KOMPANIEN Bei der Kompanie Gtzens wurden fr ihre Verdienste um die Kompanie Franziska, Marlene und Rosa Haller mit der Margarethen-Medaille ausge-zeichnet. Beim Bataillonsfest Schwaz in Pill am 2. Juni konnten einige Kameraden fr ihre langjhrige Kompaniezugehrig-keit (siehe letzte Seite!) und der Oj. der Kompanie Terfens Franz Hupfauf mit der Verdienstmedaille in Silber des BTSK ausgezeichnet werden. Bei der Jahreshauptversammlung der Kompanie Wildermieming am 19. Ok-tober wurde der Vorstand neu gewhlt und Josef Schnach zum EHptm. er-nannt. Neuer Hptm. ist Mario Schn-ach, als Obm. leitet Hanspeter Haas nunmehr die Geschicke der Kompanie. Beim diesjhrigen 43. Schtzenjahrtag der Speckbacher Kompanie Alter Schiestand konnten nach der hl. Messe und dem Totengedenken mit Kranzniederlegung im Beisein von Viertel-Kdt. Mjr. Christian Meischl und Baon-Kdt. Mjr. Helmuth Paolazzi drei Schtzen angelobt und mehrere Ehrungen ausgesprochen werden. Beim Schtzenjahrtag der Kompanie Innsbruck-Arzl konnte verdiente Mitglieder mit einer besonderen Auszeichnung geehrt werden: Die Bronzene Verdienstmedaille des BTSK wurde an ELt. Alois Gritscher und ELt. Robert Mssigang, das Jungschtzen-Ehrenzeichen des BTSK an JS-Betr. Zgf. Jakob Lassenberger verliehen. Auerdem konnten Karoline Hofbauer, Monika Kircher, Inge Kitzmller, Evi Lassenberger und Lisi lhafen mit dem Kompanieehrenzeichen gewr-digt werden. Schtzenknig wurde Alfred Kircher. Bei der Jahreshauptversammlung der Senseler Kompanie Volders wurde dem Waffenmeister Ptf. Gerhard Nie-derhauser der Kranz mit Eichenlaub fr das Erreichen von 15 mal Gold beim Schnurschieen berreicht. Kurz & bndigWelschnofen von Josef Mairhoferdie Bank im WaldeZum internationalen Jahr des Waldes 2011 lud der Schtzenbezirk Bozen seine Mitgliedskompanien ein, eine Holzbank mit hinweisender Plakette in ihrem zustndigen Gemeindegebiet aufzustellen.Die SK Welschnofen fand diese Idee sehr sinnvoll und fhlte sich aufgrund des Umstandes, dass Welschnofen in einem der schnsten und ausgedehntesten Waldgebiete unseres Landes eingebettet liegt, besonders angesprochen. Wenngleich die Umsetzung dieses Vorha-bens mit zweijhrigem Verzug zum Tragen kam, bleibt die Ausrufung zum Jahr des Waldes in seinem Grundgedanken, diesem Teil der Natur mit besonderer Anerkennung und mit Respekt zu begegnen, zeitlos gltig. Am Sonntag, den 4. August 2013 konnte Hptm. Man-fred Kompatscher in einer Feierstunde vor versammelter Kompanie eine selbst gezimmerte Holzbank am Ufer des Mittersees im Late-marforst seiner Bestimmung bergeben. Ein besonderer Dank fr die Verwirklichung dieses Vorhabens ergeht an die Forst- und Domnen-verwaltung Latemar fr die Bewilligung des ausgewhlten Standortes und fr die Bereitstellung des verwendeten Zirbelholzes. Die an der Bank angebrachte Plakette erinnert an die Wohltaten des Waldes mit folgenden Worten: Setz dich hin und dank dem Wald fr saubere Luft, Ruhe, Schatten, Schutz vor Lrm, Sicherheit, Erlebnis, Lebens-freude, Niederschlag, Quellwasser, Holz. nMit der Aufstellung dieser Bank laden die Schtzen zur Rast und zum Verweilen ein, im Besonderen aber auch zur Erkenntnis, dass der Wald als einzigartiger Teil unserer Kulturlandschaft unser aller Schutz und Wertschtzung braucht.n 6 | dezember 201328 aus den KOMPANIEN BuchbesprechungElendes Leben, elendes lausiges LandTiroler im Russlandfeldzug 181227,00 EuroGerade fr uns Schtzen stellt diese Neuer-scheinung eine wertvolle Ergnzung der Ge-schichte unseres Landes dar, auch wenn der Fokus auf den heute vielfach unbekannten Salzachkreis gerichtet ist. Dieser erstreckte sich 18101816 von Burghausen im Osten und bis Kitzbhel im Westen. Die verschiedensten Kapitel des Buches enthalten hoch interessante Erkenntnisse ber einen Feldzug, der vielen Tirolern aufgezwungen wurde. Immerhin mussten an die 5.000 Tiroler in der bayrischen Armee fr Napoleon nach Russland marschieren. Nur wenige erlebten die Rckkehr in die Heimatlnder. Von 35.000 bayrischen Soldaten darunter auch die Tiroler kehrten nur rund 3.000 in die Heimat zurck. Das z.B. 2001 in Vilnius (Litauen) entdeckte Massengrab mit rund 3.000 Skeletten bezeugt die Kata-strophe von damals.Das Buch enthlt u.a. auch Beschreibungen, mit welcher Hrte die Rekrutierung der jungen Soldaten in Tirol durch-gefhrt wurde. Eingang gefunden hat auch das Leben der Soldaten, die Folgen fr Land und Leute, Frauen im Krieg, aber auch das Nachleben der Franzosenkriege.Das Schicksal der Anna Feichtinger, genannt das St. Johanner Spingeser Mdchen, eine in Kitzbhel geborene Freiheitskmpferin, kommt ebenso ans Tageslicht wie das wechselvolle Schicksal eines Soldaten 18081816.Weiters lsst sich nachlesen, wie mit franzsischen De-serteuren umgegangen wurde, die man in Fieberbrunn-Enterpfarr oder in Jochberg bzw. Aurach aufgegriffen hat.Neue Nachforschungen ber Gefallene und Vermisste aus dem Unterland, die verschiedenen Auflistungen und Totenbchern entnommen wurden, ergnzen die bereits vorhandenen Aufzeichnungen von Hans Kramer Die Gefallenen Tirols 17961815.Das 520 Seiten starke Buch ist im Salzburger Landesarchiv, Michael-Pacher-Str. 40, 5020 Salzburg, E-Mail: landesar-chiv@salzburg.gv.at erhltlich. Es kann auch bei Mjr. Hans Steiner unter der E-mail: Steiner-Hans@gmx.at bestellt werden.isabelle brandauer, Wolfgang meighrner, saskia danae nowagDas Innsbrucker Riesenrundgemlde. Ein Gemlde Viele Bilder24,80 Euro162 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, 21 x 28 cm, gebun-den, ISBN 978-3-900083-41-0. Die Publikation ist in allen Shops der Tiroler Landesmuseen, im Buchhandel sowie on-line unter www.tiroler-landesmuseen.at/shop erhltlich.Zu Beginn des dritten Erffnungsjahres des Tirol Pan-oramas mit Kaiserjgermuseum am Bergisel schien es an der Zeit, das Panoramabild genauer unter die Lupe zu nehmen. Michael Zeno Diemers im Jahr 1896 geschaffenes Rundge-mlde, welches in atemberaubender 360-Sicht die dritte Bergiselschlacht darstellt, lockte seit der Erffnung im Mrz 2011 ber 400.000 BesucherInnen in das neue Haus der Tiroler Landesmuseen. Es wird dem Betrachter vermit-telt, dass es sich um eine sorgfltige Momentaufnahme handelt, jedoch ist die Darstellung nicht immer historisch oder gar geographisch exakt. In der Publikation hinter-fragen die Autoren das beeindruckende Gemlde nach den Beweggrnden, die zu dieser Prsentation gefhrt haben. Hierzu wurden ber 70 Bildausschnitte gewhlt, die eigene kleine Geschichten erzhlen und belegen, dass das knapp 1.000 m2 groe lgemlde ein Kind seiner Entstehungszeit ist und eben keine exakte Darstellung der Verhltnisse am 13. August 1809. Neben der Entstehungsgeschichte des Gemldes infor-mieren die Autoren ber die Protagonisten dieser Bergi-selschlacht, Truppengren, Stellungen und Bewaffnung. Szenen werden geografisch verortet und Hintergrnde zum Kampfverlauf beschrieben. Interessant fr den Leser sind auch die Erklrungen zu Kunstgriffen des Malers, zur Aufhngung der Leinwand bzw. zur Gestaltung des plastischen Vordergrundes des Riesenrundgemldes. Zur besseren Orientierung fr den Leser befindet sich in der Mitte der Publikation das Panorama als 160 cm langes Klappbild. Die ausgewhlten Bildausschnitte sind darauf markiert und mit Seitenzahlen versehen, damit man schneller zur jeweiligen Erklrung findet.In dieser Hinsicht ist nicht nur das Panoramabild eine runde Sache, sondern auch das dazu neu erschienene Buch. Das Innsbrucker Riesenrundgemlde. Ein Gemlde Viele Bilder ist darber hinaus das ideale Weihnachtsge-schenk fr jeden Tirol-Begeisterten.schichte unseres Landes dar, auch wenn der Fokus auf den Tiroler Schtzen-SkimeisterschaftDie Tiroler Schtzen-Schimeisterschaft findet am Samstag, den 1. Februar 2014 in Inneralpbach statt. Um 11 Uhr wird beim Galtenberglift gestartet. Dieser ist auch mit dem Auto erreichbar. Ermigte Tages-karten sind an der Liftkassa erhltlich. Startberechtigt sind Mitglieder der Kompanien des Bundes der Tiroler Schtzenkompanien, des Sdtiroler Schtzenbundes und des Welschtiroler Schtzenbundes. Es gibt auch eine Gsteklasse fr Mitglieder der Bayrischen Gebirgsschtzen. Anmeldung auf der Inter-netseite der Schtzenkompanie Alpbach oder deren Facebookseite www.facebook.com/SchutzenkompanieAlpbachJetzt anmelden!n 6 | dezember 201329aus den KOMPANIEN Wien von Georg HuberZillertaler Schtzen in Wien Die SK Ramsau hatte die ehrenvolle Aufgabe, bei den Feierlichkeiten 150 Jahre Tirolerbund in Wien (siehe auch Seite 14) das Zillertal zu vertreten, und ist als Ehrenkompanie bei der Fahnenbandsegnung in der Minoritenkirche sowie zur Begrung mit Ehrensalven fr die Vorsteherin des 1. Bezirks Ursula Stenzel, mit den Fahnenbandpatin-nen (Ebbser Kasettlfrauen und Zillertaler Rcklfrauen) ausgerckt. Der anschlieende Festmarsch mit 700 Teilnehmern fhrte vom Heldenplatz vorbei an der Hofburg durch das Burgtor zum Micha-elerplatz, weiter zum Ballhausplatz und zum Heldentor ber die Ringstrae und vorbei am Parlament zum Rathaus, wo der Lan-desbliche Empfang fr die Landeshauptleute von Wien, Tirol und Sdtirol stattfand und der Festakt Tirol grt Wien erfolgte.Nach der Kranzniederlegung durch den Tirolerbund beim Andreas-Hofer-Denkmal begann der Einmarsch von der Oper ber die Krnt-nerstrae bis zum Stephansdom, wo die Herz-Jesu-Messe gefeiert wurde. nFr die Gste aus dem Zillertal zeigte sich die Bundeshauptstadt von seiner besten Seite.Breitenbach von Christine AchleitnerTrachtenfestzug in MnchenAm ersten Wiesn-Sonntag, dem 22. Oktober, war es soweit: Ab 10 Uhr zogen die Trachten- und Schtzenvereine bei Kaiserwetter durch Mnchen zur Theresienwiese. Rund 9.000 Mitwirkende prsentierten in einem sieben Kilometer langen Zug eine bunte Trachten-, Brauchtums- und Volkstanzvielfalt. Neben den Mnchner Brauereien, die jedes Jahr mit ihren pracht-vollen Gespannen vertreten sind, machten ber 40 pomps verzierte Festwagen und Kutschen den Zug einzigartig. Dazu reisten nicht nur bayerische Vereine, sondern Gruppen aus ganz Deutschland und dem restlichen Europa (unter anderem aus sterreich, Italien, Polen, Kroatien, Griechenland, Tschechien, Trkei und der Schweiz) an, die mit ihren auergewhnlichen Trachten und Spielmannskapellen den Umzug besonders sehenswert machten. Angefhrt wurde der Zug traditionell vom Mnchner Kindl, das hoch zu Ross voran ritt, und gleich dahinter folgten die Musikkapelle Kundl sowie die Vereine aus Breitenbach mit der Schtzenkompanie, Trachtenverein und Landju-gend. ber zwei Stunden lang winkten die vielen Zuschauer auf den Straen sowie von den Tribnen den Teilnehmern zu und sorgten fr ausgelassene Stimmung. nDie Musikkapelle Kundl und die Vereine aus Breitenbach fhrten gleich nach dem Mnchner Kindl den sieben Kilometer langen Zug durch Mnchen zur Theresienwiese an. und ebenso die Telfer TraditionsvereineZu den Feierlichkeiten 150 Jahre Tirolerbund in Wien folgte auch die Telfer SK unter Hptm. Franz Grillhsl der Einladung nach Wien. Am Heldenplatz vor dem Denkmal von Erzherzog Karl gab die Marktmusikkapelle Telfs ein Standkonzert fr NR-Prsident i.R. Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol. Anschlieend feuerten die Schtzen einen Ehrensalut und prsentierten fr die Frontabschreitung, die er gemeinsam mit Bgm. Christian Hrting durchfhrte. Dafr gab es auch ein znftiges Stndchen der Telfer Schtzenschwegler. ber die Marschfolge und die weiteren Programmpunkte wurde bereits berichtet. nWien von Sepp FleischerVor dem Reiterstandbild von Erzherzog Karl posieren vor der Heim-reise die Telfer Schtzen.n 6 | dezember 201330bataillons-Jungschtzenaus-flug zur nachbergalm Am 31. August haben die Jungschtzen des Bataillons Kufstein ihren Ausflug zur Nachbergalm Hochleger gemacht. Bei der R-berhtte wurden die Zelte aufgestellt und die Feuerstelle fr den Grillabend vorbereitet. Anschlieend wanderten die Kinder mit einigen Erwachsenen zum Zunterkpfl, von wo sie den herrlichen Ausblick auf das Inntal genieen konnten, bevor die Dmmerung hereinbrach. Abends wurden am Lagerfeuer nette Geschichten er-zhlt, bis das Wetter ungemtlicher wurde. Leider hielten nicht alle Zelte dem Wind und dem Regen stand, und so mussten die meisten in der angrenzenden Htte bernachten. Nur die Jungschtzen-Marketenderinnen verbrachten die Nacht in ihrem Zelt. Am Sonntag wurde die hl. Messe vom Zunterkpfl in der Gatterer-Htte mitgefeiert. Nach dem Mittagessen wurde die Rckkehr durch den starken Regen leider etwas beschleunigt. Ein groes Dankeschn dem Baon-JS-Betr. Lt. Reinhold Berger und seinen Helfern fr den bestens organisierten Ausflug! n auf den spuren der VorfahrenDie Jungmarketenderinnen und Jungschtzen der Schtzenkom-panie Nudorf-Debant besuchten am 7. September die Schaupltze des I. Weltkrieges, den Falzarego und den kleinen Lagazuoi. Die jungen Marketenderinnen und Schtzen erkundeten zuerst das Gebiet bei den Cinque Torri, nachdem ein langer Konvoi von alten Militrfahrzeugen an ihnen vorbeifuhr und den Weg dorthin versperrte. Von dort aus tat sich bei herrlichem Wetter ein sagen-hafter Blick auf die sterreichischen Sperrstellungen auf. Weiter ging es zum Falzarego-Pass und mit der Gondel hoch hinauf zum Kreuz des Kleinen Lagazuoi, wo sich die Gruppe strkte. Nicht nur der Blick, der sich hier auftat, war ergreifend. Was sich hier abgespielt haben muss und mit wie viel Schwei und Einsatz die Grenze verteidigt werden musste, lie sich durch die ausfhrlichen Erluterungen von Obm. Norbert Perfler, der die Gegend so gut wie seine Westentasche kennt, erahnen. Der Abstieg fhrte in Richtung talseitigen Einstieg in den italienischen Angriffsstollen, wo viele Stellungen, Kavernen, Verteidigungs- und Beobachtungsgrben sowie Unterstnde das Erscheinungsbild prgten. n Breitenbach von Josef GruberAufgrund des schlechten Wetters mussten die meisten Teilnehmer in einer Htte bernachten, was aber dem Spa keinen Abbruch tat.Die Erzhlungen ber die unmenschlichen Bedingungen im Krieg hinterlieen bei den jungen Menschen einen nachhaltigen Ein-druck.Nussdorf-Debant von Josef GollerBrandenberg von Manfred SchachnerEin groer Dank an die Schtzenkompanie und Schtzengilde Brandenberg fr die tolle Organisation dieses Bewerbs!5. Marketenderinnen-Schieen Am 12. Oktober fand das 5. Marketenderinnen-Schieen fr Musik-, Veteranen- und Schtzenmarketenderinnen vom Bezirk Kufstein und Umgebung am Sepp Oberauer KK-Schiestand in Brandenberg statt. Insgesamt nahmen 11 Mannschaften teil. Gewinner des glsernen Schnapsfasses war Wrgl 1 mit Simone Schachner und Martina Achrainer mit einer Ringzahl von 193 Ringen. Platz 2 ging an die Kompanie Brandenberg 1 mit Katharina Messner und Katharina Ampferer mit 190 Ringen, und 3. wurde die Mannschaft Musi1 mit Christina und Susanne Unterrainer mit 190 Ringen. Beim Schuss auf die Bildscheibe gewann Sabrina Rupprech-ter (Veteranen) vor Simone Schachner (SK Wrgl) und Emma Lent-ner von der Kompanie Radfeld. Bei der Preisverteilung bedankten sich OSM Erich Oberauer und der 2. SM Peter Lanzinger fr die zahlreiche Teilnahme. n unsere JUNGSCHTZEN & MARKETENDERINNENn 6 | dezember 201331ehptm. Johann rinner 22.10.2013 - GOLDRAIN Wir trauern um Hans Rin-ner, Grndungsmitglied und 22 Jahre Hauptmann der SK Goldrain. Solange es die Gesundheit zulie, war er mit Flei und Freude dabei. Eine Ehrenformation des Baon Th eimer schoss die Ehrensalve, dann neigten sich die Fahnen der SK Goldrain, der Freunde von der SK Prutz, der FF und der Frontkmpfer zum letzten Gru, whrend die Snger das Grablied sangen. Hans Rinner wird als guter Kamerad in Erinnerung bleiben.august Pardatscher 6.10.2013 - KALTERNDie SK Josef von Morandell Kaltern und der Sdtiroler Schtzenbund trauern um ihren Kameraden August Pardatscher. Pardatscher war Grndungshauptmann und Ehrenmitglied der SK Kaltern sowie erster Bundesmajor im Sdtiroler Schtzenbund. Er zhlte beim SSB zu den Mn-nern der ersten Stunde: Am 2. Mrz 1958 war er Mitbegrn-der des Bundes und dann auch der erste Bundesgeschft s-fhrer (spter Bundesmajor). Mit ihm starb das letzte noch lebende Mitglied der Bundes-leitung von damals. August Pardatscher hatte 1957 die groe Kundgebung auf Schloss Sigmundskron mitorganisiert, 1958 grndete er die SK Kal-tern, zudem war er in Kaltern auch von 1960 bis 1964 Ge-Anton ein. In seiner langjhri-gen Mitgliedschaft bekleidete er ber 25 Jahre die Funktion des Fhr., bevor er zum Lt. ernannt wurde.Am 11. Oktober begleiteten ihn die Kameraden unter Teilnahme der Bevlkerung und Fahnenabordnungen des Stanzertales auf den Wald-friedhof zur letzten Ruhe und verabschiedete sich mit einer Ehrensalve und einem letzten Fahnengru. eObm. alois auersteiner 26.10.2013 - OBERLIENZDie Kompanie Oberlienz trau-ert um ihren Ehrenobmann, welcher durch einen tragischen Bergunfall im 59. Lebensjahr aus ihrer Mitte gerissen wurde.Schon 1964, im Alter von neun Jahren, trat Lois der Kompanie als Jungschtze bei. Nach einer berufl ich bedingten Unterbre-chung war er seit 1983 unun-terbrochen bei den Schtzen als tragende Sule ttig. 1987 wurde er zum Obm. gewhlt und erfllte ber 24 Jahre die-ses arbeits- und zeitintensive Amt. Seit 2011 war er Fhr., und er wurde erst heuer mit dem Verdienstzeichen des BTSK und der Verdienstmedaille des Landes Tirol geehrt.Unter der Anteilnahme der Bevlkerung, seiner Kompanie und den Fahnenabordnungen des Lienzer Talbodens sowie unter Beisein der Viertelfahne wurde er zu Grabe getragen.giuliano Zotta 24.05.2013 - TESINO IM SUGANERTALAm 24. Mai ist Kamerad Giuliano Zotta nach langer und schwerer Krankheit im Alter von 65 Jahren verstorben. Giuliano war Grndungsmit-glied der Schtzenkompanie Dreiheiligen Tesino und als fl eiiger Kamerad sehr ge-schtzt. Er arbeitete Zeit seines Lebens als Bcker in seinem Heimatdorf, wo er auch eine Familie grndete. Giuliano hinterlsst seine Frau und eine Tochter. Die Kompanie trauert mit der Familie und wird Giuliano in ehrendem Geden-ken behalten.lt. egon ebster 8.10.2013 - ST. ANTON a. ARLBERGDie Schtzenkompanie St. Anton am Arlberg trauert um Lt. Egon Ebster, der nach kur-zer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstarb. Egon trat im Jahre 1956 in die Kompanie St. meinderat. August Pardatscher starb am Sonntag, den 6. Okto-ber 2013 in Mnchen im 93. Lebensjahr. Unvergessen sind seine Liebe zu Tirol und seine unermdliche Bereitschaft , sich fr die Heimat einzusetzen.hans daghofer 17.8.2013 - MILSDie Schtzenkompanie Mils trauert um ihren Kameraden Hans Daghofer. Nach schwe-rer Krankheit verstarb er im 77. Lebensjahr. Hans war 31 Jahre lang aktives Mitglied der Kompanie Mils. Davon war er 16 Jahre lang im Ausschuss ttig und hatte die Funktion des Pioniermeisters inne. Obwohl er durch seine Krankheit gezeichnet war, hielt Hans die letzten zwei Jahre, als inaktives Mitglied, seiner Kompanie die Treue.Die Schtzenkompanie be-gleitete ihn auf seinem letzten Weg und erwies ihm mit einer Ehrensalve, dem Fahnengru und dem Lied vom Guten Kameraden die letzte Ehre.Wir gedenken 32n 6 | dezember 2013Fr langjhrige Treue WURDEN GEEHRT ... impressum anschriften der schriftleitungen:bayern: hptm. hans baur, schttlkarstr. 7, d-82499 Wallgau, tel. & fax 089/5469521, e-mail: baur-hans@t-online.denord- und Osttirol: dtp tyrol, landseestr. 15, a-6020 innsbruck tel. 0676/3011300, e-mail: zeitung@tiroler-schuetzen.atsd-tirol: ssb, schlernstr. 1, i-39100 bozen, tel. 0471/974078, e-mail: presse@schuetzen.comWelsch-tirol: romina tomasini, P.zza d. chiesa, 27, i-38016 mezzocorona, e-mail: info@wtsb.orgredaktionsschluss ist der jeweils letzte tag der monate februar, april, Juni, august, Oktober und dezember. fotos knnen auf ausdrcklichen Wunsch retourniert werden. in der tsZ abgedruckte bilder und texte unterliegen dem urheberrecht und drfen nur mit Zustimmung der schriftleiter reproduziert werden.die beitrge mssen nicht die meinung der redaktion wiedergeben.eigentmer und herausgeber: bund der tiroler schtzenkompanien, brixner str. 2, innsbruck, und sdtiroler schtzenbund, schlernstr. 1, bozeneingetragen beim landesgericht bozen, nr. 6/77. Verantwortlicher schriftleiter im sinne des Pressegesetzes hartmuth staffler. die tiroler schtzenzeitung versteht sich als mitteilungsblatt des sdtiroler schtzenbundes, des Welschtiroler schtzenbundes, des bundes der tiroler schtzenkompanien und des bundes der bayerischen gebirgs-schtzenkompanien. schriftleiter ssb: mjr. gnther mairhofer; bgsK: hptm. hans baur; btsK: lt. Klaus leitner, Wtsb: romina tomasinidruck: Karodruck, frangart65 Jahre:eMjr. Max husler (Vomp) und hansl heim (Zell a. Z.)60 Jahre: zgf. Martin nail (Innsbruck-Arzl); lt. ludwig ostermann (Kema-ten), Pionier franz Kreidl und Pionier hans angerer (Weerberg) 55 Jahre: Josef Penn (SK Latzfons) und Josef webhofer (Sillian)50 Jahre: hans haller (Gtzens); Johann bachlechner, Josef herrnegger, Josef leiter und isidor wieser (Sillian) sowie zgf. franz arnold (Senseler Volders)40 Jahre:sepp thurner (Bozen); zgf. roland wasserer (Kolsassberg); lt. engelbert fritz (Mutters-Kreith); elt. hr dipl.-ing. eu-gen sprenger, elt. Josef geiler, eobm. elt. hans witzeneder, zgf. herbert Pichler, eobm. elt. heinz Purgstaller, zgf. alois gliber, ehptm. eMjr. romuald niescher und ehptm. horst Kaltenbrunner (Reichenau); werner haidacher und Max huber (Zell a.Z.); hptm. anton senfter (Sillian) sowie uj. Josef Klingen-schmid (Senseler Volders)25 Jahre: Ptf. reinhold Krahl, Ptf. Karl unterholzer und Ptf. stefan biasio-li (Alter Schiestand); christian Pittracher, Matthias saurwein, helmut schnaitter und elmar seeber (Gtzens); gerhard hoch-enegger, helmut Jger und gerhard ruetz (Kematen); uj. Michael geisler, uj. alois gruber und uj. hannes wildauer (Kolsassberg); zgf. walter stangl (Reichenau); Volker Mayer und franz engl (Sonnenburger Sistrans); hans Mair (Mutters-Kreith) sowie Ptf. Karl steinlechner (Senseler Volders) 15 Jahre: Matthias Jger und Markus ruetz (Kematen); Mark. romana Kir-cher (Innsbruck-Arzl); anton Kerschbaumer (Latzfons); hansjrg Peer und alexander Pichl (Mutters-Kreith); dr. Peter amhof, harald hopfgartner, rene seidler und Josef weitlaner (sillian); andreas und richard Klingenschmid (Senseler Volders) sowie Johann thanner (Zell a. Z.)10 Jahre:Monika berwasserer und elisabeth stolz (Latzfons)termine8. Dezember 2013: Sepp-Kerschbaumer-Gedenkfeier in St. Pauls15. Dezember 2013: Dr.-Josef-Noldin-Gedenkfeier in Salurn11. Jnner 2014: Ball der Uniformen und Trachten in Schwaz12. Jnner 2014: 2. Sdtiroler Trachten-Tauschmarkt in Bozen1. Februar 2014:Gesamttiroler Schimeisterschaft en in Alpbachtal/Wildschnau16. Februar 2014: Andreas-Hofer-Landesfeier in Meran20. Februar 2014:Andreas-Hofer-Gedenkfeier in MantuaAndreas-Hofer-Gedenkfeier in Innsbruck22. Februar 2014: Landesschieen in Tirol26. April 2014: Bundesversammlung des SSB in Bozen27. April 2014:Bundesversammlung des BTSK mit festlichem Umzug in Innsbruck4. Mai 2014: Patronatstag des BBGSK in Miesbach24. Mai 2014: 30 Jahre SK Bad HringAbs.: Bund der Tiroler Schtzenkompanien, Brixner Str. 2, A-6020 Innsbruck